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Geburtstermin berechnen: Wann kommt Dein Baby zur Welt?


Wann ist es endlich soweit? Lass Dir von unserem Geburtsterminrechner Deinen Geburtstermin berechnen – und erfahre, in welchem Zeitraum Dein Baby kommt.

Um den Geburtstermin zu berechnen, brauchst Du nur den ersten Tag Deiner letzten Regelblutung und Deine Zykluslänge anzugeben, falls diese kürzer oder länger als 28 Tage ist. Oder Du gibst den Tag der Befruchtung an, falls Du diesen kennst.

Geburtstermin berechnen

    Wie wahrscheinlich ist es, dass Dein Baby am errechneten Geburtstermin zur Welt kommt?

    Die meisten Babys kommen nicht am errechneten Termin (E.T.) zur Welt. Genauer gesagt: Nur rund 4 Prozent aller Kinder erblicken Schätzungen zufolge am berechneten Geburtstermin das Licht der Welt.

    Deshalb gibt unser Geburtsterminrechner Dir einen Zeitraum an, in dem Dein Kind aller Wahrscheinlichkeit nach kommen wird. Denn: Etwa 90 Prozent aller Babys werden zwischen der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche und der vollendeten 42. Schwangerschaftswoche geboren – und gelten offiziell als termingeboren.

    Geburtstermin berechnen: Wie funktioniert das?

    Dein Arzt oder Deine Hebamme berechnet den Geburtstermin normalerweise anhand des ersten Tages Deiner letzten Periode. Eine durchschnittliche Schwangerschaft dauert demnach 40 Wochen (280-282 Tage). Der errechnete Entbindungstermin bezeichnet den ersten Tag der 41. Schwangerschaftswoche.

    Geburtstermin berechnen nach der Naegele-Regel

    Unser Geburtsterminrechner beruht auf der selben Formel, die auch Mediziner anwenden: Die Naegele-Regel, benannt nach dem Gynäkologen Franz Naegele (1778-1851). Die Grundformel zum Geburtstermin berechnen nach Naegele lautet

    (1. Tag der letzten Periode) + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr

    Hier geht man allerdings pauschal von einem 28-Tage-Zyklus aus. Wenn der Zyklus kürzer oder länger ist, wendet man die erweiterte Naegele-Regel an:

    (1. Tag der letzten Periode) + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr +/- (Abweichung in Tagen)

    Dauert der Zyklus also beispielsweise nur 27 Tage, so wird der Geburtstermin um einen Tag vorverlegt. Bei einem 32-Tage-Zyklus errechnet sich nach der erweiterten Naegele-Regel entsprechend ein vier Tage späterer Geburtstermin.

    Beispiel für die erweiterte Naegele-Regel

    Angenommen, Dein Zyklus dauert 30 Tage und der erste Tag Deiner letzten Regel war der 14. April 2019.

    • Du addierst 7 Tage, also ergibt sich der 20. April.
    • Minus drei Monate ergibt den 20. Januar.
    • Plus ein Jahr – und Du kommst auf den 20. Januar 2020.
    • Weil Dein Zyklus nicht 28, sondern 30 Tage dauert, addierst Du noch zwei Tage hinzu – und laut der erweiteren Naegele-Regel wäre der errechnete Termin der 22. Januar 2020.

    Ist der Tag der Befruchtung nicht ein viel genaueres Datum, um den Geburtstermin zu berechnen?

    Ja – mit dem Tag der Befruchtung lässt sich der Geburtstermin noch genauer berechnen als mit dem ersten Tag der letzten Regel. Viele Frauen finden die Berechnung des E.T.s anhand der letzten Periode außerdem etwas verwirrend, denn die eigentliche Schwangerschaft beginnt ja erst ab der Befruchtung. Frauenärzte nutzen dieses Datum dennoch ungern, weil sich der Tag der Konzeption – wie der Zeugungstag in der Fachsprache genannt wird – oft nur schwer bestimmen lässt.

