Brustspannen in der Schwangerschaft

Brustspannen in der Schwangerschaft: die Gründe


Brustspannen in der Schwangerschaft: manchmal ist es das erste Anzeichen dafür, dass Du schwanger bist. Manchmal spürst Du es vielleicht erst im Laufe der Schwangerschaft: das Brustspannen. Aber woher kommt es? Und wann genau tritt es auf?

Brustspannen in der Schwangerschaft – Veränderungen an Deinen Brüsten

Bist Du das erste Mal schwanger, wirst Du es sicherlich auch deutlich merken: Deine Brüste verändern sich in dieser besonderen Zeit sehr stark und ein Brustspannen in der Schwangerschaft ist ganz normal. Meist schon zu Beginn einer Schwangerschaft. Sie bereiten sich schon einmal auf das Stillen vor. Das ist also ein ganz natürlicher Vorgang. Deine Brüste werden aber meist nicht nur größer, sondern können auch geschwollen sein und eventuell etwas fester werden. Die Folge: Sie fühlen sich schwer an und sind meist empfindlicher als vor einer Schwangerschaft. Eventuell merkst Du auch ein Kribbeln oder Dir fällt auf, dass die Adern in Deinen Brüsten nun sichtbarer sind als sonst. Weitere Veränderungen können eine dunklere Färbung der Brustwarzenhöfe und vergrößerte Brustwarzen sein.

Möglicherweise entdeckst Du auch schon Schwangerschaftsstreifen auf Deinen Brüsten. Weiterhin bilden sich die sogenannten Montgomery-Drüsen aus, die eine ölige Substanz absondern. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass die Brustwarzen während des Stillen weich sind und der neuen Beanspruchung besser standhalten können. Schuld an all diesen neuen Umständen ist Dein veränderter Hormonspiegel. Er sorgt dafür, dass sich die Milchdrüsen entwickeln und die Brüste somit größer werden.

Brustspannen in der Schwangerschaft zu Beginn und Ende

All diese Veränderungen sind oftmals Schuld daran, dass sich viele mit Brustspannen in der Schwangerschaft herumplagen müssen. Aber auch hier können die schwangerschaftsbedingten Hormonveränderungen reinspielen. In vielen Fällen kommt das Brustspannen in der Schwangerschaft bereits zu Beginn vor, meist in den ersten zehn Wochen. Der Körper stellt sich auf die neue Situation ein und bereitet sich auf die Versorgung des Kindes vor. Am Ende der Schwangerschaft beziehungsweise kurz nach der Geburt, wenn die Brust durch das Einschießen der Muttermilch noch einmal größer wird, wird auch das Spannen noch einmal stärker werden. Bei starken Schmerzen und Brustspannen in der Schwangerschaft kann zum Beispiel eine Brustmassage helfen.

Das oben Beschriebene sind die Normalfälle. Dein Frauenarzt weiß aber am besten, ob es sich bei Deinen Brustschmerzen um schwangerschaftsbedingte Beschwerden handelt. Informiere ihn, wenn Du Veränderungen fühlst, bei denen Du Dir nicht ganz sicher bist. Besonders, wenn du vereinzelte Schwellungen ertastest. Dies könnten auch mögliche Knoten sein. Der Besuch beim Frauenarzt kann dann eine Brustkrebserkrankung ausschließen oder frühzeitig erkennen.

Weitere Anzeichen für eine Schwangerschaft

Brustspannen in der Schwangerschaft muss aber nicht gefährlich sein oder auf die Schwangerschaft hindeuten. Ein falscher BH kann Deine Brüste falsch stützen oder Reibung verursachen und unangenehmes Schmerzgefühl herbeiführen. Apropos: Wenn sich Deine Brüste in der Schwangerschaft verändern, solltest Du unbedingt auf einen neuen BH achten, der gut stützt, um nicht noch mehr Schmerzen zu verursachen.

Aber nicht nur das Spannen in der Brust kann ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein. Typische Beschwerden und Begleiterscheinungen können Kreislaufprobleme, Übelkeit, veränderte Essgewohnheiten, natürlich das Ausbleiben der Menstruation und andere Symptome sein. Solltest Du merken, dass sich Dein Körper verändert hat oder Du Dich unwohl fühlst, solltest Du in jedem Fall einen Arzt oder Frauenarzt aufsuchen.

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