Babybrei zubereiten

Wann und wie beginne ich mit Beikost? Teil 3: Die Breizubereitung


Die erste feste Mahlzeit besteht aus püriertem Gemüse, welches mit Wasser oder Muttermilch verdünnt wird. Als erstes Gemüse eignet sich Kürbis, Pastinaken oder Karotten (wirken stopfend).

Nach ein bis zwei Wochen kommen Kartoffeln dazu und nach ca. zwei Wochen gebt Ihr Fleisch in den Brei. Alles  immer gut pürieren, entweder mit einem Pürierstab oder dem Thermomix. Unter 200 gr Gemüsebrei mischt Ihr 10 gr (1EL) Fett. Gut eignet sich Raps- oder Distelöl. Wegen der Keimbelastung sollte dieses erst kaltgepresst nach sechs Monaten sein.

  • Jedes neue Nahrungsmittel sollte immer drei bis vier Tage alleine eingeführt werden, damit Ihr bei einer allergischen Reaktion sofort wisst, woher diese kommt.
  • Gemüse im ersten Lebensjahr immer kochen.

Als zweiten Brei empfiehlt sich ein Getreidebrei. Hierfür eignen sich am Anfang besonders Mais-, Hirse- und Reisflocken. Auf 200 gr  Getreidebrei gebt Ihr 5 gr (1TL) Öl. Dazu gedünstetes Obst, am Besten einheimisches, darunter mischen.

  • Obst für die ersten Versuche immer dünsten.
  • Birne lockert den Stuhl Eures Babys auf.

Der dritte Brei besteht aus Brei mit Milch. Wenn Ihr diesen vor dem sechsten Monat anbietet, dann rührt ihn mit Muttermilch, Pre Milch oder Pre HA Milch an. Nach dem ersten Halbjahr könnt Ihr in auch mit Kuhmilch anrühren. Dieser wird gerne Abends angeboten.

Als Zwischenmahlzeit gibt es wieder einen Getreide-Obst Brei.

  • Zum Thema Allergieprophylaxe ist vieles einfacher geworden.
  • Ihr könnt mit Nussmusen (Mandel-, Cashew-, und Nussmus) die Breie anreichern (1TL voll).
  • Als Fisch eignet sich Lachs, Seelachs, Heilbutt und einheimische Fischarten.
  • Vermeiden solltet Ihr Raub- und Thunfische, wegen der Schwermetallbelastung.
  • Im ersten Lebensjahr wegen Infektionsgefahr keine rohen Eier und Honig geben. Darin könnten Keime enthalten sein, welche schwere Krankheiten auslösen können.

Zu Trinken bietet Ihr am günstigsten Wasser oder ungesüßten Früchtetee (Hagebutte, Malve) an. Saft oder Saftschorlen möglichst nur selten, da diese die Zähne angreifen und viele leere Kalorien enthalten.
Jetzt seid Ihr mit Eurem Baby bereit, für das Abenteuer Essen. Viel Spaß dabei!

Zum Weiterlesen:

Das könnte Dir gefallen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.