Kinderbetreuung im Überblick


Maximal 14 Monate lang wird Elterngeld gezahlt – anschließend kehren viele Mamas zurück in den Berufsalltag. Das Kindergartenalter haben die Kleinen jedoch noch längst nicht erreicht. Jetzt stellt sich die Frage nach der Kinderbetreuung. Wir stellen Euch verschiedene Möglichkeiten vor:

Tagesmutter

Eine Tagesmutter nimmt maximal 5 Kinder auf und betreut sie in der Regel in der eigenen Wohnung. Im Gegensatz zur Betreuung in der Krippe ist das Umfeld familiär, die Gruppe klein und das Tageskind muss sich nur an eine neue Bezugsperson gewöhnen. Oft sind Tageseltern auch zeitlich etwas flexibler als Kindertageseinrichtungen. Seit 2006 müssen alle Tagesmütter (und –väter) eine pädagogische Qualifizierung und einen Erste-Hilfe-Kurs am Kind nachweisen. Über die Art und den Umfang der Ausbildung entscheidet dabei das jeweilige Bundesland.

Kinderkrippe

In der Kinderkrippe werden Kinder im Alter zwischen 3 Monaten und ca. 3 Jahren in größeren Gruppen (max. 12 Kinder) betreut. Die Betreuung übernehmen ausgebildete Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen. Oft helfen zusätzlich Praktikanten mit. Der Alltag ist infolge der größeren Gruppe oft organisierter als bei einer Tagesmutter. So stehen zum Beispiel in vielen Krippen ein morgendliches Begrüßungsritual, feste Bastelzeiten und Ausflugstermine auf dem Programm.

Hinweis: Weil Krippenplätze in den meisten Städten und Gemeinden nur in beschränktem Umfang vorhanden sind, ist es wichtig, sich hier zu früh wie möglich anzumelden!

[infobox bg=”redlight” color=”black” opacity=”on” subtitle=”Wendet Euch vor dem Wiedereinstieg in den Berufsalltag an Eure Gemeinde, bzw. Stadtverwaltung oder an das zuständige Jugendamt. Hier erfahrt Ihr, welche Betreuungsmöglichkeiten es in Eurer Nähe gibt, wer die Ansprechpartner sind und auf welche Wartezeiten Ihr Euch einstellen müsst. In einigen Gemeinden werden Betreuungsformen zusätzlich bezuschusst. Nachfragen lohnt sich daher.”]Im Rathaus informieren[/infobox]

Au Pair / Leihoma

Sowohl das Au Pair als auch die Leihoma betreut das Kind in der Regel zu Hause. So bleibt der Nachwuchs im gewohnten Umfeld. Eine fachliche Basisqualifikation ist gegeben – so muss beispielsweise das Au Pair vorhergehende Praktika in Kinderbetreuungseinrichtungen absolvieren. Während die Leihoma meist in der Nähe wohnt, wird das Au Pair direkt in der Familie untergebracht. Diese Form der Betreuung ist daher nur möglich, wenn ausreichend Platz für ein eigenes Zimmer gegeben ist.

Kooperationen mit anderen Müttern

Oft steht man mit seinem Wunsch, wieder zu arbeiten nicht allein da. Es lohnt sich, bei befreundeten Müttern nachzufragen. Vielleicht möchte hier jemand von Montag bis Mittwoch arbeiten, ihr selbst habt jedoch Teilzeitarbeit am Donnerstag und Freitag im Sinn? In vielen Fällen können sich Mütter so arrangieren und tageweise auf das Kind einer Freundin aufpassen, während die Freundin das eigene Kind an den anderen Tagen mitbetreut.

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