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Mein Kind hat Verstopfung – Was tun?


Dein Baby hat Verstopfung? Keine Sorge, das ergeht vielen Baby so. Vor ein paar Tagen wurde ich von einer Familie ganz aufgeregt angerufen. Die Eltern erzählten mir, dass ihr Kind seit geraumer Zeit schreie und sich nicht beruhigen lasse. Außerdem habe es schon länger keinen Stuhlgang mehr gehabt und sie vermuten, dass es sich deshalb quäle.

Ein Neugeborenes muss sich anfangs erst noch an das Verdauen gewöhnen. Da kann es immer mal wieder zu Problemchen kommen – seien es Bauchschmerzen oder Verstopfung.

Wie das mit dem Stuhlgang bei Babys so vor sich geht, kannst Du auch in meinem Artikel “Wie oft soll mein Kind Stuhlgang haben?” nachlesen.

Die drei wichtigsten Tipps bei Verstopfung

Aber was kannst Du denn tun, wenn Dein Kind wirklich mal Verstopfung hat?

Als Erstes solltet Du Dir überlegen, ob Dein Kind genügend getrunken hat. Wenn Kinder Muttermilch oder noch Flaschennahrung bekommen, reicht das meistens aus. Wenn sie jedoch schon etwas feste Nahrung zu sich nehmen, sollte man schon darauf achten, dass sie zusätzlich genügend Flüssigkeit aufnehmen.

Um die Darmtätigkeit anzuregen, mache Folgendes: Lege das Baby auf den Wickeltisch und die Füße des Kleinen aufeinander. Sanften Druck ausübend massierst Du nun mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn um den Nabel herum. Viele Kinder entspannen dadurch ganz gut und können dann besser ihren Stuhlgang loswerden.

Falls das gegen die Verstopfung noch nicht ausreicht, kannst Du ein digitales Fieberthermometer nehmen und die Metallspitze in den After Deines Kindes einführen. Die Beine sollten dabei auch angewinkelt sein, sodass der Bauch entspannt ist. Jetzt mit dem Thermometer kreisen. Auch dadurch wird die Darmtätigkeit gut angeregt. Aber Achtung: Du musst dabei sehr vorsichtig sein und auch auf die Reaktion des Kindes achten.

Auch ein Zäpfchen “Carum carvi” kann Deinem Kind Erleichterung verschaffen. Habe keine Angst, ihm das zu verabreichen!

Falls diese Methoden keine ausreichende Wirkung zeigen, wende Dich bitte an Deine Hebamme oder Deinen Kinderarzt.

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