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Sonnenhut, Sonnencreme, Sonnensegel: Der richtige Sonnenschutz fürs Baby

Sonnenschutz fürs Baby ist wichtig, denn wenn die Sommersonne lacht, nehmen viele Familien ihr Mittagessen im Garten und den Snack zwischendurch auf dem Spielplatz ein. Ausflüge ins Grüne oder an den See haben jetzt Hochsaison. Eine prima Sache, solange der Nachwuchs dabei gut vor der Sonne geschützt ist. Im Gegensatz zur Erwachsenenhaut ist Babys Haut extrem dünn und empfindlich. Erst im Laufe der ersten Lebensjahre entwickelt sie eine Schutzfunktion und beginnt damit, Pigmente auszubilden.

Damit Du trotzdem die Sonne genießen kannst, haben wir einige wichtige Tipps parat:

Sonnenschutz fürs Baby – Das Baby richtig anziehen

Ein Sonnenhut bieten guten Sonnenschutz fürs Baby, spendet Schatten und schützt zusätzlich vor einem möglichen Sonnenstich. Ideal sind Hüte mit breiter Krempe oder separatem Nackenschutz. Für Babys Körper eignen sich am besten leichte Strampler und Hemdchen aus luftdurchlässiger Baumwolle. Sie sollten Arme und Beine bedecken.

Ein helles Shirt hat einen Lichtschutzfaktor von etwa 5. Das bedeutet, die Zeit bis zum Sonnenbrand erhöht sich um das Fünffache im Vergleich zur ungeschützten Haut. Weil das für Babys und Kleinkinder jedoch zu wenig ist, gibt es im Handel Kleidung mit eingearbeitetem Lichtschutzfaktor. Der Sonnenschutz fürs Baby dieser Textilien wird zu einem Teil durch eine besonders dichte Verarbeitung erreicht, zum anderen durch den Einsatz von Kunstfasern, die UV-Strahlen besser aufnehmen und die mithilfe eingesponnener Mineralpartikel das Licht reflektieren. Aktuelle Tests (beispielsweise von Öko-Test) verraten Dir, welche Textilien gut abschneiden.

Wenn Du normale Kleidung verwenden möchtet,  gilt die Faustregel: Je dichter das Gewebe und je dunkler der Stoff, umso höher ist der Schutz.

Sonnenschutz fürs Baby – Die Mittagssonne meiden

Zwischen 11 und 15 steht die Sonne beinahe senkrecht am Himmel und die Strahlung von UVA und UVB ist dadurch besonders stark. Nun ist nicht nur für Südländer die richtige Zeit für eine entspannte Siesta. Auch große und kleine Mitteleuropäer sind  in der Wohnung jetzt am besten  aufgehoben.

Sonnenschutz fürs Baby – Kinderwagen mit Lichtschutzfaktor

Weil kleine Mäuse gerade in den ersten Lebensmonaten viel im Kinderwagen liegen, verwenden viele Hersteller Stoffe mit integriertem UV-Schutz.  Es lohnt sich also, beim Kinderwagen-Kauf genauer hinzuschauen und auf einen Sonnenschutz fürs Baby zu achten. Kinderwagen mit Sun-Blocker-Wirkung sind mit UPF (Ultraviolet Protection Factor) versehen. Ähnlich dem Faktor auf Sonnencremes, zeigt er die Schutzstärke des Stoffes an.

Sonnenschirm oder Sonnensegel

Auch Sonnenschirme und –segel sind in aller Regel mit einem UPF ausgestattet. Der Sonnenschirm wird seitlich am Gestell befestigt und lässt sich je nach Sonnenstand in alle Richtungen neigen. Das Sonnensegel ist eine Stoffbahn zwischen Verdeck und Schieber. Beide Varianten spenden Schatten und schützen zuverlässig vor UV-Strahlung. Der Sonnenschirm ist gegenüber Wind etwas anfälliger als das Segel. Dafür habt Ihr mit dem Schirm Euer Baby etwas besser im Blick.

Sonnencreme mit mineralischem Filter

Babys und Kleinkinder sind im Schatten am besten aufgehoben. Sollte für den Urlaub am Meer oder im Gebirge zusätzlicher Schutz in Form von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor nötig sein, lass’ Dich am besten in der Apotheke beraten. Es gibt Sonnenschutz fürs Baby mit zwei verschiedenen Arten von UV-Filtern.  Für Babys empfehlen Ärzte und Apotheker meist Sonnencremes mit mineralischem Filter. Damit werden die UV-Strahlen auf der Hautoberfläche, reflektiert, ohne dass die Creme in die Haut eindringt. Chemische UV-Filter nehmen stattdessen die UV-Strahlung auf und wandeln sie um. Ein Test der Stiftung Warentest hilft bei der Wahl des richtigen Mittels.

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