SSW-Update: Praktische Umstandsmode für Herbst und Winter (36+6)


Im Spätherbst Hochschwanger zu sein (Mitte November erblickt unser Bub ja höchstwahrscheinlich das Licht der Welt) birgt Vor- und Nachteile. Einerseits sind die momentanen Temperaturen recht angenehm für mein Wohlbefinden – also weder zu heiß noch zu kalt. Andererseits benötige ich die wärmsten Oberteile, wenn meine Murmel am größten ist.

Ich scheute mich teure Umstandsmode für den Winter zu kaufen, weil ich nicht gerne unnötig Geld ausgebe, vor allem nicht für Bekleidung, die ich nur wenige Wochen trage. Aber leider passte ich bereits vor einigen Wochen nur noch in wenige meiner normalen Oberteile rein – die meisten waren entweder zu kurz oder zu eng geworden.

Zunächst ging ich zu H&M und Promod und deckte mich dort mit günstigen Trägertops und einfachen Langarmshirts ein. Mit dieser Kombi (die aktuellen Schnitte sind ja in der Länge recht großzügig bemessen) und meiner langen Lieblingswollstrickjacke zum Knöpfen war ich gut gewappnet für die sonnigen und milden Herbsttage.

Für die verregneten Phasen und die recht frischen Morgen- und Abendstunden musste ich mir allerdings ein paar neue, kuschelige Oberteile zulegen. Und da ich in unseren lokalen Geschäften nicht fündig wurde, durchwühlte ich das Internet nach etwas Passendem.

Kombi-Oberteile von DaWanda

Glücklicherweise stolperte ich per Zufall bei DaWanda über recht schicke und praktische Umstandskleidung. Das Angebot ist riesig und nach langer Überlegung entschied ich mich für zwei modische Schwangerschafts- und Stillpullis und eine hübsche Umstands- und Tragejacke aus Fleece.

Die Stillpullis bestehen aus sehr dehnbaren Baumwollstoffen, so dass sie problemlos „mitwachsen“. Ob sie die Kugelphase unbeschadet überstehen und anschließend wie „normale Pullis“ aussehen, wird sich zeigen. Aber da zumindest einige Zeit nach der Geburt noch ein Bäuchlein vorhanden sein wird, finde ich es gar nicht so schlimm, wenn die Oberteile dann etwas lockerer und luftiger ausfallen.

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Für die Stillzeit gibt es zwei überlappende Stoffbahnen im Brustbereich – diese können dann diskret nach oben und unten geschoben werden. Ich muss mich nicht komplett entkleiden und dementsprechend nicht frieren, wenn mein Baby an der frischen Luft hungrig ist.

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Die Tragejacke ist ähnlich gut durchdacht. Es gibt zwei Einsätze – einen für die Schwangerschaft und einen für das Tragen des Babys. Bei unserem Mädchen besaß ich so etwas Tolles nicht. Damals zog ich einfach meine normale Jacke drüber und schloss sie nur im unteren Bereich. Da unsere Tochter ein Sommerkind ist, war das kein Problem. Jetzt im Winter bin ich allerdings froh, dass ich den Zwerg komplett einhüllen kann.

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Kumja

kumja-jackenerweiterung-babyWas ich in der ersten Schwangerschaft ebenfalls nicht kannte, ist die Kumja – Jackenerweiterung. Das ist quasi ein Stück Stoff, das mithilfe von zwei Reißverschlüssen in nahezu jede Jacke „eingezippt“ werden kann und diese dann um etwa 25 cm erweitert.

Ich bestellte eine „Winter-Kumja“ (es gibt auch Regen- und Sommer-Kumjas) plus zwei verschiedene Adapter – einen für Thomas und einen für mich – da wir nach der Geburt unseren Buben sicherlich beide tragen werden.

Bis zur Entbindung könnte ich meine Winterjacke mithilfe der Kumja zu einer Schwangerschaftsjacke umfunktionieren. Allerdings sieht es bei den aktuellen Temperaturen (um die 15/16 Grad) nicht danach aus, als wenn die Jackenerweiterung in der Kugelzeit noch zum Einsatz kommt. Aber das ist ok, schließlich kann ich sie im Anschluss noch viele Wochen zum Tragen benutzen und es bestätigt mich nur, dass die Anschaffung einer warmen Schwangerschaftsjacke wenig sinnvoll gewesen wäre.

Umstandshose von H&M

Für „untenrum“ habe ich nur eine neue Anschaffung getätigt – eine Umstandsjeans von H&M für 30 Euro (siehe Fotos oben). Mir gefiel die Farbe und Passform richtig gut und außerdem ist eine Hose mit weichem Bund super für die erste Zeit nach der Entbindung. Zusätzlich besitze ich eine normale Jeans, in die ich noch gut hineinpasse (trage sie auf der Hüfte unter dem Bauch) und somit zwei Hosen, die ich im Wechsel anziehen kann.

Oft trage ich jedoch Baumwoll-Leggings statt Jeans – in Kombination mit einem bequemen Baumwoll-Minirock oder Kleidchen. Da schnürt nichts ein und ich habe zudem genug Bewegungsfreiheit.

Ab morgen sind es ja eh nur noch drei Wochen bis zum errechneten Geburtstermin und ich bin sehr glücklich, dass ich mich bekleidungstechnisch so unkompliziert durch die „Sommer-Herbst-Schwangerschaft“ mogeln konnte.

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