Welcher Kinderwagen ist der Richtige

Die Qual der Wahl: Welcher Kinderwagen ist der richtige?


Heutzutage gibt es ja eine Vielzahl an Kinderwagenausführungen. Bevor Ihr Euch zwischen gefühlt 500 verschiedenen Modellen entscheidet, macht es Sinn, wenn ihr Euch vorab ein paar Gedanken und Entscheidungshilfen überlegt. Wie sich jetzt wieder in der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest gezeigt hat, ist teuer nicht gleich gut.

Also, was solltet Ihr beachten?

Zum einen ist es wichtig, dass Ihr Euch bewusst macht, wo der Kinderwagen am meisten zum Einsatz kommt.

Seid Ihr fast nur in der Stadt unterwegs, dann ist es von Vorteil, wenn der Wagen kleinere und wendigere Räder hat, also insgesamt schmäler und leichter ist, damit Ihr Euch gut durch engere Geschäfte bewegen und Rolltreppen, Treppen, Busse und Bahnen gut bewältigen könnt.

Seid Ihr hingegen viel in der Natur unterwegs, auf Feldwegen zum Beispiel, dann rentiert sich schon eher ein Kinderwagen mit größeren Rädern und einer guten Federung, da sich dieser bequem über unebenen Grund fahren lässt. Das ist mit kleinen oder auch rotierenden Vorderrädern sonst eine Qual.

 

Fahrt Ihr viel Auto und müsst dadurch den Kinderwagen häufig in den Kofferraum rein- und wieder herausheben, ist ein niedriges Gewicht enorm wichtig. Schließlich geht das alles auf Euren Rücken und der ist schon genug durchs Babytragen ausgelastet. Außerdem ist es ratsam vor dem Kinderwagenkauf den Kofferraum auszumessen, um sicherzustellen, dass der Kinderwagen zusammengeklappt auch hineinpasst…

Falls Ihr in einem Hochhaus mit Fahrstuhl lebt, hat es sich auch da als sinnvoll erwiesen, die Maße des Fahrstuhls aufzuschreiben und ebenfalls zu bedenken, dass Ihr auch noch mit in die Fahrstuhlkabine passen solltet.

Generell ist es für das erste Lebensjahr ratsam, dass Euer Kind möglichst mit dem Gesicht zu Euch liegt bzw. sitzt. Wenn Euer Baby in ungewohnten Situationen Angst empfindet, dann vergewissert es sich immer an Eurem Gesichts- und Augenausdruck, ob alles in Ordnung ist. Kann es Euch nicht sehen, weil es mit dem Gesicht nach vorne schaut, dann fehlt ihm dieser wichtige Absicherungsblick zu Euch.

  • Deshalb empfehle ich auch immer am Kinderwagen einen Schwenkbügel, so dass Ihr jederzeit, nach Bedarf, die Fahrtrichtung Eures Babys ändern könnt.
  • Außerdem ist es sinnvoll, wenn der Kinderwagen einen höhenverstellbaren Lenker aufweist, denn dann kann jeder den Wagen bequem schieben, ohne Kreuzschmerzen.
  • Zusätzlich sollte ein großer Aufbewahrungskorb untendrunter zur Verfügung stehen, indem all die Krims-Krams-Sachen Platz finden, die man so als Eltern mit sich herumschleppt.
  • Zudem ist es gut, wenn er sich leicht zusammenklappen und wieder aufbauen lässt.
  • Die Babywanne sollte ebenfalls eine geräumige Größe aufweisen, nicht dass Euer Baby schon nach sechs Monaten herausgewachsen ist. Bis Euer Baby alleine sitzen kann (frühestens mit neun Monaten), ist es besser für seine gesunde Entwicklung, es liegend zu transportieren.

Den großen Kinderwagen benutzen die meisten Eltern aus meiner Erfahrung häufig nur das erste Lebensjahr. Ein Buggy (super mit Liegeposition und integierter Regenhaube!) ist einfach leichter zu handhaben und wendiger.

Falls Ihr leidenschaftliche Naturliebhaber und somit viel auf Feldwegen unterwegs seid oder gerne joggt, dann macht sich zusätzlich ein Dreiradjogger bezahlt. Es ist eine Wonne mit den großen Lufträdern auf holprigem Untergrund zu laufen.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Aussuchen!

Das könnte Dir gefallen

 

Weitere Artikel von uns:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.