Schnullerentwöhnung – Erfahrungen und Tipps


Der Schnuller. Für die meisten Kinder ist er ein unverzichtbarer Begleiter. Er tröstet, hilft beim Einschlafen und wirkt beruhigend in vielen Situationen. Und dennoch sollte die Schnullerzeit nicht allzu lange dauern. Allgemein empfohlen: nach dem zweiten Geburtstag sollten Kinder möglichst ganz darauf verzichten, um Zahnfehlstellungen zu vermeiden. Soweit die Theorie…

Nun die Praxis: Meine Große war ein absolutes Schnullerkind. Schon als Neugeborenes hatte sie ein hohes Saugbedürfnis und es dauerte nicht lange, bis sie einen Schnuller bekam. Oftmals unser Retter in der Not! Als sie ihren ersten Geburtstag feierte, stellte ich mir immer öfter die Frage: “Und wie werden wir das Ding nun wieder los !?” Weil ich selbst sechs Jahre Kieferorthopädie hinter mir habe, war mir dieses Thema sehr wichtig.

So haben wir es geschafft, auf den Schnuller zu verzichten:

1.) Langsam reduzieren: Kinder brauchen Sicherheit und Rituale.
Der Schnuller als Tröster ist fester Begleiter des Kindes, sodass man ihn nicht von heute auf morgen abschaffen sollte. Besser ist es, das Kind langsam zu entwöhnen. Wenn das Kind weint, kann man es auf andere Art beruhigen und von der Situation ablenken.

2.) Nicht in Reichweite: Mit zunehmendem Alter werden die Kinder mobil und kommen selbst in die hintersten Ecken. Bei uns liegen die Schnuller nicht sichtbar herum, sondern sind im Schrank verstaut. So kommt es nicht zur Selbstbedienung.

 

3.) Auf den Abschied vorbereiten: Kinder um den zweiten Geburtstag sind in der Lage, Dinge zu verstehen. So verstehen sie auch, dass sie nun groß sind und bald keinen Schnuller mehr brauchen. Wir haben zwei Wochen lang immer wieder darüber erzählt und uns Bücher angeschaut.

4.) Schnullerfee & Co.: Den Wurf in den Mülleimer finde ich lieblos. Bei uns kam die Schnullerfee. Sie hat die Nuckel für ein kleineres Baby abgeholt und dafür ein kleines Geschenk gebracht. Es gibt z.B. auch den Schnullerbaum, tolle Geschichten und Bücher zu diesem Thema.

5.) Konsequenz: Wenn weg, dann weg! Auch wenn das Kind weint und unbedingt den geliebten Schnuller haben möchte – konsequent bleiben. Nach ein paar Tagen wird der Schnuller dann endgültig kein Thema mehr sein.

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2 Kommentare zu “Schnullerentwöhnung – Erfahrungen und Tipps

  1. Hallo Berenice,
    ich mag deinen Blog sehr. Man findet sehr viele hilfreiche Informationen, die im Alltag helfen. Besonders spannend finde ich deinen Artikel zum Thema Schnullerentwöhnung. Ich bin auch der Meinung, dass ein Baby so schnell wie möglich ohne Schnuller auskommen sollte. Ansonsten kann es zu großen Problemen mit den Zähnen kommen. Falls du nochmal auf der Suche nach einem Kieferorthopäden bist, kannst du unter folgender Webseite Informationen finden: http://grinsekatz-kfo.de/nienburg/

  2. Hallo Berenice, danke für deine hilfreichen Tipps zur Schnullerentwöhnung! Ich habe zwar gute Erfahrungen mit der Kieferorthopädie gemacht, aber hilfreich ist ein Schnuller sicher nicht. Außerdem stört er ja auch die Sprachentwicklung, weil die Kinder nicht vor sich her babbeln können, wie sie wollen. Viele Grüße und alles Gute für dich und deine Mädchen!

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