    Nur in wenigen Fällen kann man dieses Datum sicher festlegen – es sei denn, es handelt sich um eine künstliche Befruchtung durch IUI, ICSI oder IVF). Hat bei Euch eine künstliche Befruchtung stattgefunden, kannst Du den Geburtstermin anhand der Konzeptionsmethode berechnen, also ab dem Tag der Befruchtung.

    Weil die Spermien etwa 5 Tage im Körper der Frau überleben können, ist es schwierig, das Zeugungsdatum festzulegen. Einfacher wird es, wenn Du weißt, an welchem Tag Du Deinen Eisprung hattest, denn die Befruchtung kann nur 12-24 Stunden nach dem Eisprung stattfinden. Wenn Du einen regelmäßigen Zyklus hast, kannst Du das Datum mit unserem Eisprungrechner zurückverfolgen.

    Geburtstermin berechnen ab Tag der Befruchtung

    Nach Naegele berechnest Du den Geburtstermin mit bekanntem Zeugungsdatum so:

    (Tag des Eisprungs bzw. Tag der Zeugung) – 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr

    Die Zykluslänge spielt hier keine Rolle, weil die Schwangerschaft ja schon begonnen hat.

    Warum unser Geburtsterminrechner besser ist als Naegele

    Wenn Du Deinen Geburtstermin nach der Naegele-Regel berechnest, werden beispielsweise Schaltjahre und unterschiedlich lange Monate nicht berücksichtigt. Unser Geburtsterminrechner lässt diese Daten in die Berechnung mit einfließen und liefert Dir deshalb ein etwas genaueres Ergebnis.

    Generell empfehlen wir Dir, im Geburtsterminrechner den Tag der Befruchtung bzw. des Eisprungs anzugeben, um das Ergebnis besser bestimmen zu können.

    Warum hat mein Frauenarzt mir einen anderen Termin genannt als der Geburtsterminrechner?

    Wie schon gesagt, ermitteln die meisten Gynäkologen den Geburtstermin nach Feststellung der Schwangerschaft anhand der Naegele-Regel ab dem 1. Tag Deiner letzten Periode. Viele fragen hierbei noch nicht einmal nach Deiner Zykluslänge, sondern gehen einfach von 28 Tagen aus. So ergibt sich mitunter ein abweichendes Datum.

    Auch die Größe des Babys spielt eine Rolle

    Wenn Du Deine Schwangerschaft erst vergleichsweise spät bemerkt hast oder Dein Arzt den Geburtstermin noch einmal umdatiert, dann gibt es noch einen anderen Grund – nämlich den Entwicklungsstand Deines Babys. Anhand des Ultraschalls erkennt Dein Arzt ziemlich gut, in welcher Schwangerschaftswoche Du Dich gerade befindest und wann Dein Baby voraussichtlich zur Welt kommt. Das kann unser Tool zum Geburtstermin berechnen natürlich nicht leisten.

    Weitere Faktoren für einen früheren Geburtstermin

    Natürlich gibt es auch noch viele weitere Faktoren, die sich auf die Schwangerschaftsdauer und somit auch auf den Geburtstermin auswirken – zum Beispiel, wenn ein Kaiserschnitt gemacht oder die Geburt eingeleitet werden muss. Auch Zwillinge machen sich oft früher auf den Weg.

    Lass’ Dir den Geburtstermin berechnen – aber behalte ihn für Dich

    Rein rechtlich betrachtet ist Dein Arbeitgeber der Einzige, den Du über Deinen errechten Termin informieren musst. Denn anhand des E.T.s berechnet sich auch der Beginn Deines Mutterschutzes.

    Auch, wenn es schwerfällt: Fixiere Dich nicht zu sehr auf den berechneten Geburtstermin und verrate ihn auch nicht jedem in Deinem Umfeld. Manche Hebammen raten sogar, neugierigen Verwandten ein etwas späteres Datum zu nennen. So vermeidest Du, dass Dich wenige Tage vor dem E.T. gefühlt jeder auf die bevorstehende Geburt anspricht und fragt, ob es denn schon losgeht. Und auch dem Besuchersturm im Krankenhaus kannst Du so entgehen, falls Du Dir für die ersten Tage viel Ruhe nur mit dem Baby und Deinem Partner wünschst.

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