baby mit wintermuetze

Winterbaby anziehen – am besten im Zwiebellook


Die Temperaturen gehen runter, Wind und Regen nehmen zu und Du fragst Dich, wie Du Dein Winterbaby jetzt anziehen solltest? Am besten im Zwiebellook, auch Lagenlook genannt!. Die vielen Schichten machen in der kalten Jahreszeit gleich aus mehreren Gründen Sinn. Warum das so ist und wie viele Schichten Du im Kinderwagen und in der Babytrage brauchst, erfährst Du hier:

Zwiebellook? Was ist das überhaupt?

Eine Zwiebel hat mehrere Schichten. Anziehen im Zwiebelprinzip bedeutet, dass Du auch Dein Baby (oder Dich selbst) in mehreren Schichten anziehst. So können sich zwischen den einzelnen Lagen isolierende Luftpolster bilden. So angezogen ist der Körper deutlich besser vor der Kälte geschützt als mit einem einzelnen dicken Kleidungsstück.

Winterbaby anziehen: So viele Schichten sind im Kinderwagen nötig

Schiebst Du Dein Baby während der kalten Jahreszeit im Kinderwagen, steckt es bis zu den Ärmchen im Fußsack und ist damit zusätzlich geschützt. Du brauchst darunter den folgenden Zwiebellook: Die erste Schicht besteht aus einem Langarmbody – idealerweise aus atmungsaktiver Baumwolle. Bei Temperaturen unter 0 Grad kannst Du Deinem Winterbaby zusätzlich eine Strumpfhose anziehen. Zu Schicht Nr. 2 gehören eine Hose und ein Langarm-Shirt. Darüber trägt Dein Kleines evtl. noch ein T-Shirt, eine leichte Weste oder eine Strickjacke. Die letzte Schicht ist eine wattierte Jacke.
Nicht vergessen: Hände mit Handschuhen, den Hals mit einem Schal und Kopf und Ohren mit einer warmen Mütze schützen.

Unser Tipp: Eine große Auswahl an Babykleidung findest Du im 💗babyartikel.de-Shop💗.

Was zieht man einem Neugeborenen im Winter an?

Frisch auf der Welt können Babys ihre Körperwärme noch nicht regulieren. Für Neugeborene gilt deshalb die Regel: “Eine Kleidungsschicht mehr anziehen!” Sind die ersten 4 Lebenswochen vorbei, gilt stattdessen: Ziehe Dein Baby genauso warm an, wie Dich selbst.

Winterbaby anziehen: Das gilt auf dem Schlitten

Wenn Du Dein Baby im Winter auf dem Schlitten ziehst und es nicht im Fußsack steckt, machen ein Schneeanzug und eine Schneehose Sinn. Außerdem wichtig: Warme, gefütterte Stiefel. Dein Kleines verliert sie nicht, wenn Du den Schneeanzug-Gummizug außen um die Stiefel herumführst.

Praxistipp
Du musst mit Deinem Nachwuchs mal kurz in den Supermarkt springen? Dann ziehst Du ihm einfach die oberste Schicht aus. Trägt es eine dicke Jacke und darunter nur ein dünnes Shirt, hast Du diese Möglichkeit nicht.
Übrigens: Ob Dein Baby gerade schwitzt, kannst Du mit dem Nackentest überprüfen. Ist Babys Nacken feucht, trägt es eine Schicht zu viel.

Weniger ist mehr in der Babytrage

In der Babytrage gilt: Die Trage ersetzt eine Schicht Kleidung! Zieh also Dein Kleines nicht zu warm an – besonders dann, wenn Du es im Winter unter eine Tragejacke / einem Tragecover trägst. Bedenke auch, dass Deine Körperwärme abstrahlt. Ein Tipp unter Trageberater:innen besagt: Zieh Deinen Tragling einfach so an, als wärest Du mit ihm daheim. Wir finden, Du solltest hier individuell entscheiden. Einige Kinder frieren leicht, andere nicht. Wenn die leichte Jacke in der Trage eine Schicht zu viel ist, kannst Du sie immer noch ausziehen. Eine Ausnahme ist natürlich die Mütze, die Dein Kind bei kalten Temperaturen auch in der Babytrage benötigt.

Auch unsere Hebamme Anna-Maria ist überzeugt vom Zwiebellook. Mehr dazu erfahrt Ihr im folgenden Video:


Du hast ein Winterbaby und ergänzende Tipps zum richtigen Anziehen bei klirrender Kälte? Schreibe uns gern einen Kommentar dazu.

Weitere Artikel von uns:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.