Haushalt mit Baby

Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem…


Doch, manchmal stellt der Haushalt eine frischgebackene Mutter vor echte Herausforderungen. Gerade dann, wenn die Nächte turbulent, das Kind unruhig oder mitten in einem Wachstumsschub, der Mann auf Geschäftsreise, die Mutter oder Schwiegermutter weit weg ist, oder oder oder.

Da kann es Zeiten geben, in denen eine Mutter den Eindruck hat, dass sie massiv an ihre Grenzen gerät. So hatte sie sich das mit Kind nicht vorgestellt. Aber solche Tage und Wochen gibt es in der Baby- und Kleinkindphase.

Der Windeleimer türmt sich auf, die Schmutzwäsche ruft nach Waschen, das Geschirr in der Küche möchte gespült oder in die Spülmaschine eingeräumt werden. Der Magen knurrt und wünscht sich eine leckere Mahlzeit…Fast jede Mama kennt das.

Die große Preisfrage heißt: Was tun?

Es gibt natürlich einfache und simple Rezepte und Vorschläge, aber ob die zu jeder Mutter und Situation passen sei dahin gestellt.

 

Mir hat damals geholfen, mir als erstes bewusst zu machen, dass die Zeit des ausschließlichen Stillens begrenzt ist und auch die Zeit der Umstellung auf Beikost.  Und auch wenn ich momentan deshalb meinen Haushalt nicht so gelungen finde, es wieder eine Zeit geben wird, in der ich ihm mehr Aufmerksamkeit widmen kann. Ich machte mir klar, wie lange diese Zeit im Vergleich zur Länge meines Lebens oder der meines Kindes sei und wie unschäztbar  kostbar dazu die Vesorgung mit Muttermilch. Das half mir Einschränkungen hinzunehmen, wie  zB. meine saisonal eher spartanische Deko, meinen Kleidungsstil mit eher pflegeleichten, nicht zu bügelnden Kleidungsstücken, den zwar wohlschmeckenden und gesunden, aber oft doch eher einfachen Gerichten, wie Schalenkartoffeln mit Quark und Salat oder Vollkornnudeln mit einer schnellen Soße und Salat etc.

Tja, und tatsächlich kam es so. Die Zeit des Stillens war in der Rückschau schnell vergangen, auch wenn ich das zwischendrin nicht wahrhaben wollte und ich war soooooooooooo froh meine Priorität meinem Kind und dem Stillen gegeben zu haben und nicht dem Haushalt oder dem was sich sonst noch so groß aufstellen wollte.

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