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Babyfoto-Shooting: 7 Tipps für traumhafte Baby-Bilder in Deinem Zuhause


Wenn Dein Baby auf der Welt ist, könntest Du dieses kleine Wesen wohl jede Sekunde anschauen und jeden Moment für die Erinnerung festhalten. Mir ging es damals ganz genauso und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich viele Bilder meiner Kinder gemacht habe. Heute möchte ich meine besten Tipps für ein unvergessliches Babyfoto-Shooting mit Dir teilen.

1. Die richtige Kamera für Dein Babyfoto-Shooting

Du brauchst keine High-End-Profi-Ausstattung mit verschiedenen Objektiven. Ich war damals eine absolute Anfängerin und habe mir eine einfache Spiegelreflexkamera schon während der Schwangerschaft zugelegt. Diese Kameras sind heutzutage nicht mehr so teuer und liefern unglaublich gute Ergebnisse. Wenn Du gerade nicht das Budget für eine neue Kamera hast, dann leih Dir für Dein Babyfoto-Shooting doch einfach eine von Freunden oder Verwandten aus.

Tipp: Vielleicht hat Dein Partner oder eine Freundin Lust, während des Babyfoto-Shootings ein paar Handy-Bilder zu machen. So habt Ihr später ein paar lustige “Making of”-Schnappschüsse.

2. Die richtige Ausstattung für Babyfotos

Für ein schönes Babyfoto-Shooting brauchst Du ein paar wenige Utensilien, um schöne Ergebnisse zu erzielen. Sehr wichtig ist auf jeden Fall der passende Hintergrund: Ich bevorzuge weiße oder helle Stoffe, z.B. Decken (gerne auch Tisch- oder Tagesdecken) oder Bettlaken.

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Auf einem flauschigen Untergrund wirkt Dein Baby noch zarter

Auch ein Stillkissen eignet sich super fürs Baby-Fotoshooting: Zum Einen ist es viel bequemer für Dein Baby, andererseits erzeugst Du mehr Tiefe in Deinen Babyfotos, wenn Dein Schatz nicht einfach flach auf dem Boden oder dem Bett liegt. Sobald Dein Baby sein Köpfchen für eine Weile halten kann, kannst Du seinen Oberkörper mit dem Stillkissen unterstützen und es frontal fotografieren. Du wirst überrascht sein, dass sein Gesicht in dieser Position noch süßer aussieht!

3. Dein Baby im richtigen Licht

Sehr wichtig für tolle Bilder ist das richtige Licht. Für das Fotoshooting solltest Du an das größte Fenster gehen und immer mit dem Licht fotografieren, nie gegen das Licht. Dein Kind sollte also zum Fenster schauen. Unterstützend sind Styroporplatten, die das vorhandene Licht reflektieren und für zusätzliche Helligkeit sorgen. Natürliches Tageslicht macht einfach viel schönere Bilder als Künstliches und auch auf den Blitz würde ich verzichten — auch, weil er Dein Baby erschrecken kann.

4. Passende Deko-Elemente für Dein Baby-Fotoshooting

Babyfotos wirken mit passendem Dekomaterial besonders niedlich. Hier kannst Du Dich gerne bei Euch zuhause umschauen: Babydecken und Kuscheltiere eignen sich sehr gut. Aber auch kleine Messlatten oder andere Gegenstände, um darstellen zu können, wie klein das Baby noch ist.

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Mit einem Körbchen erzeugst Du mehr Tiefe auf Deinem Babyfoto

5. Effektvolle Motive

Besonders schön ist es, wenn Du mit Größenverhältnissen arbeitest, um zu zeigen, wie klein Dein Baby ist. Das kann die Hand eines Erwachsenen sein, z.B. Papa oder Oma. Auch hier kannst Du einfach ausprobieren und mit verschiedenen Objekten spielen. Eine schöne Idee ist es auch, das Baby etwa alle vier Wochen in derselben Kulisse zu fotografieren. So hast Du nach einem Jahr eine wunderschöne Collage und siehst, wie groß Dein Baby geworden ist!

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Neben Mamas Hand wirken die Füßchen noch kleiner

Tipp: Mit Meilensteinkarten kannst Du eine tolle Foto-Serie erstellen. Wenn Dein Baby einen bestimmten “Meilenstein” in seiner Entwicklung erreicht hat — zum Beispiel ein Monats-Geburtstag oder der erste Brei, dann fotografierst Du Dein Baby einfach mit der Karte. Inzwischen gibt es Meilensteinkarten in diversen Designs — auch ein tolles Geschenk zur Geburt für Foto-begeisterte Neu-Eltern!

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Mit Meilenstein-Fotokarten (z.B. von Mintkind) kannst Du z.B. die Monatsgeburtstage Deines Babys festhalten

6. Die besten Perspektiven für Babyfotos

Wenn Du schräg von vorne fotografierst wirfst Du keinen Schatten, der dann im Bild stört. Du kannst sehr nah an Dein Kind ran gehen zum Fotografieren, denn es ist ja noch sehr klein. Außerdem kannst Du so wundervolle Detailaufnahmen, z.B. von Händen oder Füßen, machen. Hier kannst Du auch toll mit der Schärfe spielen und Körperteile Deines Kindes oder auch den Hintergrund fokussieren. Probiere es einfach mal aus!

Eine andere Möglichkeit ist, dass Du Dich vor Dein Baby auf den Boden legst und so auf einer Ebene bist. Teste einfach mehrere Positionen aus und drück’ lieber einmal zu viel ab als einmal zu wenig.

7. Ganz wichtig: Kuschel-Atmosphäre schaffen

Und eine ganz wichtige Sache zum Schluss: Schaffe für Dich und Dein Baby eine angenehme Atmosphäre. Dein Kind wird merken, wenn die Situation stressig wird und selbst auch unruhig werden. Daher solltest Du auf jeden Fall für eine wohlige und entspannte Atmosphäre sorgen. Im Raum sollte es nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt sein, dass sich Dein Baby wohlfühlt. Plane lieber mehr Zeit ein für Stillpausen oder Fläschchen, Kuscheleinheiten oder eine neue Windel. Wenn einer von Euch einen schlechten Tag hat bringt es auch nichts, das Shooting dennoch durchzuziehen. Dann solltest Du lieber an einem anderen Tag weitermachen — kein Stress!

Ich hoffe, dass Dir meine Babyfoto-Shooting-Tipps weiterhelfen und Du wunderschöne Babyfotos von Deinem kleinen Schatz bekommst.

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