1 x 1 Baby-Schlaf

Schlaf, Baby, schlaf: Diese Tipps können helfen


So süß Dein Baby auch ist, so gerne Du mit ihm alle Zeit der Welt verbringst: Wenn Dein Kleines gut schläft, seid Ihr beide ausgeruht und habt umso mehr vom gemeinsamen Tag. Aber wie funktioniert das ohne größere Probleme? Diese Tipps können helfen, um Deinen Schatz abends zu beruhigen und zum Schlafen zu bringen.

Routinen entwickeln

Wichtig für den Schlaf Deines Kindes ist es, dass es weiß, dass der Tag zu Ende geht und Zeit für die Nachtruhe ist. Am besten bringst Du dies Deinem Kind mit Ritualen bei, die Dein Kind allmählich kennen lernt und an die es sich gewöhnt. Diese Routinen sind zum Beispiel auch hilfreich, wenn Dein Schatz einmal bei Oma und Opa oder anderen nahe stehenden Personen übernachten sollte. Sie haben dann schon eine Hilfe, auf die sie sich stützen können. Mögliche Routinen und Abläufe können sein:

Schlafsack anziehen: So kann sich Dein Baby schon mal einkuscheln und Du musst es nicht wieder aufschrecken, wenn es sich langsam beruhigt hat und die Augen schließt.

Für Sicherheit sorgen

Für frische Luft sorgen: Wenn Dein Kleines sich eingekuschelt hat, kannst Du die Fenster öffnen, um durchzulüften und Deinem Kind einen guten Schlaf zu ermöglichen. Außerdem kannst Du so Hitze aus dem Schlafzimmer lassen, denn die kann für Babys sogar gefährlich werden, Stichwort plötzlicher Kindstod. Achte also auf die richtige Temperatur und zudem darauf, dass Dein Baby keine Zugluft bekommt. Denn krank werden soll es ja auch nicht.

Für Ruhe sorgen: Medien wie Computer, Fernseher, Radios und andere sollten vor dem Schlafengehen ausgeschaltet sein. So kann sich Dein Baby schon einmal beruhigen und auf die Nacht einstimmen. Außerdem sollten alle Lichtquellen ausgeschaltet werden. Dein Baby weiß dann, dass der Tag vorbei ist und es Zeit ist, um sich auf sein Bettchen vorzubereiten. All das sollte etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen passieren.

Für eine sichere Umgebung sorgen: Kissen, Decken, Kuscheltiere, Nestchen und Co. haben im Babybett nichts zu suchen. All diese Dinge können die Luftzufuhr einschränken und somit gefährlich für Dein Kind sein. Entferne also diese Dinge, bevor Du Dein Kleines in sein Bettchen legst.

Beruhige Dein Kind mit etwas Vertrautem

Nun kommt es zur wichtigsten Routine, die Dein Baby in den Schlaf bringen soll. Du kannst es zum Beispiel vor dem Schlafengehen stillen, damit es satt und somit müde wird. Oder Du singst Deinem Baby ein Schlaflied vor. Auch die Melodie eines Mobiles kann ein schönes Ritual sein, mit dem sich Dein Kind vertraut machen kann. Melodien, die es noch aus der Schwangerschaft kennt, können hier eine gute Wahl sein.

Ist Dein Kind nun beruhigt und bereit in sein Bettchen gelegt zu werden, solltest Du es in der Rückenlage auf die Matratze legen. Schläft Dein Kind noch nicht von selbst ein, können eine Spieluhr am Bett oder auch ein Schnuller dafür sorgen, dass Dein Schatz die Augen schließt. Oftmals hilft es auch, wenn Du sanft über die Stirn Deines Babys streichelst.

Im ersten Jahr schläft Dein Baby bei Dir

Wichtig bei der Ausübung der Rituale: Bring Dein Kind am besten immer zur gleichen Uhrzeit ins Bett und variiere auch nicht mit der Reihenfolge der Rituale. So kann sich Dein Schatz besser daran gewöhnen und entwickelt einen Tag-Nacht-Rhythmus. Wenn es den Tag über ebenfalls regelmäßige Schlafenszeiten hat, wird es diesen Rhythmus recht schnell verinnerlichen und zu den von Dir vorgegebenen Zeiten auch müde sein.

Und: Im ersten Lebensjahr sollte Dein Baby bei den Eltern schlafen. Es hört den Atem von Dir und Deinem Partner und ist dann beruhigt, falls es einmal aufwachen sollte. So stellst Du auch sicher, dass es nicht zu tief in den Schlaf fällt und der Atem stoppt. Gut geeignet ist für diese Zeit ein Beistellbett. So kannst Du Dein Baby auch ohne größeren Aufwand stillen und direkt wieder hinlegen, wenn Ihr fertig seid. Spätestens ab dem zweiten Lebensjahr ist dann ein eigenes Gitterbettchen unbedingt notwendig.

Wissenswertes zum Baby-Schlaf

Zur Orientierung: Im ersten Lebensmonat ist es normal, dass Dein Baby bis zu 16 Stunden schläft, acht bis neun davon sollten auf die Nacht entfallen. Natürlich schafft es die noch nicht am Stück. Die restlichen kann es auf den Tag aufteilen, in circa drei bis vier Tagesschläfchen. Zwischen dem zweiten und sechsten Monat sind es 15 Stunden insgesamt, davon zehn Stunden, die der Nachtschlaf einnehmen sollte und drei Schläfchen am Tag. Bis zum ersten Lebensjahr sind elf Stunden Schlaf in der Nacht ratsam. Zwei Nickerchen am Tag, je eineinhalb Stunden etwa können es dann zusätzlich sein. Sollten es mehr oder weniger Stunden Schlaf sein, ist das aber kein Grund zur Sorge!

Wann Dein Baby müde ist und Du es in sein Bett legen solltest, kannst Du zum Beispiel daran erkennen, dass es einen veränderten Gesichtsausdruck oder einen starren Blick hat, auch Stirnrunzeln oder Grimassieren können Hinweise darauf sein. Ebenso wie Gähnen, Augen- oder Ohrenreiben, Schreien, Weinen oder Quengeln. Macht Dein Kleines ruckartige Bewegungen, ballt die Fäustchen oder macht sich steif, könnte es ebenfalls reif für ein Schläfchen sein. Weitere Anzeichen für Müdigkeit können eine reduzierte Aktivität, weniger Bewegungen, Gesicht-Abwenden, Saugen, Schnullern oder Daumenlutschen sein.

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