Baby und Haustier – passt das zusammen?


Wenn Bello und Kitty zuerst da waren und sich dann plötzlich Nachwuchs einstellt, ist guter Rat teuer. Dürfen Hund und Katze bleiben oder sollte man sich sicherheitshalber von ihnen trennen?

Wichtig ist es, das Haustier nach Ankunft des Babys nicht links liegen zu lassen. Natürlich steht das Neugeborene jetzt im Mittelpunkt, aber Kuscheleinheiten für den tierischen Freund sollten trotzdem noch drin sein. So fühlt er sich weiterhin geliebt und wird nicht eifersüchtig auf den Familienzuwachs.

Zusätzlich müssen einige Regeln beachtet werden. Die wichtigste lautet: Hund und Katze dürfen sicherheitshalber mit dem neuen Familienmitglied nicht allein gelassen werden. Katzen könnten in Versuchung kommen, sich zum Baby ins Bett zu legen (Abhilfe schaffen im Handel erhältliche Katzennetze). Hunde dagegen sehen in Babys oft Welpen, die erzogen werden müssen und gehen zu grob mit den Kleinen um. Gewöhnt man Haustier und Kind jedoch Schritt für Schritt aneinander und steckt klare Grenzen ab – z.B., dass Bello nicht mit Babys Spielzeug spielen darf und umgekehrt – steht einem harmonischen Zusammenleben nichts im Wege.

Schlangen, Schildkröten und Co. bergen Salmonellengefahr

Eine Ausnahme stellen allerdings Reptilien und Amphibien dar. Von Schlangen, Schildkröten, Leguanen und Co. solltet Ihr Euch bereits in der Schwangerschaft trennen. Sie sind häufig mit Salmonellen infiziert, die für Schwangere sowie später auch für Babys und Kleinkinder gefährlich werden können.

Zur Info: US-Wissenschaftler fanden heraus, dass Kinder, die bereits im ersten Lebensjahr mit einem Stubentiger im selben Haushalt leben, später nur halb so oft an Katzenhaarallergie erkrankten wie Kinder ohne Katze. Auch der frühe Kontakt mit Hunden wirkt sich laut der Studie eher positiv aus.

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