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Kindersachen verkaufen: 5 Methoden im Check


Da hast Du gerade erst die zuckersüße neue Jacke gekauft und zwei Monate später passt sie Deinem Schatz schon nicht mehr. Ärgerlich! Auf Dauer außerdem sehr teuer. Und: Was tun mit der kaum getragenen Kleidung? Denn oft sind die Sachen ja noch wie neu und zu schade, um sie einfach in die Altkleidersammlung zu geben. Die Lösung: Kindersachen verkaufen, um Dein Kind mit neuen schönen Dingen zu beglücken! Wie und wo Du möglichst gewinnbringend Baby- oder Kindersachen verkaufen kannst — online und offline — habe ich Dir in dieser Checkliste zusammengestellt.

1. Klassischer Flohmarkt: Kann klappen, muss aber nicht

Na klar, als erstes denkt man doch an den klassischen Flohmarkt. Der ist ja auch ziemlich praktisch: Du sammelst alles, von dem Du denkst, es könne noch Geld einbringen, suchst im Netz oder der Zeitung nach einem passenden Markt in der Nähe, meldest Dich an und kannst an einem einzigen Tag das Gesammelte loswerden und auch noch die Kasse klingeln lassen. Im Idealfall wirst Du alles los und hast vielleicht noch die ein oder andere nette Bekanntschaft gemacht.

Problem bei dieser Variante: Sie ist natürlich recht aufwendig, da Du den ganzen Tag komplett für den Markt einplanen musst, Du musst einen ansprechenden Stand erstellen und Du hast keine Garantie, dass Du beim Kindersachen verkaufen erfolgreich bist. Schlechtes Wetter, wenig Besucher — oder keiner interessiert sich für gebrauchte Kindersachen. Bleibtst Du darauf sitzen, fallen dennoch Standgebühren an und Du musst alles wieder mitnehmen.

Weiteres Manko: Du brauchst — egal für welche Art von Flohmarkt — möglicherweise eine Betreuungsmöglichkeit für Dein Kind, denn Du wirst ja mehrere Stunden hinter Deinem Verkaufsstand stehen.

2. Selbst organisierter Flohmarkt: Kindersachen verkaufen mit Freunden

Natürlich ist es auch eine Möglichkeit mit anderen Eltern und Bekannten einen eigenen Flohmarkt für Kindersachen zu organisieren. Das bringt Spaß, ist für alle praktisch (vor allem, wenn alle Beteiligten in der Nähe wohnen) und oftmals nicht so aufwendig wie an einem großen Flohmarkt teilzunehmen. Solltest Du darüber nachdenken, solltest Du aber ein paar Dinge beachten:

  • Wer Neuware verkauft, benötigt selbst für einen einmalig stattfindenden Flohmarkt eine Genehmigung.
  • Wenn sich die Marktstände auf dem Bürgersteig befinden, ist es ratsam, den Rest der Nachbarschaft schriftlich über die Pläne in Kenntnis zu setzen.
  • Falls Du in einer Mietwohnung wohnst, solltest Du sicherheitshalber vom Vermieter eine Einverständniserklärung für einen solchen Markt einholen.
  • Behalte das Kundenaufkommen gut im Auge! Denn bei einem solchen privaten Flohmarkt darf es zu keiner Verkehrsbeeinträchtigung durch parkende Autos kommen.

3. Kinderflohmärkte: Das richtige Klientel

Die besten Chancen, um gebrauchte Kinderkleidung loszuwerden, hast Du aber auf Kinderflohmärkten. Solche, die zum Beispiel vom Kindergarten oder Gemeindehäusern veranstaltet werden. Denn: Hier sind fast nur Eltern unterwegs, die gezielt nach Kindersachen suchen!

Weiterer Vorteil zum selbst organisierten Flohmarkt: Du brauchst nicht selbst Werbung für den Markt zu machen und er ist wahrscheinlich in der Gegend auch schon bekannt. Solche Kinderflohmärkte sind zudem eine tolle Möglichkeit, Eltern aus der Nachbarschaft kennenzulernen.

Frag doch am besten mal andere Eltern aus Deinem Bekanntenkreis oder gezielt bei Kindergärten und Co. an, ob und wann so ein Markt geplant ist. Dann kannst Du Dich darauf vorbereiten und verpasst die Anmeldefrist auch nicht. Die übrig gebliebenen Sachen kannst Du meist sogar im Anschluss an den Flohmarkt direkt im Gemeindehaus oder beim Organisator spenden und brauchst am Ende nichts mehr mit nach Hause zu nehmen.

4. Secondhand-Läden: Gewinnchancen nur mit Markenware

Eine andere Möglichkeit, um Kindersachen zu verkaufen, sind Secondhand-Läden in Deiner Nähe. Du kannst Kleidung gebündelt dorthin bringen, brauchst Dich um nichts mehr zu kümmern und holst nach einiger Zeit Deinen Erlös ab. Klingt einfach, birgt aber natürlich auch Nachteile: Oft nehmen solche Läden nur sehr gut erhaltene Markensachen an. Vieles wird dann auch nicht verkauft und Du musst es wieder abholen. Und: Auch bei erfolgreichem Verkauf fällt für Dich nicht viel ab, da Du oftmals 30 bis 60 Prozent des Erlöses abgeben musst.

