Baby Sonnenbrand

Erste Hilfe bei Sonnenbrand


Wenn ein Baby Sonnenbrand bekommt, war es vermutlich lange ohne Schatten und schützende Kleidung in der Sonne. An einem sonnigen Hochsommertag reichen oft schon wenige Minuten Buddeln im Sand aus und Dein Baby bekommt einen schmerzhaften Sonnenbrand. Auch im Schatten sind Babys nicht völlig geschützt. Tückisch ist, dass die Überdosis Sonne den Kleinen anfangs noch gar keine Beschwerden bereitet. Erst fünf bis sechs Stunden später beginnt die Haut zu schmerzen und wird rot. So lange braucht der Entzündungsprozess.

Sonnenbrand – was Du jetzt tun kannst

  • Hat Dein Baby Sonnenbrand, musst Du die schmerzende Hautstellen kühlen. Kälte wirkt abschwellend, schmerzlindernd und hemmt so die Entzündung. Dabei ist weniger mehr. Das Coolpack aus der Tiefkühltruhe kann unter Umständen zu Erfrierungen führen. Ideal sind kalte Umschläge mit Lein- oder Mulltüchern. Empfehlenswert ist auch ein altes Hausmittel: Quark kühlt besonders langanhaltend.
  • Bei Sonnenbrand braucht der kleine Körper jede Menge Feuchtigkeit. Deshalb gilt: Gib Deinem Baby möglichst viel zu trinken.
  • In der Apotheke gibt es wundheilende und hautregenerierende Produkte, die die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgen.
  • Wenn die Haut stark gerötet ist, sich bereits Bläschen gebildet haben, oder das Baby Fieber bekommt, unbedingt zum Kinder- oder Hausarzt gehen!

So beugst Du Sonnenbrand vor

Einen Sonnenbrand nimmt die Haut im Babyalter besonders übel. Deshalb solltet Du vorsorgen, zum Beispiel mit schützender Kleidung, Sonnenschirm mit Schutzfaktor oder Sonnencremes. Hier erfährst Du, wie das geht: Der richtige Sonnenschutz fürs Baby.

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