Tipps die Eltern das Leben erleichtern

Drei Dinge, die frischgebackenen Eltern das Leben leichter machen


Wenn ein Baby kommt, stellen viele frisch gebackenen Eltern fest, dass der Alltag sich vielleicht doch schwieriger und anstrengender gestaltet als ursprünglich gedacht. Heute möchte ich Euch (als Hebamme und Mama) drei Tipps geben,wie Ihr Euch und Eurem Kind die erste Zeit im Babyalltag vielleicht ein klein wenig leichter machen könnt.

1. Beistellbett

In meinen Augen nahezu unverzichtbar, vor allem wenn Ihr stillt. Nach der Nachtmahlzeit kullert Ihr das Baby zurück in sein Bettchen und die Chance, dass das Kind tatsächlich im “eigenen” Bett schläft, ist mit einem Beistellbett definitiv am größten. Lästiges Aufstehen entfällt ebenso wie Ablegen ins Bett, bei dem das Baby wahrscheinlich direkt wieder wach wird, so dass die Nachtruhe deutlich ungestörter verlaufen kann als mit einer Wiege oder einem Stubenwagen im Schlafzimmer.

Es muss im Übrigen nicht immer ein teures kleines Babybeistellbettchen sein, wenn ausreichend Platz vorhanden ist, ist auch ein normales Kindergitterbett, von dem Ihr eine Seite abschrauben könnt, eine tolle Sache.

2. Tragehilfe

Ob Tragetuch oder doch eine fertig gebundene Tragehilfe (wie z.B. Marsupi, Manduca, o.ä.) ist in diesem Falle Typsache und im Grunde egal. Wichtig ist allerdings, dass das Baby altersentsprechend und KORREKT getragen wird. Eure Hebamme oder eine Trageberaterin kann Euch sicher bei der Wahl der richtigen Tragehilfe für Euch und Euer Baby unterstützen.

 

Unsere Babys sind physiologische Frühgeburten und als solche völlig abhängig von der Nähe und Fürsorge ihrer Bezugspersonen. Diese Abhängigkeit zeigt sich in einem ganz, ganz großen Bedürfnis nach Nähe. Und das könnt Ihr durch Tragen super befriedigen. Die meisten neugeborenen Babys, die ich kenne, lieben es, gekuschelt, gehalten und getragen zu werden. Wenn man parallel einkaufen, essen oder den Haushalt schmeißen möchte, kann eine Tragehilfe den Alltag deutlich erleichtern. Wenn Ihr frühzeitig diese Form des Tragens einführt, gewöhnt sich Euer Kind sicher schnell daran und auch Kinder, die anfangs skeptisch sind, finden zunehmend Gefallen an einer Kuschelrunde an Mamas oder Papas Bauch.

3. Haushaltshilfe

So unromantisch es klingt, liebe Papas, aber mehr als über einen neuen Brilli am Finger freuen sich die meisten Frauen in der ersten Zeit nach der Geburt über eine Putzfrau, die in den ersten Tagen und Wochen daheim das Chaos in Schach hält und anfallende Arbeiten, wie Putzen, Bügeln und ggf. auch mal den Einkauf übernehmen kann.

Im Vorfeld sind sich viele Frauen sicher, dass das die Schwiegermama, die Mama oder eine gute Freundin übernimmt. Ganz bestimmt bieten das auch viele an, meinen es sicherlich auch ernst und helfen wirklich gerne. In der Praxis ist es aber dann oft so, dass man sich doch schwer damit tut, die Oma oder die beste Freundin die Toilette schrubben zu lassen, während man sich selbst nach durchgestillter Nacht noch ein Stündchen aufs Ohr legt.

Die Tatsache, dass Ihr jemand “Fremdes” dafür bezahlt, erleichtert die Sache ungemein. Ihr müsst nicht dankbar sein, Euch nicht zusammenreißen und könnt wirklich das delegieren, was Euch am Unangenehmsten ist.

Am einfachsten ist es, sich bereits im Vorfeld einmal bei Nachbarn oder Freunden umzuhören, denn am Leichtesten bekommt man eine zuverlässige und vertrauenswürdige Hilfe sicher über Mund-zu-Mund- Propaganda. Ansonsten gibt es auch über das Arbeitsamt oder unterschiedliche Internetportale gute Möglichkeiten, jemanden zu finden.

In bestimmten Fällen habt Ihr sogar Anspruch auf eine Haushaltshilfe, die von der Krankenkasse übernommen wird, also beispielsweise, wenn Ihr Mehrlinge bekommen und bereits ein Kind in Eurem Haushalt  zu versorgen habt oder auch, wenn eine Brustentzündung oder eine andere Erkrankung (die auch unabhängig von der Geburt sein kann) Euch das Führen eines Haushaltes unmöglich machen. Auch hier könnt Ihr im Falle eines Falles die Nachsorgehebamme oder auch Ärzte und Schwestern in der Klinik um Rat und Hilfestellung bitten.

Vielleicht war ja die eine oder andere Anregung oder Sicht auf die Dinge für Euch neu oder hat Euch ein wenig offener gemacht, Dinge auszuprobieren.
Und ein schönes Schmuckstück ist auch ergänzend oder zum ersten Muttertag ein super Geschenk ;-)

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