Roba Maltisch mit Hocker

Test: Roba Maltisch mit Hocker


Vor einiger Zeit war ich mit meinem Kleinen, damals etwa 15 Monate alt, in einem Stoffladen. Dort gab es einen kleinen Tisch mit Spielzeug und Hocker dazu. Völlig selbstverständlich setzte sich mein Kind auf einen der Hocker und beschäftigte sich ruhig mit dem, was er auf dem Tisch fand. Ich war erstaunt, nicht nur, dass mein kleiner Zappelmann so lange still sitzen kann, sondern auch wie sich er und selbstverständlich er beides nutzte.

Wenig später wollte ich für unser Zuhause ebenfalls eine kindgerechte Sitzmöglichkeit für ihn – an Weihnachten war es dann so weit. Entschieden habe ich mich für den Roba Maltisch mit Hocker. Lies hier, warum.

Die Marke Roba

Genau wie mir ist Dir wahrscheinlich auch gar nicht bewusst, wie häufig Dir im Alltag mit Kindern schon Produkte von Roba begegnet sind. Denn das familiengeführte Unternehmen produziert seit 1927, also seit 90 Jahren, hochwertige Spielsachen, Kinderzimmer- bzw. Kindermöbel, Textilien und Babyzubehör. Und das zu fairen Preisen. Die Möbel bestehen überwiegend aus (Schicht)Holz und fokussieren sich auf kindgerechte Designs und Konstruktionen, die das Zusammenleben von Eltern und Kindern erleichtern.

Alles in allem finde ich die Marke Roba durchaus sympathisch und die Produkte sehr ansprechend.

Weitere Profile von Roba im Internet:

Test: Roba Maltisch mit Hocker

Altersempfehlung und Belastbarkeit

Weil unser Sohn erst 18 Monate alt ist, wollte ich eine Sitzgruppe, die sehr stabil ist. Der Hocker soll nicht umkippen und auch der Tisch muss einiges aushalten können. Der Hocker von Roba ist quadratisch und hat keine Beine. Er ist nicht hoch genug, um kippen zu können. Meinem Kleinen kann also nichts passieren, wenn er darauf sitzt. Das kann er übrigens, bis er 25 kg wiegt. Empfohlen wird das Produkt ab einem Alter von 1,5 bis maximal 10 Jahren.

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Der Tisch hält 20 kg Belastung stand. Mit 12,5 kg wurde das schon getestet. Denn das erste, was mein Kleiner nach dem Aufbauen gemacht hat, war, den Tisch zu besteigen. Dieser ist zwar sehr leicht, aber hat der Kletteraktion gut standgehalten. Die seitlichen Ablageflächen bieten sich dabei quasi als Trittbrett an.

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Seitdem wir ihn allerdings mit Spielzeug bestückt und ihn einmal auf den Hocker gesetzt haben, versteht er auch die richtige Verwendungsweise. Seitdem hat er den Tisch nicht mehr bestiegen. Dafür setzt er sich sehr gerne – meist mit meiner Hilfe, damit er richtig sitzt – an den Tisch und beschäftigt sich mit seiner Motorikschleife oder einem Formen-Puzzle.

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Stauraum im Sitzhocker

Sehr gut gefällt mir auch der Stauraum im Sitzhocker. Darin werden nun unsere Bilderbücher verstaut, die sonst meist lose herumlagen. Geschlossen wird die seitliche Türe mit einem einfachen Magnet-System, mit dem auch mein Kind gut umgehen kann. Dass die Türe geschlossen sein soll, hat er auch schnell verstanden – was ihn nicht davon abhält, jeden Morgen alle Bücher herauszuholen.

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Papierrolle für kleine Künstler

Im Lieferumfang enthalten ist auch eine Papierrolle, die seitlich am Tisch angebracht werden kann und diesen komplett überdeckt. Das finde ich eine wirklich tolle Idee, so müssen Kinder nicht groß darauf achten, nur auf dem Papier zu malen und können sich frei entfalten.

Wir haben diese zwar gleich einmal ausprobiert, allerdings scheint sie mir doch eher für größere Kinder geeignet. Denn ohne Aufsicht würde mein kleiner Entdecker das Papier so lange abrollen und zerknüllen, bis nichts mehr von der Rolle übrig wäre.

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Fazit

Der Aufbau des Tisches war etwas kniffelig, weil man die Schrauben sehr fest andrücken muss, damit sie sich fest ziehen lassen. Der Kleine hatte dafür umso mehr Spaß. Er liebt es, Schrauben in Löcher zu stecken und sich dann mit dem Schraubendreher zu versuchen. Mit etwas mehr Ruhe – also ohne Kind – wäre der Aufbau aber gut zu bewältigen. Die Möbel sind stabil und wackeln nicht.

Optisch finde ich den Roba Maltisch mit Hocker sehr ansprechend, vor allem die Elemente aus Naturholz gefallen mir gut. Den Hocker kann man, wenn nicht gebraucht, platzsparend unter den Tisch schieben.

Insgesamt bin ich mit der Anschaffung sehr zufrieden und hoffe, dass auch er noch lange Freude an seinem Weihnachtsgeschenk hat.

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