Wie funktioniert Isofix?
Damit Sie es beim Einbau leichter haben und Ihr Kind sicherer ist, wurde Isofix als internationale Norm festgelegt. Das Isofix-System verbindet den Kindersitz fest mit der Karosserie Ihres Fahrzeugs. Kein Gurtstraffen ist mehr nötig.
Ein Kindersitz mit Isofix hat zwei Fangarme, die in die dafür vorgesehenen Isofix-Öffnungen im Fahrzeug geschoben werden. Dort müssen Sie hörbar einrasten. Manche Sitze haben sogar eine farbliche Einbauhilfe. An dieser können Sie sehen, ob beide Fangarme richtig eingerastet sind.
Mittlerweile gibt es drei unterschiedliche Befestigungsarten von Isofix. Diese Zulassungsangaben finden Sie auf dem ECE-Etikett wieder:
Isofix:
Das Isofix-System reduziert die Vorwärts- und Seitwärtsbewegung bei einem Unfall. Bevor Sie einen Kindersitz mit Isofix-System kaufen, sehen Sie nach, ob Ihr Fahrzeug auf dessen Fahrzeugtypenliste steht!
Isofix Universal: Oberer Befestigungsgurt
Universale Isofix-Kindersitze benötigen einen zusätzlichen Befestigungsgurt oberhalb der Sitzlehne, auch Top-Tether genannt. Dieser Gurt wird an dem im Auto vorgesehenen Haken verankert und verhindert bei einem Unfall Kipp- und Rotationsbewegungen nach vorne. Auch hier müssen Sie die Fahrzeugtypenliste beachten!
Isofix semi-universal: Stützbein
Hier wird das Isofix-System mit einem zusätzlichen Stützbein ergänzt. Das Bein stützt den Sitz zum Boden hin ab und verhindert ebenfalls Kipp- und Rotationsbewegungen. Es kann Teil eines Basis-Gestells sein, auf welchem der Kindersitz gesetzt wird oder es ist im Sitz integriert. Leider sind Sitze mit dieser Ausstattung oft schwer und sperrig. Auch hier müssen Sie die Fahrzeugtypenliste beachten!






