Wie kannst Du das Urvertrauen Deines Babys fördern?


Du hast bestimmt schon einmal vom Urvertrauen gehört. Ich möchte Dir heute erklären, wofür das überhaupt wichtig ist und wie Du das Urvertrauen Deines Babys fördern kannst.

Wofür benötige ich als Mensch überhaupt ein gutes Urvertrauen?

Wenn ich als Mensch ein gut entwickeltes Urvertrauen habe, welches sich hauptsächlich im ersten Lebensjahr entwickelt, dann vertraue ich mir selbst, kann mich und andere gut lieben, besitze ein gutes Selbstwertgefühl und vertraue der Welt, dass sie es gut mit mir meint, es sich also zu leben lohnt.

Ein schlecht ausgeprägtes Urvertrauen kann zu Angstzuständen, Aggressivität, Depressionen und Misstrauen im späteren Leben führen.

 Urvertrauen entwickeln

Um Deinem Baby ein gutes Urvertrauen und ein gesundes Selbstvertrauen mit auf seinen Lebensweg zu geben, ist es nicht nur gut, dass Du Dich immer kümmerst, falls es weint, sondern ihm auch zugewandt im Alltäglichen bist. Dies ist einfacher, als es sich vielleicht jetzt noch liest.

Am wichtigsten ist, dass Du Dir bewusst bist, dass Dein Baby keine Deiner Bewegungen sehen kann und vieles aus heiterem Himmel kommt. Nach der Geburt ist Dein Baby damit beschäftigt, sich an die neuen Lebensbedingungen anzupassen. Die Geräusche sind nicht mehr gedämpft, die Verdauung kostet Kraft, viele neue Reize fluten ungehindert in sein System und müssen verarbeitet werden. Bei all dem kann es nicht sagen: „Halt, mir ist alles zu viel!“, es kann nur weinen.

Wenn Du es wickelst oder Dein Baby weint, bleib’ ihm empathisch verbunden, indem Du ruhig in Deine Herzregion atmet. Spreche mit ihm, erkläre ihm jede Handlung, die Du an seinem Körper ausführst. In etwa so: „Hallo mein Schatz, ich ziehe Dir jetzt die Windel aus, das wird ein bisschen kalt, aber ich verspreche Dir, ich beeile mich.“. Durch dieses Kontakt aufnehmen fühlt sich Dein Baby wahrgenommen. Zudem schult es die Körperwahrnehmung Deines Babys, wenn Du die einzelnen Körperteile benennt, die Du gerade bewegst.

Das Urvertrauen wird gestärkt, indem Du Gelassenheit und Ruhe ausstrahlst, alle Abläufe und Wiederholungen langsam und sanft ausführst. Dadurch kann Dein Baby entspannt lernen, wachsen und gedeihen.

Durch Deine Reaktion auf das Weinen, die Unruhe oder andere Äußerungen Deines Babys, lernt es, dass es nicht hilflos ist, sondern es sich auf Dich verlassen kann. Du zeigst ihm, dass Du emotional verfügbar und verlässlich bist und das stärkt sein Vertrauen in die Welt.

Für ein gutes Sicherheitsgefühl seitens Deines Kindes sorgst Du, indem jeder Tag durch Routinen eingeteilt ist. Das gibt Schutz und Geborgenheit.

Ebenso vermittelt es Deinem Baby Geborgenheit, wenn es sich bei Dir immer wieder über Augenkontakt rückversichern kann, dass das Erlebte normal und in Ordnung ist. Ist ein Baby verängstigt, dann „rettet“ es sich an Mamas Brust. Nicht unbedingt zum Stillen, dort ist einfach die Herzverbindung für die Kinder immer wieder am schönsten.

Deswegen empfiehlt es sich auch, Dein Baby viel am Herzen zu tragen. Dort fühlt es sich sicher, geborgen und geschützt.

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