baby in babywippe

Babywippen: sinnvoll oder sinnlos?


Auf keinen Fall sollten sie ein Parkplatz für das Baby sein. Babywippen sind immer wieder in der Kritik, weil sie vielfach zum Abstellplatz für die Kleinen werden. Ist ein niedlicher Spielbogen und eine Selbstschaukel-Funktion im Spiel, kann man schnell auf die Idee kommen, sein Baby hier viel Zeit verbringen zu lassen. Vor allem dann, wenn der Knirps auch noch gern in der Wippe liegt.

Nicht optimal für Babys Rücken

Für die kindliche Wirbelsäule ist eine Babywippe allerdings nicht optimal. Auch ihren natürlichen Bewegungsdrang können Säuglinge hier nicht ausleben. Fachleute wie Kinderärzte und Orthopäden raten daher dazu, den Aufenthalt in einer Babywippe so kurz wie möglich zu halten.

Sinnvoll kann so ein kurzer Aufenthalt sein, wenn Mama oder Papa für ein paar Minuten die Hände freihaben müssen. Beispielsweise beim Kochen, beim Wäsche falten, beim Austausch der Glühbirne oder auch beim morgendlichen Duschen. Im Gegensatz zum Laufstall, den man nicht mal eben mit ins Badezimmer nehmen kann, kann das Baby in seiner Wippe mit den Eltern in Blickkontakt bleiben. Das gibt vor allem kleinen Babys Sicherheit. Ein 3- oder 5-Punkt-Gurt sichert es dabei zuverlässig ab.

In der Wippe füttern

Auch für die ersten Löffel Brei ist eine Wippe bedingt geeignet. Ein Hochstuhl eignet sich erst, sobald Babys selbstständig sitzen können. Appetit auf Brei haben die meisten Babys aber schon deutlich früher. Am besten sitzt das Baby auf Papas Schoß, während Mama füttert (oder andersherum ;-)). Ist aber nur ein Elternteil da, stellt die Wippe die zweitbeste Lösung dar.

 

Wenn Ihr Euch also für den Kauf einer Wippe entscheidet, solltet Ihr einige Aspekte beachten. Dazu zählen:

Sicherheit
Die Wippe muss stabil stehen und darf auch bei starkem Hin- und Herwippen nicht umkippen. Auch sollte das Gurtsystem Belastungen standhalten. Und natürlich darf sich das Baby nicht allein abschnallen können.

Ergonomie
Die Wippe sollte Babys Körper so gut wie möglich stützen. Die Wirbelsäule sollte geschont werden. Idealerweise lässt sich eine Babywippe in mehreren Positionen nach hinten bis in die Waagerechte verstellen.

Nutzerfreundlichkeit
Für einen eventuellen Transport sollte man die Wippe zusammenklappen können. Ein Qualitätsmerkmal ist außerdem, wenn sämtliche Verstellmöglichkeiten ohne zusätzliches Werkzeug möglich sind. Einen im Lieferumfang inbegriffenen Spielbogen solltet Ihr entfernen können. Beim Füttern in der Wippe ist er im Weg. Der Textilbezug lässt sich idealerweise waschen.

Schadstofffreiheit
Am besten kommt die Wippe natürlich ohne Schadstoffe im Textilbezug oder in den Gurten aus. In der Praxis ist das leider nicht immer der Fall.

Alle hier aufgeführten Punkte wurden im November 2014 von Ökotest geprüft. Welche Wippen hier gut abgeschnitten haben, erfahrt Ihr hier. Im Zweifelsfall lohnt sich auch ein Anruf beim Hersteller.

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