Beistellbett oder Babybett

Beistellbett oder Babybett – was passt besser?


Setzt der Nestbautrieb erst mal ein, will man man das Babyzimmer am liebsten so schnell wie möglich einrichten. Das Babybett ist da natürlich das Herzstück. Aber wo soll das Kleine überhaupt schlafen? Alleine im Babyzimmer oder doch lieber im Beistellbett ganz nah bei den Eltern? Wir erklären Dir, ob eher ein Beistellbett oder ein Babybett die richtige Wahl für Dich ist.

Beistellbett oder Babybett – die Qual der Wahl

Ist es Dein erstes Kind, wirst Du von der Auswahl an verschiedenen Babybetten wahrscheinlich überflutet. Schläft das Baby im Beistellbett oder Babybett, in der Wiege oder im Stubenwagen – da gibt es eine Menge Möglichkeiten. Vor dem Kauf musst Du also überlegen, was Dir beim Babybett wichtig ist.

Beistellbett – ganz nah bei Mama & Papa

beistellbett

Für viele Eltern ist das Beistellbett die ideale Kombi: das Baby ist ganz nah bei ihnen, schläft aber trotzdem im eigenen Bett.

Das Beistellbett wird direkt am Elternbett befestigt. Die Seite, die zum Elternbett zeigt, ist offen. Dadurch kannst Du das Kleine in der Nacht ganz einfach beruhigen oder zum Stillen zu Dir nehmen. Damit sparst Du Dir nachts das lästige Aufstehen und findest schneller wieder in Deinen eigenen Schlaf zurück.

 

Mit dem Beistellbett hast Du Deinen kleinen Schatz ganz nah bei Dir und kannst Dich auch nachts mit einem kurzen Blick vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Da das Baby zwar nah bei euch ist, aber im eigenen und nicht im Elternbett schläft, musst Du keine Angst haben, dass es bei euch unter die Bettdecke rutscht und es so zu Überhitzung kommt.

Vorteile

  • Dein Baby ist nah bei Dir, schläft aber trotzdem im eigenen Bett
  • Du musst zum Stillen nicht aufstehen
  • Du hast Dein Kleines immer im Blick
  • nimmt meistens nur wenig Platz weg

Nachteile

  • meist nur die ersten Lebensmonate nutzbar

Babybett – eigenes Bettchen von Anfang an

babybett
©Trendsetter Images

Im Babybett schläft Dein kleiner Schatz von Anfang an alleine. Du musst nur noch entscheiden, ob das Bett direkt im eigenen Zimmer oder bei euch im Elternschlafzimmer steht.

Ein großer Vorteil: Das Babybettchen kannst Du meist lange nutzen. Viele Betten lassen sich an das jeweilige Alter anpassen. Gitterstäbe sorgen anfangs dafür, dass Dein Kleines sicher und geborgen schläft. Später kannst Du mit “Schlupfsprossen” (das sind mobile Sprossen, die sich aus dem Seitenteil entfernen lassen) dafür sorgen, dass Dein Kind selbst aus und in sein Bettchen kommt, ohne gefährliche Klettertouren über das Gitter zu unternehmen. Bei modularen Betten kannst Du die Gitterstäbe später durch durchgehende Platten ersetzen und hast somit direkt ein Kinderbett.

babybett mit schlupfsprossen

Auch durch einen höhenverstellbaren Lattenrost lässt sich das Bettchen an das jeweilige Alter anpassen. Die höchste Stufe nutzt Du für das rückenschonende Hineinlegen Deines Neugeborenen. Wird Dein Schatz größer, kannst Du den Lattenrost immer weiter nach unten verschieben.

Vorteile

  • im eigenen Zimmer wird das Baby nicht durch Geräusche von euch gestört
  • lange nutzbar
  • modulare Betten kannst Du später sogar im Jugendzimmer nutzen

Nachteile

  • nachts musst Du zum Stillen aufstehen und zum Bett laufen

Das könnte Dir gefallen

 

Weitere Artikel von uns:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.