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Gemüsebrei fürs Baby ganz einfach selber machen


Wenn Dein Baby dafür bereit ist, kannst Du ab dem 5. Monat mit der Beikost starten. In der ersten Woche beginnst Du immer mittags mit einem reinen Gemüsebrei, damit sich Dein Baby nach und nach an das neue Essen gewöhnt. Das ist auch für seine Verdauung wichtig. In diesem Beitrag erkläre ich Dir, wie Du ganz einfach einen Gemüsebrei für Dein Baby selber machen kannst und worauf Du achten musst.

Babys erster Gemüsebrei – Welche Sorten sind geeignet?

Für einen gelungenen Beikost-Start Deines Babys eignen sich die folgenden Gemüsesorten besonders gut:

  • Karotte
  • Kürbis
  • Pastinake
  • Zucchini

Die Karotte kann das ganze Jahr über verwendet werden. Hinzu kommt, dass an ihr nur wenig Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen und Nitrat zu finden sind. Das sorgt dafür, dass Babys dieses Gemüse sehr gut vertragen.

Karotten festigen aber auch den Stuhl. Deshalb mein Tipp: Um einer Verstopfung vorzubeugen, mische dem Karottenbrei etwas Apfel bei oder füttere ihn als Nachtisch.

 

Hat Dein Baby Hautprobleme, nachdem es Karottenbrei bekommen hat? Manchmal kommt es vor, dass sich nach dem Essen rote, schuppige Stellen bilden. In diesem Fall macht es mehr Sinn, mit einem anderen Gemüse zu starten.

Die Pastinake ist ein Wintergemüse und hat von Oktober bis Dezember Saison. Sie schmeckt süßlich-würzig und ist aufgrund ihrer stuhlregulierenden Wirkung sehr gut für Babys ab dem 5. Lebensmonat geeignet.

Wenn Du im Herbst mit der Beikost startest, ist Kürbis ein tolles Einsteigergemüse. Der süßliche Geschmack des Babybreis kommt besonders gut an und auch die Verdauung klappt mit diesem Gemüse wunderbar. Am besten nimmst Du die Sorte Hokkaido.

Beginnst Du mit der Beikost im Sommer, eignet sich die Zucchini. Der Geschmack ist neutral und das Gemüse ist stuhlregulierend. Die Zucchini hat von Juli bis September Saison und das Tolle ist: Du kannst sie selbst im Garten anbauen.

Rezept: Einfacher Gemüsebrei fürs Baby

Für den Anfang nimmst Du eine kleinere Menge. So kannst Du erst einmal herausfinden, ob es Deinem Baby schmeckt, und Du musst im Zweifel nicht zu viel wegwerfen.

Mein Gemüsebrei Rezept eignet sich für Eure ersten Beikost-Tage zum Ausprobieren:

  • 200g Gemüse nach Wahl
  • etwas Wasser
  • 1 EL Rapsöl
  1. Putze das Gemüse und schneide es klein. Anschließend gibst Du alles in einen Topf und füllst so viel Wasser hinein, dass das Gemüse knapp bedeckt ist. Lasse es jetzt so lange mit Deckel köcheln bis Du das Gemüse mit der Gabel zerdrücken kannst. Der Deckel ist in diesem Fall wichtig. Er sorgt dafür, dass die Vitamine enthalten bleiben und nicht entweichen.
  2. Püriere das Gemüse zu einem feinen Gemüsebrei.
  3. Jetzt kannst Du noch das Rapsöl unterrühren.
  4. Lasse den Gemüsebrei abkühlen bevor Du ihn Deinem Baby fütterst. Im Kühlschrank ist er ein paar Tage haltbar. Du kannst also für jede Mahlzeit eine kleine Menge Brei herausnehmen und aufwärmen.

Hinweis: Dein Baby wird vom Gemüsebrei alleine nicht satt, dafür enthält er zu wenig Kohlenhydrate. Schafft Dein Kleines ohne Probleme etwa 10 Löffel, dann ist es bereit für den nächsten Schritt!

Was kommt nach dem Gemüsebrei?

Wenn Dein Baby sich an das Essen mit dem Löffel gewöhnt hat und auch gerne seinen Gemüsebrei isst, dann seid Ihr bereit für den nächsten Beikost-Schritt. Nach dem reinen Gemüsebrei kommt nun der Gemüse-Kartoffel-Brei.

Kartoffeln dienen als Sättigungsbeilage und sind dank ihrer Vitamine, Mineralstoffe und Stärke eine ideale Ergänzung. Kartoffeln werden sehr gerne für Babybrei hergenommen, da sie im Vergleich zu Reis oder Nudeln einen höheren Nährstoffgehalt hat.

Im nächsten Schritt wird mit der Zugabe von Fleisch oder Fisch ein vollständiger Mittagsbrei für Dein Baby daraus.

Gemüsebrei ab dem 5. Monat?

Der Beikoststart für Babys wird ab dem 5. Lebensmonat empfohlen. Das heißt aber nicht, dass alle Kinder in diesem Alter auch wirklich starten können oder wollen.

Es gibt Babys, die ab dem 1. Löffel schon voll dabei sind. Und dann gibt es welche, die erst im achten oder neunten Monat bereit für Brei sind. Das ist genauso in Ordnung.

Beobachte Dein Baby und führe es langsam mit einem Gemüsebrei an die Beikost heran. Wenn es nicht klappt, versuche es einfach etwas später noch einmal. Dein Baby wird auch satt, wenn es weiterhin gestillt wird oder die Flasche bekommt. Weitere Tipp s & Tricks für einen gelungenen Beikost-Start findest Du in diesem Beitrag.


Welchen Gemüsebrei mag Dein Baby am liebsten? Und wann habt Ihr mit der Beikost begonnen? Teile Deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!

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