Zahnpflege beim Baby

Zahnpflege beim Baby


Gesunde Zähne sind vielen Eltern wichtig für ihre Kinder-  sehr zu Recht, wie ich finde. Eine gute Zahnpflege beim Baby beginnt mit der Regelmäßigkeit. Worauf Du bei Deinem Baby achten solltest und wie Du einen guten Grundstein für die Zahnpflege beim Baby legst, darüber möchte ich Dich heute informieren.

Ab wann Zahnpflege beim Baby?

In der Drogerie gibt es inzwischen Fingerlinge zum Reinigen der Kauleisten schon vor dem ersten Zahn. Ich persönlich sehe darin nur insofern Sinn, als dass man das Kind frühzeitig an eine Form der Zahnpflege beim Baby heranführt. Notwendig, im Sinne von gesundheitlich relevant, ist es vermutlich eher nicht. Ab dem ersten Zahn sollte die Zahnpflege beim Baby aber immer mehr zu einer Selbstverständlichkeit werden. Anfangs reicht es, die Zähne einmal täglich zu reinigen, spätestens wenn 4-6 Zähne durchgebrochen sind ist vor allem das abendliche Putzen wichtig. Empfohlen wird dann mindestens zweimal am Tag zu putzen, davon einmal mit fluoridhaltiger Zahncreme.

Womit soll geputzt werden?

Für die allerersten Zähnchen empfehlen sich Zahnbürsten mit Gumminoppen, die die Babys auch selbst greifen und “benutzen” können. So kann man die Kinder spielerisch ans Zähneputzen heranführen und Mundhygiene wird zur Normalität. Für etwas ältere Kinder eignen sich spezielle Baby- und Kleinkindzahnbürsten. Ab dem 2. Lebensjahr kann auch problemlos mit einer elektrischen Zahnbürste geputzt werden (auch wenn die Altersempfehlung ab 3 Jahren darauf steht), wenn die Kinder das tolerieren.

Fluorid ja oder nein?

Hier scheiden sich in der Tat die Geister. Was von Kinderärzten oft als die Ultimativlösung gegen Karies gesehen wird, sehen viele Zahnärzte durchaus kritisch. Eine Überdosierung führt zu Ablagerung auf den Zähnen, die man in Form von weißen Flecken auch bei vielen Erwachsenen sieht. Zahnärzte empfehlen, ab dem ersten Zahn mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta zu putzen und kein zusätzliches Fluor in Form von Tabletten zuzuführen.

Wann geht man das erste Mal zum Zahnarzt?

Laut Empfehlung mit dem Durchbrechen des ersten Zähnchens. Dabei geht es vermutlich aber auch eher um eine erste Kontaktaufnahme. Insofern reicht es auch, Dein Kind mitzunehmen, wenn Du zum Zahnarzt gehst. Beim Zähneputzen mit Deinem Kind fallen Dir Veränderungen (Verfärbungen o.ä.) sicher schnell auf und dann kannst Du Dein Kind immer noch vorstellen. Ab dem 2. Lebensjahr sollte 1-2 mal jährlich ein Zahnarztbesuch eingeplant werden. Spezielle Kinderzahnärzte sind besonders auf ganz kleine Patienten eingestellt und vor allem dann hilfreich, wenn tatsächlich eine genauere Untersuchung oder gar Behandlung notwendig ist.

Was Babyzähne krank macht

Ganz oben auf der Liste ist die sogenannte Nuckelkaries oder Flaschenkaries, weshalb auch auf jedem Fläschchen der Hinweis steht, dass es nicht als Schnullerersatz oder zum Dauernuckeln gedacht ist. Unabhängig vom Inhalt schadet ständiges Umspülen der Zähne mit Flüssigkeit den kleinen Beißerchen ganz gravierend. Deshalb sollte auch Wasser nicht zum Dauernuckeln im Fläschchen angeboten werden. Sinn macht es aus diesem Grunde auch, dem Kind frühzeitig das Trinken aus Tasse und Becher beizubringen. Ebenfalls eine große Belastung für die kleinen Kauer ist ständiges Essen, vor allem auch Essen von Süßem, wie Keksen oder Fruchtriegeln, aber auch Obst. Essen sollte keine Beschäftigung, kein Trost und keine Belohnung sein (wobei Ausnahmen sicherlich keinen Schaden anrichten), speziell Süßes sollte am Besten nach einer Mahlzeit angeboten werden. Dann hat in der Pause danach der Speichel Zeit, die Säure zu neutralisieren und die Zähne sind weniger anfällig für Karies.

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