Das Kinderbett ist ein wichtiger Platz im Leben Deines kleinen Lieblings. Hier wird ausgiebig geschlafen, geträumt, gekuschelt, gespielt und getobt. Deshalb möchtest Du natürlich das beste und schönste Bett für Dein Kind! Bei der Auswahl stellen sich viele Fragen: Welche Größe ist die Richtige? Worauf solltest Du achten? Wir geben Dir Tipps und helfen Dir bei der Entscheidung.

Ab wann brauche ich ein Kinderbett?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wo Dein Baby in den ersten Lebensmonaten schlafen kann.

  • Im eigenen Bett im Kinderzimmer: Wenn Dein Baby von Beginn an im eigenen Kinderbett schlafen soll, kauf‘ es ein paar Wochen vor Geburt. Dann kannst Du es in Ruhe aufbauen und gut auslüften lassen.
  • Im Beistellbett, Stubenwagen oder in einer Wiege im Elternschlafzimmer: Viele Mamas und Papas nutzen im ersten halben Jahr diese Variante und steigen dann auf ein Kinderbett um. (Hier findest Du unsere Auswahl und Infos über Beistellbetten und hier über Stubenwagen und Wiegen.)
  • Im Elternbett: Zwar nehmen sich viele Eltern vor, ihr Baby nicht bei sich im Bett schlafen zu lassen. Wenn es aber erst mal auf der Welt ist, entdecken sie für sich diese Möglichkeit dann doch. (Was dabei zu beachten ist, sagt Hebamme Melanie Pani in unserem Magazin. Hier kommst Du zu dem Artikel.) Es ist jedoch empfehlenswert, sich als alternative Schlafmöglichkeit ein Kinderbett anzuschaffen.

Tipp: Zum Kopf- und Fußende sollte Dein Kind mindestens 10 Zentimeter Abstand haben. Ist er geringer, ist es Zeit für ein größeres Bett.

Kleinkind vor Babybett

Welche Größe beim Kinderbett?

Kinderbetten gibt es in zwei verschiedenen Größen: 70 x 140 cm (Standard) und 60 cx 120 m . Diese Unterschiede beziehen sich übrigens auf Ihren persönlichen Platzbedarf – nicht auf die Größe des Kindes. Das bedeutet: Haben Sie eher wenig Platz im Raum oder möchten Sie das Bett in Ihr Schlafzimmer stellen, könnte die Größe 60 x 120 cm für Sie durchaus interessant sein. Zudem fühlt sich Ihr Baby in einem kleineren Kinderbett geborgener. Die meisten Betten lassen sich zum Juniorbett umbauen und bis ins Kindergarten- oder sogar Grundschulalter nutzen. Dazu müssen Sie einfach die Gitterseiten abnehmen. Entsprechende Umbauseiten bzw. andere Umbauelemente bekommen Sie meist gleich mitgeliefert. Ansonsten können Sie alles bequem nachbestellen.

Worauf soll ich beim Kinderbett achten?

Gitterstäbe: Die seitlichen Gitterstäbe sorgen dafür, dass Dein Kind sicher und geborgen schläft. Achte darauf, dass das Bett sogenannte “Schlupfsprossen” hat. Das sind mobile Sprossen, die Du später einfach und schnell aus dem Gitter herausnehmen kannst (Achtung: Die Sprossen mit der Feder nach oben montieren). Der Vorteil: Dein Nachwuchs kann sein Bettchen selbstständig verlassen und unternimmt keine gefährlichen Kletterpartien. Die Gitterstäbe sind je nach Modell rund oder flach. Die Wahl der Form ist reine Geschmackssache. Für den Abstand der Gitterstäbe definiert die DIN EN 716 4,5 bis 6,5 Zentimeter.

Höhenverstellbarer Lattenrost: Achte darauf, dass sich die Liegehöhe mehrfach verstellen lässt. Praktisch sind drei Stufen: ganz unten, in der Mitte und etwas weiter oben. Die höchste Stufe empfiehlt sich bei Neugeborenen, damit Du Deinen Nachwuchs rückenschonend zu Bett bringen und wieder herausheben kannst (keine Sorge: Auch auf der obersten Position ist Dein Baby vor dem Herausfallen geschützt). Je älter Dein Kind wird, desto weiter unten sollte die Liegefläche sein: Wenn Dein kleiner Schatz krabbeln und stehen lernt, kann er sich dann an den Stäben hochziehen, ohne aus dem Bett zu fallen.

Kinderbett mit Schlupfsprossen

Ecken und Kanten: Achte darauf, dass das Kinderbett keine scharfen Ecken und Kanten hat. Du kannst zusätzlich einen Eckenschutz – zum Beispiel von Coona – verwenden.

Wie wichtig ist die Matratze?

Eine gute Matratze ist für einen erholsamen Schlaf entscheidend. Zwar ist bei manchen Kinderbetten schon eine Matratze dabei – Du solltest diese jedoch genau prüfen und den Kauf einer separaten Matratze in Erwägung ziehen. Wichtig sind folgende Punkte:

  • Die Matratze muss optimal ins Bett passen. Ein Spalt bedeutet eine ständige Verletzungsgefahr. Die Größe Deines Babybettes bestimmt die Matratzengröße.
  • Um Hitzestau zu verhindern, achte auf eine atmungsaktive Matratze (z.B. auf eingearbeitete Klimakanäle) bzw. einen atmungsaktiven Bezug.
  • Kaltschaummatratzen sind luftdurchlässiger als Standardschaum-Matratzen.
  • Ein abnehmbarer Bezug erleichtert die Matratzen-Pflege. Ein zusätzlich integrierter Nässeschutz nimmt Feuchtigkeit auf und sorgt für idealen Temperaturausgleich.

Material: Bei den meisten Babymatratzen hat man die Wahl zwischen Kaltschaum, Schaumstoff und Kokosfasern.

  • Schaumstoffmatratzen (Softschaum, PU) sind punktelastisch, außerdem formbeständig und gewährleisten die richtige Körperlagerung. Sie eignen sich sehr gut für Allergiker.
  • Kaltschaummatratzen sind ebenfalls punktelastisch, durch Luftkanäle allerdings atmungsaktiver und leichter als andere Schaumstoffe. Das Material ist strapazierfähig und sehr gut für Allergiker geeignet.
  • Koskosfasermatratzen kommen aus dem Bereich der Naturmatratzen. Die Fasern aus der Kokospalme wirken auf natürliche Weise temperaturregulierend und sorgen für ein trockenes, angenehmes Schlafklima.

Unsere Auswahl und weitere Informationen zu Matratzen findest Du hier in unserem Shop.

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