Schwangerschaft - Alltag mit Kleinkind

Schwangerschaft – Alltag mit Kleinkind


Als unser Sohn auf die Welt kam, war uns eigentlich ziemlich bald klar, dass er kein Einzelkind bleiben soll. Nachdem wir uns dazu entschlossen hatten, ein zweites Kind zu bekommen, haben wir uns über den Alltag zu Dritt mit Babybauch erstmal keine Gedanken gemacht. Es kommt ja immer alles anders, als man denkt.

Dem Kind gerecht bleiben

Als wir soweit waren und ich Schwanger war, musste ich versuchen den Alltag soweit zu planen, dass ich zwischendurch ein paar Pausen einlegen konnte. Das stellte allerdings keine Probleme dar, da unser Sohn sich auch gerne mal alleine beschäftigt. Klar gibt es auch die Tage, an welchen nichts ohne Mama geht, doch die Tage haben wir bis jetzt super zusammen gemeistert. Die akute Müdigkeit blieb glücklicherweise aus, wodurch in dieser Hinsicht alles wie gehabt blieb. Jedoch blieb ich dafür von der morgendlichen Übelkeit nicht verschont. Somit wurde die Toilettenschüssel mein täglicher Begleiter. Die Übelkeit überkam mich meistens dann, wenn mein Sohn noch am schlafen war. So konnte ich mich im Anschluss noch einmal hinlegen, um mich auszuruhen. Ganz selten schlug die Übelkeit mitten am Tag zu, aber das sind bis jetzt wirklich nur die Ausnahmen (Toi Toi Toi).

Kind in die Schwangerschaft einbeziehen

Es hatte von Beginn an für mich eine hohe Wichtigkeit, dass wir unseren Sohn mit einbeziehen was die Schwangerschaft betrifft. Als ich meine erste Ultraschalluntersuchung hatte, nahm ich den Kleinen mit, um Ihm zu zeigen, dass ein Geschwisterchen in Mamis Bauch wächst. Natürlich verstehen die meisten Kinder nicht direkt, dass da ein Baby entwickelt. Jedoch begreifen es einige mit der Zeit und mit wachsendem Babybauch. Wenn Ich mit ihm auf dem Boden sitze und spiele, kommt er so oft einfach zu mir, küsst den Bauch und sagt „Baby“. Er zieht außerdem sein T-Shirt hoch und zeigt auf seinen Bauch, damit ich ihn küsse. So süß habe ich ihn selten erlebt! Auch wenn es ganz danach aussieht, bin ich mir nicht sicher, ob er weiß, was da in Mamas Bauch wächst, da er noch ziemlich jung ist. Aber spätestens wenn unsere Kleine auf der Welt ist, wird er mit Sicherheit verstehen, dass er nun ein großer Bruder ist.

Der Alltag

Im Großen und Ganzen hat sich unser Alltag nicht sonderlich verändert, worüber ich sehr froh bin. Ein Kind braucht einen geregelten Alltag, auch wenn Mami schwanger ist. Ein immer dicker werdender Bauch wird auch mal zur Last und kann Dich einschränken, aber der Leidtragende sollte nicht Dein Kind sein. Gerade jetzt, wo die Geburt immer näher kommt, versuche Ich unserem Sohn so viel Aufmerksamkeit, wie nur möglich zu geben. Es wird für ihn sicher schwer am Anfang, da er Mami und Papi auf einmal teilen muss, aber wenn seine Schwester erst einmal da ist, werde ich ihn in alles einbinden. Sei es das Wickeln, das Anziehen oder das Waschen. Ab einem bestimmten Alter (er ist jetzt 2 Jahre alt) kann man die älteren Kinder super in die Pflege vom Baby einbeziehen, sodass sie sich nicht vernachlässigt fühlen. Das ist der Stand wie es momentan läuft und wie ich es mir in der Zukunft mit Baby und Kleinkind vorstelle. Aber wie oben schon geschrieben, Es kommt immer alles anders, als man denkt.

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