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Babyflaschen: Glas oder Plastik?


Wenn Du Dein Baby nicht stillst, brauchst Du sie bereits ab der Geburt: Babyflaschen aus Glas oder Plastik. Bekommt Dein Baby Muttermilch, benötigst Du die Flaschen ebenfalls – wenn auch in geringerer Zahl und zu einem späteren Zeitpunkt. So oder so brauchst Du im ersten Lebensjahr Deines Kindes irgendwann Babyflaschen. Dann hast Du die Qual der Wahl, denn Du musst Dich zwischen Glas und Kunststoff entscheiden. Hier findest Du die wichtigsten Informationen sowie Vor- und Nachteile zu Babyflaschen aus Glas oder Kunststoff.

Babyflaschen aus Glas

Pfleglich behandelt, lassen sich Babyflaschen aus Glas sehr lange verwenden. Du kannst sie bequem in der Spülmaschine reinigen, im Vaporisator sterilisieren, sie vertragen hohe Temperaturen und Du musst auch keine Sorgen haben, dass die Fläschchen irgendwann verfärben. Außerdem positiv: Die Flaschen sind geschmacksneutral. Egal, ob Du Tee, Wasser oder Milchnahrung in der Glasflasche anbietest: Das Getränk hat keinen Nach- bzw. Beigeschmack. Selbst, wenn im Fläschchen vorher ein anderes Getränk serviert wurde.

In Sachen Bruchsicherheit machst Du mit Glasfläschchen natürlich Abstriche. Hin und wieder geht auch mal etwas kaputt. Entsorgen kannst Du es in dem Fall über den Glascontainer – so kann das alte Glas recycelt werden. Abgesehen davon, dass eine Glasflasche auch mal kaputt gehen kann, liegt sie auch etwas schwerer in der Hand. Das Baby mit dem Fläschchen allein lassen: Bei Glasflaschen ist das keine gute Idee.

Glasflaschen im Überblick

VorteileNachteile
temperaturbeständigBruchgefahr
geschmacksneutralGewicht
leicht zu reinigen
keine Verfärbungen
Die optimale Trinktemperatur
Trinkfertig ist ein Babyfläschchen bei einer Temperatur von rund 37 Grad. Diese Temperatur entspricht der durchschnittlichen Körpertemperatur. Ob die Milch nicht zu heiß ist, stellst Du fest, indem Du einige Tropfen auf die Innenseite Deines Handgelenks gibst.

Babyflaschen aus Plastik

Ist Babys Fläschchen aus Kunststoff, geht so schnell nichts kaputt. Einen Sturz verschmerzen Plastik-Flaschen in aller Regel problemlos. Außerdem positiv: Kunststoff ist leicht und liegt gut in der Hand. Kunststoff-Fläschchen gibt es außerdem in vielen Designs und Farben.

 

Bei der Hygiene und Reinigung von Kunststoff-Flaschen musst Du gewissenhaft sein. Hat das Fläschchen Kratzer, siedeln sich in den feinen Rissen unter Umständen Bakterien an. Deshalb sollte man genau hinschauen und die Flasche bei Beschädigungen auch schnell austauschen. Treten durch stetige Benutzung oder durch das Befüllen mit Tee Verfärbungen auf, ist das Plastik-Fläschchen dagegen nicht automatisch ein Fall für den Mülleimer. Was die Geschmacksneutralität angeht: Hier ist nicht jedes Fläschchen / nicht jeder Kunststoff gleich. Einige sind geschmacksneutral, bei anderen fällt beim Trinken ein Beigeschmack auf.

Wie sicher sind Kunststoff-Fläschchen?

Für Babyflaschen verwendeter Kunststoff unterliegt strengen Vorschriften und Überprüfungen. Dennoch: In einer Studie, die im Herbst 2020 veröffentlicht wurde, stellten Forscher der Universität Dublin fest, dass Babyflaschen aus Polypropylen unter bestimmten Umständen Partikel an das enthaltene Getränk abgeben. Das passiert allerdings nur, wenn die eingefüllte Flüssigkeit zu heiß ist. Die Wissenschaftler empfehlen daher, Kunststoff-Fläschchen nach dem Sterilisieren abkühlen zu lassen und sie zusätzlich mehrmals mit kaltem, abgekochtem Wasser auszuspülen. Die angerührte Milchnahrung soll zudem separat angerührt werden – und erst dann ins Fläschchen gefüllt werden, wenn sie Trinktemperatur erreicht hat.

VorteileNachteile
bruchsichernicht immer geschmacksneutral
leichtweniger langlebig als Glasflaschen
können Partikel abgeben
größere Design-Auswahlanfälliger gegenüber hohen Temperaturen

Babyflaschen: Glas oder Plastik? Was verwendest Du und wie sind Deine Erfahrungen? Schreibe es uns gern in die Kommentare.

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