Wochen 30 und 31 – Paulines U5 und 7-Monats-update


23.11.14

Kaum zu glauben, aber Pauline ist tatsächlich schon 7 Monate alt.

Paulines U5

Letzte Woche stand deshalb die nächste reguläre Kontrolluntersuchung an, um genau zu sein die U5. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde Pauline von unserer Kinderärztin wieder gewogen, Körperlänge und Kopfumfang wurden gemessen, Haut, Ohren und Augen genau inspiziert und der allgemeine Zustand überprüft. Die Ärztin bescheinigte ihr eine “schöne Entwicklung”. Beim Gewicht befindet sich Pauline momentan im unteren Normbereich, was aber kurz nach Beikost Einführung normal ist. Also kein Grund zur Sorge.

Trockene Haut

Wie ich schon geahnt hatte, ist ihre Haut ziemlich trocken (obwohl ich Pauline regelmäßig, vor allem nach dem Baden, komplett mit Mandelöl oder einer Feuchtigkeitslotion von Weleda eincreme), weswegen uns die Ärztin eine spezielle Creme verschrieb. Diese Creme heißt Neuroderm, enthält einen großen Glycerin Anteil, also Feuchtigkeit, und wird wohl hauptsächlich bei Babys/Kindern mit Neurodermitis verwendet. Zusätzlich sollen wir in Paulines Badewasser einen Neuroderm-Badezusatz geben und dann sollte die Haut schnell wieder genug Feuchtigkeit haben.

Bald kommen Zähne durch

Bei einem kurzen Blick in den Mund stellte unsere Kinderärztin außerdem fest, dass die Zähne demnächst durchkommen. Das bedeutet, dass wir dann zusätzlich Fluorid geben sollen, also vom Vigantol Öl (reines Vitamin D) auf Zymafluor umstellen. Und natürlich kann es sein, dass Pauline dann unruhiger oder anhänglicher wird, manchmal kommen auch noch rote Bäckchen dazu, im schlimmsten Fall Schnupfen, Durchfall und Fieber. Aber vom Schlimmsten muss man ja nicht gleich ausgehen. Mit ganz viel trösten, bespaßen und tragen werden wir auch diese Hürde nehmen.

Als nächsten aufregenden Schritt in ihrem Leben werden wir in den nächsten Tagen eine Zahnbürste besorgen und mit den ersten Trockenübungen beginnen.

Neues zu Paulines Lieblingsseite

Als ich zum Schluss der Untersuchung noch das Thema “beliebte rechte Seite” sowie Paulines Körperhaltung ansprach, konnte die Ärztin mir Entwarnung geben. Pauline hat keine Fehlhaltung, Wirbelsäule und Rücken sind absolut so wie es sein sollte und offensichtlich hat sie keinen “Rechtsdrang” mehr. Diese Sorge hat sich in Luft aufgelöst, prima. In diesem Zusammenhang zeigte uns die Ärztin noch einen Handgriff, mit dem wir Pauline beim Drehen lernen helfen können. Mehrmals täglich können wir ihre Beine in der Kniebeuge nehmen, leicht anwinkeln und vorsichtig zuerst nach rechts und dann nach links drehen. Dabei wird sie im Laufe der Zeit anfangen, mit dem Oberkörper mitzugehen und somit die Drehung leichter schaffen. Sollte sie sich allerdings mit 9 Monaten immer noch nicht selbstständig drehen, müsste man eine eventuelle Ursache abklären. Da ich schon gesehen habe, dass sie es könnte, aber einfach keine Lust hat, mache ich mir darüber keine weiteren Gedanken. Auf dem Bauch liegend, dreht sie sich gerne und oft im Kreis, das ist ja so gesehen schon die Vorstufe zum Robben und krabbeln. Unsere Ärztin betont nochmals, dass das Wichtigste ist, dass sie viel auf dem Bauch liegt, denn das fördert die Bewegung und die Entwicklung im Allgemeinen.

Sitzen?

Genau diese Worte gibt uns unsere Babyschwimmleiterin, die hauptberuflich Physiotherapeutin ist, jedes Mal mit auf den Weg. Beim Thema “sitzen” ist sie besonders streng, ihrer Ansicht nach dürfen Babys erst sitzen, wenn sie sich selbstständig hinsetzen können, also mit ca. 10 Monaten. Die frühere Handhabung, Babys mit einem Kissen gestützt sitzen zu lassen, findet sie nicht akzeptabel. Wir beherzigen das natürlich auch bei Pauline so gut es geht, allerdings weiß ich auch aus Erfahrung, dass ein Baby ab einem gewissen Zeitpunkt in der Waagerechten äußerst unzufrieden wird, wenn es nichts sieht. Wenn zum Beispiel abends die ganze Familie beim Essen am Tisch sitzt, möchte Pauline auch dabei sein und fühlt sich auf dem Schoss am wohlsten. Von liegender Haltung kann man da natürlich nicht sprechen, aber von wirklichem freien sitzen auch nicht. Vielleicht mache ich mir darüber auch wieder zu viele Gedanken… Man möchte halt alles richtig machen und dem Kind auf keinen Fall schaden.

Pauline taucht

Das Babyschwimmen scheint Pauline übrigens sehr gut zu tun, sie hat seitdem Spaß in der Badewanne und am Bewegen. Inzwischen haben wir im Kurs auch schon das tauchen geübt. Genau wie damals bei Mathilda, unserer fast 3-jährigen Tochter, kostete es mich Überwindung, Pauline Kopf voraus einzutauchen. Da ihre Reflexe  (Mund fest zu, Schwimmbewegungen mit den Beinchen) noch einwandfrei funktionieren, war es für Pauline kein Problem. Die größte Freude hatte sie wieder mit den bunten Bällen und bei den Bewegungsliedern, so ein fröhliches Gequietsche hört man auch nicht alle Tage.

Mama oder Papa?

Seit ein paar Tagen “ruft” Pauline in bestimmten Situationen (wenn ich außer Sichtweite bin oder beim Essen) “Mammammamm”, manchmal hört es sich auch schon wie ein richtig gesprochenes “Mama” an, aber das bilde ich mir wahrscheinlich nur ein, dafür ist es noch ein bisschen zu früh. Meinen Mann hab ich schon dabei erwischt, wie er zu ihr sagt “das heißt Pappapa”, wenn ihre große Schwester auch noch ein erstes Wort mit ihr trainieren möchte, wird es interessant, welches nachher tatsächlich ihr erstes Wort wird.

Abendbrei

Ihren Abendbrei haben wir Schritt für Schritt von Wasser-Getreide-Brei auf einen Milch-Getreide-Brei umgestellt, den wir mit normaler Bio Kuh-Vollmilch zubereiten. Anfangs habe ich es auch mit Pre-Milch versucht, was allerdings bei Pauline nicht gerade zu Begeisterungsstürmen geführt hat. Genau wie ihre grosse Schwester damals mag Pauline auch keine Pre-Milch, weder aus einer Flasche noch im Brei. Gegen Kuhmilch hat sie glücklicherweise nichts und ab dem 7. Monat ist diese im Brei empfohlen.

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