Outdoor Kinderwagen – ideal für Geländetouren + Joggen


Du bist häufig in der Natur unterwegs und möchtest auch bei Fahrten über Stock und Stein maximalen Komfort für Dein Kind und Dich? Dann solltest Du bei der Wahl Deines Outdoor Kinderwagens auf einige Features achten. Welche das sind, erfährst Du im folgenden Beitrag.

Möchtest Du Deinen Kinderwagen für Feld-, Wald- und Wiesentouren nutzen, muss er ein paar Kriterien erfüllen:

  • eine gute Federung sorgt dafür, dass Dein Kleines nicht jeden Stein spürt, über den Ihr fahrt.
  • große Luftreifen kommen gut mit unebenen Wegen zurecht und meistern selbst holprige Steine oder Wurzeln.
  • hochwertige Bremsen sorgen für maximale Sicherheit – das ist besonders auf abschüssigen Wegen wichtig.
  • Du bist sportlich und joggst mit Kind und Kegel über den Feldweg? Dann achte auf die Zulassung für die sportliche Nutzung.

Wichtig im Gelände: Kinderwagen mit guter Federung

Ein gut gefederter Kinderwagen ist für Neugeborene besonders wichtig. Die Wirbelsäule Deines Kleinen ist in der ersten Zeit nach der Geburt noch sehr empfindlich und braucht Unterstützung. Auch später bewährt sich eine gute Federung. Ist sie nicht vorhanden, sind Erschütterungen, über die der Wagen fährt, im Sitz sofort spürbar.

Bei modernen Kinderwagengestellen kommt häufig die sogenannte Teleskopfederung zum Einsatz. Sie greift an einer oder beiden Achsen. Mit Hilfe einer Feder und eines Dämpfers gleicht diese Art der Federung Fahrten über Unebenheiten geschickt aus. Bei einigen Modellen ist die Federung auch an den jeweiligen Untergrund anpassbar. In der Praxis bedeutet das, dass man unterschiedliche Härtegrade einstellen kann.

Die Wahl der richtigen Reifen

Lufträder sind recht groß und gut gefedert. Damit eignen sie sich perfekt für unebene Wege wie sie beispielsweise im Wald zu finden sind. Der Nachteil ist, genau wie bei einem Fahrrad, die Gefahr eines platten Reifens.

Schwalbe Luftreifen Road Cruiser, Durchmesser 30 cm

Luftkammerräder sind fast so gut gefedert wie Lufträder und darüber hinaus auch pannensicher. Ein so ausgestatteter Outdoor-Kinderwagen eignet sich auch für die eine oder andere Shopping-Tour.

Allgemein gilt:
Je größer das Rad, desto ruhiger fährt der Kinderwagen und desto besser ist Dein Kind vor Erschütterungen geschützt. Dafür sind größere Räder schwergängiger und weniger wendig als kleinere Räder.

Scheibenbremsen auf abschüssigen Wegen

Scheibenbremsen stoppen den Kinderwagen zuverlässig. Das bewährt sich bei Spaziergängen in der Natur vor allem bei nasser Witterung oder wenn es einmal abschüssig wird.
Der Vorteil von Scheibenbremsen: Mit ihnen kann der Kinderwagen während man sich bewegt, dosiert gebremst werden. Die meisten Kinderwagen mit Sportzulassung sind daher auch mit Scheibenbremsen ausgestattet.

Kinderwagen mit Sportzulassung

Du bist sportlich und willst auch während der Babyzeit nicht auf regelmäßige Jogging-Runden verzichten? Dann brauchst Du einen speziell für den sportlichen Einsatz zugelassenen Kinderwagen – einen sogenannten Jogger. Um eine solche Zulassung zu erhalten, muss der Wagen über eine Hand- und Feststellbremse verfügen und besonders stabil gebaut sein. Jogger sind außerdem gekennzeichnet durch einen leichten Rahmen, drei große Reifen und selbsterständlich durch eine gute Federung.

Outdoor Kinderwagen zum Wandern oder Joggen – Unsere Empfehlungen

Für regelmäßige Spaziergänge im Gelände empfehlen wir die Modelle Salsa 4 Air, Condor 4 Air und Viper 4 von ABC Design. Unser absoluter Favorit auf diesem Gebiet ist jedoch der TFK Mono. Er eignet sich ebenso für Wanderungen wie für ausgedehnte Jogging-Touren. Dieser Outdoor-Kinderwagen punktet mit 12 Zoll großen, stoßdämpfenden Luftreifen sowie mit seiner durchdachten Vorderrad- und Hinterradfederung. Mit der am Schieber bedienbaren Scheibenbremse bleibt der Mono ruckzuck stehen – auch wenn es mal bergab geht.

TFK-Mono mit Zubehör-Set

Im TFK Mono-Testbericht kannst Du nachlesen, wie sich der Kinderwagen in der Praxis bewährt.


 

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2 Kommentare zu “Outdoor Kinderwagen – ideal für Geländetouren + Joggen

    1. Hallo liebe Nadja,

      nein – der Unterschied zwischen Lufträdern und Luftkammerrädern ist folgender:
      – Lufträder sind wie Fahrradreifen: Sie haben einen Schlauch mit Ventil, und Du musst sie mit einer Luftpumpe aufpumpen. Vorteil: Sie federn Stöße gut ab und sind daher gut für Wald- und Feldwege geeignet. Meistens ist der Raddurchmesser auch relativ groß. Nachteil: Wenn Du einen Platten hast, musst Du den Schlauch flicken oder austauschen.
      – Luftkammerräder haben kein Ventil. Sie bestehen aus aufgeschäumtem Kunststoff mit vielen kleinen Lufteinschlüssen. Auch diese federn Stöße und kleinere Hindernisse gut ab. Je größer das Rad, desto besser für nicht-asphaltierte Wege geeignet. Vorteil: Luftkammerräder sind pannensicher, d.h. du kannst keinen platten Reifen bekommen. Wenn mal eine Scherbe darin steckt, passiert also nichts.

      Melde Dich gerne, falls Du noch weitere Fragen hast!
      Viele Grüße
      Julia vom Babyartikel.de Team

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