Sommer ade: Von Müdigkeit, Erschöpfung und Erkältungssymptomen (26+3)


15. August 2014

Wo ist denn der Sommer auf einmal hin? Das Wetter ist plötzlich kalt und ungemütlich (um die 15-17 Grad mit viel Regen) – statt Kleidchen und Flip Flops sind jetzt Jeans und warme Jacke angesagt. Das macht mich traurig, weil ich die wenigen, wirklich warmen Sommertage, die wir hatten, sehr genossen habe. Ich bin noch nicht bereit bin für die kalte Saison. Der Sommer war viel zu kurz für meinen Geschmack…

Außerdem kommt mein Körper mit dem schlagartigen Wetterumschwung nicht klar. Mein Kreislauf macht mir zu schaffen. Ich bin permanent müde und habe das Gefühl, dass sich eine Erkältung anbahnt. Meine Nase läuft, mein Hals tut weh und ich fühle mich grundsätzlich schlapp.

Die Situation wird dadurch erschwert, dass mein Bauchzwerg offensichtlich wächst –ich bin mir sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen meinem körperlichen „Unwohlbefinden“ und dem Wachstum unseres Buben gibt. Seitdem ich mich so platt bin, habe ich riesigen Appetit (mein Körper scheint wohl Energie zu brauchen). Die Bewegungen unseres Babys sind immer deutlicher zu spüren und meine Murmel hat sich quasi über Nacht vergrößert. Mein Bauchumfang beträgt aktuell 92 cm – so groß war er am Ende der ersten Schwangerschaft!!

Bettruhe versus To-do-Liste

Am liebsten würde ich mich jetzt solange ins Bett verkrümeln, bis ich mich wieder fit wie ein Turnschuh fühle. Doch ich bin immer noch selbstständig und meine dreijährige Tochter fordert nach wie vor jeden Nachmittag meine volle Aufmerksamkeit. Zudem stellt sich allmählich eine innere Unruhe ein, alles für das neue Baby fertig haben zu wollen. Wenn ich also nicht arbeite oder mit meinem Mädchen unterwegs bin, stelle ich unsere Bude auf den Kopf und organisiere die Dinge, die wir noch brauchen. Mein Kopf ruft „Nestbautrieb!“ statt „Verschnaufpause“.

Mit Ferrum Phosphoricum das Immunsystem stärken

Als ich meiner „Massage-Hebamme“ Isabelle bei unserem Termin am Dienstag schilderte, wie ausgelaugt und kränklich ich mich im Moment fühle, schlug sie mir sofort das Schüssler Salz Nr. 3 Ferrum Phosphoricum vor.

Ich kenne Ferrum Phosphoricum als homöopathische Globuli. Sie wurden mir oft für unsere Tochter empfohlen, wenn eine Grippe im Anmarsch war. Ferrum Phosphoricum unterstützt das Immunsystem und lindert Erkältungssymptome. Es hilft außerdem bei Müdigkeit und Erschöpfung (siehe auch „Nr. 3. Ferrum Phoshoricum“).

Ich habe zwar noch homöopathische Globuli in der Hausapotheke, allerdings ist das nur „Ferrum Phosphoricum composita“ von Weleda – eine Zusammensetzung aus mehreren Wirkstoffen. Die meisten Heilpraktiker und auch Isabelle empfehlen den reinen Wirkstoff einzunehmen. Die Pharma-Hersteller mischen jedoch gerne mehrere Bestandteile, weil sich so „neue Produkte“ kreieren und vermarkten lassen.

Ich düste also gestern zur Apotheke und besorgte mir ein kleines Fläschchen Ferrum Phosphoricum. Für welche Form (ob Tablette oder Globuli) man sich entscheidet sei egal, meinte Isabelle. Ich kaufte Schüssler Salze, da ich damit ja bei meinen Schambeinschmerzen (übrigens komplett weg) gute Erfahrung gesammelt hatte (siehe “Schüssler Salze helfen“).

Schlafen, Trinken, Ferrum Phosphoricum

Gestern nahm ich drei Tabletten über den Nachmittag verteilt und ging 21 Uhr mit meiner Tochter ins Bett. Heute waren es insgesamt sechs Tabletten (Infos zur Dosierung und Anwendung fand ich hier). Zusätzlich versuche ich gerade ausreichend zu trinken. Etwas, dass mir in dieser Schwangerschaft seltsamerweise unfassbar schwer fällt. Und jetzt hoffe ich, dass das schnell hilft und der Sommer vielleicht doch noch mal vorbei schaut!

 

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