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Die NUB-Theorie: frühe Geschlechtserkennung des Babys?


Wenn Du schwanger bist, fahren Deine Gedanken vermutlich Karussell: wie wird die Schwangerschaft? Wo soll das Baby schlafen? Wie soll das Baby heißen? Und wahrscheinlich auch: Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Auch wenn es Eltern gibt, die das Geschlecht ihres Kindes vorher nicht wissen wollen, so ist es bei vielen doch die größte Frage. Heute erkläre ich Dir in diesem Zusammenhang die NUB-Theorie, deren Funktion und auch die Zuverlässigkeit.

Was ist die NUB-Theorie?

Das Geschlecht Deines Babys wird genetisch bereits in der 3. Schwangerschaftswoche festgelegt. Doch Frauenärzte:innen können in der Regel erst zwischen der 18. und 20. Schwangerschaftswoche das Geschlecht des Kindes zuverlässig erkennen. Mit der NUB-Theorie kann der Arzt/die Ärztin das Geschlecht bereits um die 12. Schwangerschaftswoche herum per Ultraschall bestimmen. Eine Aussage über das Geschlecht darf ein Frauenarzt/eine Frauenärztin jedoch frühestens nach Ablauf der 12. Schwangerschaftswoche geben, um eine mögliche Abtreibung aufgrund des Geschlechts zu verhindern. (Gendiagnostik-Gesetz GenDG § 15)

Wie funktioniert die NUB-Theorie?

„Nub“ kommt aus dem Englischen und heißt „Noppe“. Das ist ein kleiner Vorsprung im Genitalbereich des ungeborenen Kindes aus dem sich später Penis und Hoden oder Klitoris und Schamlippen entwickeln. Alle Babys haben diesen Vorsprung etwa in der 11. bis 13. Schwangerschaftswoche und je nach Winkel dieser Noppe kann der Arzt erkennen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. So soll die Noppe bei Mädchen nach unten und bei Jungs nach oben zeigen. Aber auch die Länge und Form sollen eine Rolle spielen. Und natürlich muss der Frauenarzt/die Frauenärztin gute Ultraschallgeräte und viel Erfahrung haben, um die Bilder auswerten zu können.

Wie zuverlässig ist die NUB-Theorie?

Wissenschaftlich ist die Zuverlässigkeit der NUB-Theorie nicht bestätigt. Zudem ist es auch wichtig, dass im Ultraschall ebenso die Wirbelsäule gut erkennbar sein muss. Die NUB-Theorie kann also Hinweise und eine Prognose geben, aber für eine sichere Aussage musst Du Dich noch ein paar weitere Wochen gedulden.

Geschlecht des Babys erkennen: Video mit unserer Hebamme Anna-Maria

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3 Kommentare zu “Die NUB-Theorie: frühe Geschlechtserkennung des Babys?

  1. Hallo,
    ich meine, dass beides richtig ist. Mit der 12. Schwangerschaftswoche im Gesetz ist aber die 12. Woche p.c. gemeint (nach Empfängnis) und nicht p.m. (Zeitpunkt der letzten Menstruation). Die beiden Zeitpunkte liegen rechnerisch 2 Wochen auseinander, man ist also gesetzlich erst SSW 12 wenn man eigentlich schon in der 14. Woche ist.
    Viele Grüße
    Silke

  2. Hallo,
    Ich frage mich, wie man auf die 14 SSW kommt, wenn es um die Frage geht, wann das Geschlecht frühstens mitgeteilt werden darf?
    Laut Paragraph 15 Gendiagnostik-Gesetz
    Ist die Rede von „Ablauf der 12 SSW“. Oder verstehe ich da etwas falsch?

    Freundliche Grüße
    Fedja

    1. Liebe Fedja,
      vielen Dank für diesen Hinweis. Wir haben selbst eben nochmal recherchiert und ebenfalls folgendes im Gendiagnostik-Gesetz dazu gefunden: „Wird anlässlich einer Untersuchung nach Satz 1 oder einer sonstigen vorgeburtlichen Untersuchung das Geschlecht eines Embryos oder Fötus festgestellt, kann dies der Schwangeren mit ihrer Einwilligung nach Ablauf der zwölften Schwangerschaftswoche mitgeteilt werden.“
      Es kann vielleicht sein, dass der Zeitpunkt geändert wurde, denn an anderen Stellen haben wir auch noch immer die Angabe in der 14. SSW gefunden. Wir werden dies jedoch im Text abändern!
      Viele Grüße,
      Julia von Babyartikel.de

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