10 Begriffe, die für Schwangere an neuer Bedeutung gewinnen

10 Begriffe, die für Schwangere an neuer Bedeutung gewinnen


Eine Schwangerschaft verändert alles! Vor allem als werdende Mama kommen viele Veränderungen auf Dich zu: der Bauch wächst und Du bekommst einige Pfunde mehr. Aber auch Deine Gefühle verändern sich und manche Empfindungen bekommen plötzlich eine ganz neue Bedeutung…

1. Übelkeit

Übelkeit kennst Du bisher von falschem Essen oder zu viel Alkohol. In der Schwangerschaft bekommt die Übelkeit aber eine ganz neue Bedeutung für Dich, denn sie begleitet Dich in der ersten Zeit wahrscheinlich täglich. Viele Frauen leiden gerade in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft unter Übelkeit, teilweise von morgens bis abends. Weil Dein Alltag weiterlaufen muss, orientierst Du Dich in der Stadt von Mülleimer zu Mülleimer und kennst in jedem Geschäft die Toilette.

2. Müdigkeit

Eine weitere Begleiterscheinung Deiner Schwangerschaft ist die Müdigkeit. Du wirst schnell merken, dass Du vor der Schwangerschaft eigentlich nie richtig müde warst. Denn wenn Du müde bist, dann jetzt. Dein Körper arbeitet auf Hochtouren, die Hormone spielen verrückt und Dein Körper soll mitmachen wie bisher!? Keine Chance. Du wachst müde auf, quälst Dich aus dem Bett und könntest zwei Stunden später im Sitzen einschlafen. Du zählst die Stunden bis Du Dich endlich ausruhen kannst — um dann festzustellen, dass Du immer noch schrecklich müde bist.

3. Gefühlsausbrüche

Wir Frauen sind ja manchmal nah am Wasser gebaut und müssen ab und zu eine Träne vergießen. Als Schwangere wirst Du Dich selbst nicht wiedererkennen! Hundebaby!? Zum Heulen süß… Kinofilm!? Zum Heulen romantisch… Eine klitzekleine Meinungsverschiedenheit mit dem Partner!? Ebenfalls zum Heulen. Du wirst öfter weinen als sonst und Dich eine Minute später fragen, warum eigentlich.

4. Geruchssinn

Liebst Du morgens den Duft von frischem Kaffee? Oder die Duftkerze, wenn Du entspannt in der Badewanne liegst? In der Schwangerschaft wirst Du diese Gerüche furchtbar finden, denn sie erzeugen schon beim ersten Riecher einen ausgeprägten Würgereiz. Kaffee riechst Du zwei Kilometer gegen den Wind und Dir wird so übel davon, dass Du schreien willst. Ebenso vom Parfum der Kollegin, dem Rasierwasser des Chefs oder den diversen Fressbuden im Shopping-Center.

5. Appetit

Allerdings gibt es auch Gerüche, die Du einfach himmlisch findest und denen Du nicht widerstehen kannst: Pizza, Steak, heiße Schokolade, Pudding. Wenn Du Appetit hast, dann musst Du es haben! Auf der Stelle! Und wenn kein verdammter Pudding da ist, dann schickst Du Deinen Mann los, um Pudding kaufen. Die Hormone sorgen für Heißhungerattacken vom Feinsten und Du würdest für einen Schokoriegel einfach alles geben!

6. Wehwehchen

Kanntest Du bisher gar nicht. Manchmal hattest Du Rücken, aber das war´s dann auch. Aber als Schwangere drückt es hier und kneift es dort. Mal sind die Beine schwer wie Blei, dann hast Du Sodbrennen und am nächsten Tag schmerzt der Rücken. Das Baby wächst, die Organe verändern ihre Lage und Du wirst das alles deutlich spüren — und kannst Dich zur Entspannung von Deinem Liebsten verwöhnen lassen oder Dir eine spezielle Schwageren-Massage gönnen.

7. Beweglichkeit

Spätestens in den letzten Wochen der Schwangerschaft fühlst Du Dich wie eine Elefantenkuh. Du hast einige Kilos zugenommen, selbst die Umstandskleidung zwickt und so richtig bewegen kannst Du Dich nicht mehr. Dein Gang gleicht dem einer Ente und Du bist dankbar für offene Schuhe. Denn wie sollst Du Deine Schuhe anziehen — geschweige denn binden — wenn Du Deine Füße nicht mehr siehst!?

8. Blasenschwäche

Dank Deiner Übelkeit kennst Du ja bereits jede Toilette in Deiner Umgebung. Wie praktisch, denn Du wirst vor allem am Ende der Schwangerschaft ständig zur Toilette müssen. Das Problem hat fast jede Schwangere: Das Gewebe entspannt sich, das Baby wächst und der Druck auf die Blase steigt. Manchmal liegt Dein Baby auch ganz entspannt auf Deiner Blase und Du fühlst Dich, als hättest Du eine Blasenentzündung. Oder als wärst Du eine achtzigjährige Omi.

9. Sorgen

Natürlich hast Du Dir auch vor der Schwangerschaft in manchen Situationen Sorgen gemacht. Aber nun kennst Du völlig neue Ängste: Geht es dem Kind gut? Ist das Rohmilchkäse? Und was passiert, wenn ich davon esse? Bin ich stark genug für die Geburt? Habe ich alles für das Baby besorgt?

10. Liebe

Der wichtigste Punkt zum Schluss. Wenn Du Angst hast, Dein Baby nicht lieben zu können, kann ich Dir Folgendes sagen: Du wirst eine Art der Liebe kennenlernen, die Du vorher nicht kanntest. Auch wenn Du Deinen Partner sehr liebst, so wird es nicht dasselbe sein. Wenn Du Dein Baby zum ersten Mal siehst, fragst Du Dich, wie Du vorher ohne diesen Menschen leben konntest und Du wirst es mehr lieben als alles zuvor!

 

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