10 gute Gründe für das Stillen


Immer parat und bestens auf Babys Bedürfnisse abgestimmt: Muttermilch ist für Babys die Nahrung der ersten Wahl. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, mindestens 6 Monate voll zu stillen und erst dann langsam mit Beikost zu beginnen. Für die unter Euch, die noch unentschlossen sind, ob sie ihrem Baby die Brust geben wollen, haben wir hier die 10 besten Gründe fürs Stillen zusammengefasst:

Muttermilch ist optimal angepasst
Die Zusammensetzung der Muttermilch ändert sich mit zunehmendem Alter Eures Babys und enthält so immer ganz exakt das, was Euer Nachwuchs an Nährstoffen benötigt. Muttermilch enthält viele langkettige, ungesättigte Fettsäuren, die dafür sorgen, dass sich das Gehirn und das zentrale Nervensystem optimal entwickeln können.

Muttermilch ist immer verfügbar

Während Ihr bei Milchnahrung aus dem Päckchen mit Fläschchen, Milchpulver, Wasser, Sauger etc. immer auf eine „Ausrüstung“ angewiesen seid, steht Euch Muttermilch jederzeit und überall zur Verfügung. Auch das Problem des zu heißen Fläschchens kennen Stillmütter nicht. Muttermilch ist immer ideal temperiert.

Immunschutz
Muttermilch stärkt gegen Krankheiten, denn sie enthält das wichtige Immunglobulin A (IgA). Am höchsten ist der Gehalt dieses Bestandteils in der Vormilch (Kolostrum), die der Körper bereits in der Schwangerschaft produziert. Wenn sich die Zusammensetzung der Milch verändert, fällt der IgA-Gehalt zwar ab, bleibt dann aber konstant. So erhält Euer Baby während der gesamten Stillzeit einen wichtigen Immunschutz.

Urvertrauen
Stillen bedeutet Geborgenheit. Mehr noch als Flaschenkinder erfahren Stillbabys ein Gefühl der Sicherheit und Nähe, die die Bildung des Urvertrauens fördert. Urvertrauen nennt man das im Säuglingsalter entstehende Vertrauen des Kindes zu seiner Umwelt.

Geringeres Allergierisiko
Das Risiko eines Kindes, an einer Allergie zu erkranken sinkt bei einer 6-monatigen Stillzeit um über 50%. Habt Ihr als Eltern selbst eine Allergie, ist Stillen umso wichtiger, denn so kann das Risiko Eures Babys, später auch zu erkranken, deutlich reduziert werden. Muttermilch ist das einzige Nahrungsmittel, das körpereigenes Eiweiß enthält, gegen das keine Allergie entwickelt werden kann.

Übergewicht und Diabetes Typ 1
Voll gestillte Kinder leiden später seltener an Übergewicht. Auch die Gefahr an der Stoffwechselerkrankung Diabetes Typ 1 zu erkranken, sinkt nach 6-monatiger Stilldauer um fast 50%.

Krebsvorsorge
Ein positiver Effekt, der Euch selbst betrifft. Zahlreiche Studien belegen, dass Frauen, die gestillt haben, weniger häufig an Brust- oder Eierstockkrebs erkranken.

Schont den Geldbeutel
Industriell hergestellte Milchnahrung kostet monatlich rund 75 Euro (Birgit Gebauer-Sesterhenn, Manfred Praun. Das große GU-Babybuch. GU, 2007, S. 180), ein Budget, das Ihr durch Stillen komplett einsparen könnt.

Zahnschutz
Das Saugen an der mütterlichen Brust fördert die Entwicklung des Kiefers Eures Babys und kann späteren Fehlstellungen der Zähne vorbeugen.

Entspannung
Das Wort „Stillen“ ist althochdeutschen Ursprungs und bedeutet „Still machen“ oder beruhigen. Nicht nur das Baby wird beim Stillen ruhig auch für Mamas bietet es eine Möglichkeit, der Hektik des Alltags zu entkommen und mit dem Baby gemeinsam zu entspannen.

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