Woche 51 – Endlich Sandkastenwetter


12.4.2015

Es gibt gar nicht so viele Spiele, die verschiedene Altersgruppen, in unserem Fall 3 Jahre und fast 1 Jahr, begeistern. Aus meiner Erfahrung zählt beispielsweise Lego bauen dazu und, wie ich diese Woche feststellen konnte, im Sand spielen.

Unser Sandkasten

Wir hatten nach langer Durststrecke endlich mal Sonne und über 20 Grad, herrliches Sandkastenwetter. Glücklicherweise gehört zu unserer Wohnung auch ein Minigarten, weshalb wir uns, als Mathilda 1,5 Jahre alt wurde, einen dieser Sandkästen mit Häuschen aus Holz obendrauf, zum Zuschieben, zulegten. Mit dem Dach auf dem Häuschen ist zusätzlich ein bisschen Sonnenschutz gewährleistet, ein zusätzlicher Pluspunkt.

Bisher hatten wir uns allerdings noch nicht getraut, Pauline auch in den Sand zu setzen.
Da jetzt endlich die Temperaturen mitspielen und sie außerdem seit ein paar Wochen sicher allein sitzen und sich durch krabbeln auch aus einer Haltung befreien kann, haben wir gedacht, dass es nun an der Zeit wäre, dass Pauline Bekanntschaft mit Sand, Steinchen, Stöckchen und Co. macht. Inzwischen nimmt sie auch nur noch selten Gegenstände in den Mund, sie wird sich also in den nächsten Wochen und Monaten hoffentlich nicht nur von Sand und Steinen ernähren…

Die richtige Kleidung?

Zur Sicherheit hatte ich ihr noch eine Thermohose über ihre Strumpfhose gezogen, dass sie sich auch sicher nicht verkühlt. Mit einer Schirmmütze inklusive Nackenschutz zusätzlich war Pauline dann optimal ausgestattet.

Erster Kontakt

Und wie erwartet, gab es für sie zwischen Sand und dem bunten Sandspielzeug kein Halten mehr. Immer wieder ließ sie sich Sand durch die Finger rieseln, griff mit spitzen Fingern nach kleinen Steinchen und zeigte sie uns stolz. Beim Spielzeug hatten es ihr besonders ein grüner Eislöffel und die bunte Gießkanne angetan.

Ein Herz und eine Seele

Mathilda reagierte sehr positiv (obwohl Pauline sich fröhlich an ihrem Sandspielzeug bediente), sie schien sich sogar zu freuen, dass sie nun nicht mehr allein  Eisverkäuferin spielen muss. Beide buddelten, schütteten und schaufelten friedlich im Sand, kein Geschrei, kein Spielzeug-aus-der-Hand-reißen, schubsen oder treten wie es sonst des Öfteren passiert… Mathilda baute sogar extra Burgen, die Pauline zerstören darf, ein echter Liebesbeweis wie ich finde.

Von wirklichem miteinander spielen kann man zwar noch nicht sprechen, das wird sicher erst in circa zwei Jahren stattfinden, aber es ließ sich zumindest erahnen, wie das dann ungefähr aussehen könnte.

Neben einigen unsinnigen Anschaffungen für die Kinder ist der Sandkasten jedenfalls ein sehr sinnvolles Teil, der eigentlich nur einen einzigen Nachteil hat: der Sand ist einfach überall in der Wohnung, aber gut, wozu gibt’s Staubsauger.
Pauline ließ sich jedenfalls später leider nur mit Widerwillen und unter lautstarkem Protest aus dem Sand heben. Den Eislöffel ließ sie erst beim Abendessen wieder los, als wir ihn gegen ein Stück Gurke tauschten…

Spielplatz geht immer

Und damit Pauline gleich in Übung bleibt, besuchten wir am nächsten Tag den großen, eingezäunten Spielplatz mit Kleinkind/Sandbereich im Ort, ganz zur Freude unserer Mädels. Da konnte Pauline auch noch das Krabbeln auf Sand und Wiese ausprobieren, was ihr ebenfalls total Spaß machte. In Zukunft weiß ich, was ich bei besonders schlechter Stimmung zwischen den Kids tun muss: Ab in den Sand!

spielplatz

Und ein Geburtstagsgeschenk für Pauline ist mir auch gleich noch eingefallen: einen kleinen Bagger. Der passt dann sicher auch gut zu Mathildas Laster.

Apropos Geburtstag: in ein paar Tagen ist es soweit, Pauline wird schon 1 Jahr alt. Wahnsinn!

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