5. Kindersachen online verkaufen: Zeitaufwändig, aber praktisch

Eine weitere Möglichkeit zum Kindersachen verkaufen ist das Internet. Dafür brauchst Du etwas mehr Zeit: Du musst jedes Teil einzeln fotografieren und eine ansprechende Beschreibung anfertigen. Das kann sehr mühsam sein. Außerdem solltest Du mehrere Gänge zur Post nicht scheuen, wenn es sich denn lohnen soll. Du solltest auch realistische Erwartungen haben: Meist bringt Bekleidung nur etwa zehn Prozent vom Kaufpreis ein, Markenprodukte meist maximal 25 Prozent. Hier eine Übersicht möglicher Plattformen zum Kindersachen verkaufen im Netz – inklusive Vor- und Nachteile.

eBay und eBay Kleinanzeigen

Eine der ersten Anlaufstellen für das Verkaufen im Netz sind eBay und eBay Kleinanzeigen. Letztere ist eine lokale Verkaufsplattform, auf der Du Kinderkleidung nach Postleitzahl und Kategorien einstellen kannst. Der Vorteil: So kannst Du bequem Käufer aus der Umgebung finden und Geschäfte ohne Paketversand unkompliziert abwickeln. Anzeigen auf eBay Kleinanzeigen können 60 Tage online stehen, können noch verlängert werden und als Verkäufer hast Du keine anfallenden Kosten. Der Nachteil: Nicht wenige Anfragen sind unseriös. Ein Tipp: Nicht direkt die Identität, Telefonnummer oder Adresse preisgeben. Erst wenn klar ist, dass ein Interessent seriöses Interesse hat und vertrauenswürdig ist, kannst Du Deine Adresse nennen oder Dich mit dem Käufer an einem neutralen Ort zur Übergabe treffen.

Auf eBay kannst Du einen noch deutlich größeren Käuferkreis erreichen, dafür solltest Du aber bereit sein, Pakete zu versenden. Noch ein Vorteil: Das Biet-Verfahren bringt oftmals noch einen höheren Verkaufspreis. Und: Bei Streitigkeiten agiert eBay als Konfliktlöser. Nachteil: Kleidung auf eBay oder eBay Kleinanzeigen zu verkaufen, ist oft nicht sonderlich lohnenswert, da man hier so gut wie alles verkaufen kann und nur ein Teil der Bieter speziell nach (Kinder-)Kleidung suchen. Außerdem fallen bei eBay Gebühren an.

Mamikreisel

Das Portal “Mamikreisel” hat sich auf gebrauchte Kindersachen verkaufen und kaufen spezialisiert, heißt: Deine Kern-Zielgruppe ist hier unterwegs. Tolle Sache: Das Einstellen ist kostenlos, es fallen auch keine Gebühren an. Über die Kategorien können Deine potenziellen Kundinnen ihre Wunschprodukte schnell finden. Man kann entweder Kleidung aus der Nähe suchen und persönlich an den Käufer übergeben oder auch Ware deutschlandweit verschicken. Hier stehen alle Optionen offen. Der Vorteil: Da das Portal sich auf das Verkaufen von Kindersachen spezialisiert hat, kannst Du die Kleidung über die voreingestellten Attribute schnell einstellen und brauchst keine langen Beschreibungen anzufertigen. Kleiner Nachteil: Das Angebot ist natürlich riesig und es besteht die Gefahr, in der Masse unterzugehen.

Momox

Diese Angst brauchst Du bei “momox” nicht zu haben: Hier kannst Du einfach Kinderkleidung verkaufen, indem Du die Marke eingibst. Das Portal legt den Preis dann automatisch fest. So kannst Du super schnell viel loswerden und in einem einzigen Paket versenden – ohne Versand zahlen zu müssen. Der Nachteil: Das Portal bietet sehr niedrige Preise. Und: Es werden nur sehr ausgewählte Marken angekauft.

Facebook-Gruppen

Eltern, die Kinderkleidung tauschen, verkaufen und verleihen wollen, können sich außerdem in Facebook-Gruppen verbinden. Solche lokalen Gruppen gibt es mittlerweile für viele Städte, Du kannst einfach mal nachsehen, ob Dein Wohnort auch dabei ist und in die Gruppe eintreten. Nachteil: Meist gibt es keinen verantwortlichen Betreiber, Betrüger oder andere Probleme in solchen Gruppen können deshalb nicht vermieden werden. Man muss also aufpassen, was man in solchen Gruppen preisgibt. Aber: Sie können zu netten Bekanntschaften und dem ein oder anderen Geschäft verhelfen.

Kindersachen spenden

Hast Du alles versucht oder bist einfach zu dem Schluss gekommen, dass sich manche Kindersachen einfach nicht verkaufen lassen, kann man gut Erhaltenes auch toll an Freunde und Bekannte abgeben, die ein Kind im ähnlichen Alter haben. Oder Du gibst die Kindersachen an öffentliche Einrichtungen ab. Vor allem Krankenhäuser mit Kinderstationen sind dankbar über Baby- und Kinderkleidung. Frauenhäuser, Kleiderkammern oder andere karitative Einrichtungen sind weitere mögliche und dankbare Abnehmer. Und so hast Du wieder Platz für schöne neue Sachen und andere sind dankbar für Deine Spende.

Welche Methode zum Baby- oder Kindersachen verkaufen findest Du am besten? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

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