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Das Vulkanexperiment – Wie es funktioniert und was Du daf├╝r brauchst


Mein Sohn ist jetzt 5 und liebt Experimente! Wenn wir rumexperimentieren, machen wir ein richtiges Highlight daraus. Wir ziehen unsere “Forscher Uniform” an, legen alle Materialien bereit und konzentrieren uns dann voll und ganz auf das, was wir tun! Im Vorfeld versuche ich immer, mir ein bisschen Hintergrundwissen anzueignen, damit ich die 287 Fragen meines Sohnes auch beantworten kann. Das Vulkanexperiment haben wir schon ein paar Mal gemacht und es ist immer wieder toll! Wenn Du es auch mal ausprobieren möchtest, findest Du hier alle Details, inklusive Hintergrundwissen.

Was ist ein Vulkan? – kindgerecht erklärt

Ein Vulkan ist ein besonderer Berg. Er spuckt Gestein aus dem Inneren der Erde an die Erdoberfläche. Die Steine sind so heiß, dass sie geschmolzen sind. Der Name „Vulkan“ kommt vom römischen Gott des Feuers, Vulcanus. Vulkane sind kegelförmig. Es sind also Berge, bei denen die Spitze fehlt. Stattdessen ist dort ein rundes Loch namens Krater.

Es gibt rund 1500 aktive Vulkane auf der Welt. Das bedeutet, dass es 1500 Vulkane gibt, die immer noch ausbrechen können. Mit diesem Vulkanexperiment kommt noch ein aktiver Vulkan dazu.

Wie entsteht ein Vulkan?

Im Inneren der Erde ist es sehr heiß. So heiß, dass sogar das Gestein schmilzt. Das geschmolzene Gestein nennt man Magma. Auf dem Magma liegt, bzw. schwimmt die Erdkruste, also der Boden, den wir kennen. An manchen Stellen hat diese Kruste Risse oder Löcher. Aus diesen kann Magma austreten, das nennt man dann Lava. Wenn Lava immer wieder austritt und anschließend fest wird, entsteht irgendwann ein „Vulkanberg“. Dieser besteht aus erkalteter Lava. Der Vulkan kann Lava, Gase oder Gestein spucken. Das passiert aber nicht immer. Zwischen einem Ausbruch und dem nächsten können hunderte oder sogar tausende Jahre liegen. 

Das Vulkanexperiment – ganz einfach ohne besondere Materialien

Das mein Sohn Experimente liebt, weißt Du ja schon. Das Vulkanexperiment gehört zu seinen absoluten Favoriten, aus dem einfachen Grund, dass beinahe magisch ist, wenn der Vulkan ausbricht. Außerdem macht es einfach Spaß auch ein bisschen zu kleckern. Für mich ist das Experiment auch perfekt, denn man braucht nichts, was man nicht sowieso zu Hause hat. Dieser Vulkan bringt bestimmt nicht nur Dein Kind zum Staunen. Das Blubbern und Zischen ist sicherlich auch für Dich ein Riesenspaß. 

Diese Materialien braucht Ihr

  • 1 Glas
  • 1 Teller
  • Alufolie
  • Klebeband
  • Schere
  • 3 Päckchen Backpulver
  • Etwas Spülmittel
  • 1 halbes Glas mit Essig
  • 1 halbes Glas mit Wasser
  • Lebensmittelfarbe oder Wasserfarbe
  • 1 wasserdichte Unterlage/ 1 Tablett

So geht das Vulkanexperiment

  1. Stellt den Teller auf die wasserdichte Unterlage oder auf ein Tablett. 
  2. Klebt das leere Glas mit einem Klebeband- Röllchen in der Mitte des Tellers fest. 
  3. Legt 2 Bahnen Alufolie so über den Teller und das Glas, dass beides komplett bedeckt ist. Klebt die Ränder der Alufolie unten am Teller mit Klebeband fest. 
  4. Schneidet mit der Schere ein Loch in die Alufolie, dort wo die Glasöffnung ist. Das Loch sollte etwas kleiner als die Öffnung sein. 
  5. Jetzt könnt Ihr die Ecken der Alufolie nach Innen in das Glas knicken und eventuell mit Klebeband am Innenrand fixieren. 
  6. Fertig ist Euer (noch inaktiver) Vulkan.
  7. Kippt das Backpulver in Euren Vulkan (das Glas).
  8. Im 2. Glas mischt Ihr den Essig mit der Lebensmittelfarbe (oder Wasserfarbe) und gebt dann ein bisschen Spülmittel dazu. 
  9. Kippt jetzt das farbige Gemisch in den Vulkan und schaut direkt zu, wie der Vulkan ausbricht. 
  10. Wenn Dein Kind noch nicht genug hat, könnt Ihr auch immer noch ein bisschen von dem Essiggemisch in das Glas nachkippen. 

Was passiert? Warum bricht der Vulkan aus?

Mein Sohn wollte ganz genau wissen, was da jetzt passiert ist. Hier ist die (kindgerechte) Antwort:

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Im Backpulver ist das Salz Natron enthalten. Dieses reagiert mit der im Essig enthaltenen Säure. Es entsteht das Gas Kohlendioxid (CO2). Dieses sprudelnde Gas dehnt sich aus. Zusätzlich wird es vom Spülmittel zum Schäumen gebracht. Der zusammengemischten „Lava“ wird es im Glas deshalb schnell zu eng. Sie quillt oben heraus. Ähnlich ist dieser Prozess auch bei einem echten Vulkan. Das schmelzende Gestein im Inneren der Erde dehnt sich aus und braucht zusätzlichen Platz. Es schießt nach oben und bahnt sich den Weg zur Erdoberfläche.


Kanntest Du das Vulkanexperiment schon? Habt Ihr es schon mal ausprobiert? Was hat Dein Kind dazu gesagt? Kennst Du vielleicht noch andere Experimente, die Du mit uns teilen möchtest? Dann schreibe uns gern einen Kommentar. 

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