chinesischer empfängniskalender studie, baby geschlecht bestimmen, schwangerschaft junge oder mädchen, mondalter berechnen

Chinesischer Empfängniskalender: Was er über das Geschlecht Deines Babys verrät


Es ist wohl die spannendste Frage während der Schwangerschaft: Bekomme ich einen Jungen oder ein Mädchen? Der Chinesische Empfängniskalender soll genau diese Frage schon im Voraus klären. Aber wie funktioniert er? Und kann er wirklich zuverlässig Auskunft über das Geschlecht Deines Babys geben?

Der chinesische Empfängniskalender stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Er beruht auf dem alten chinesischen Kalender “Xià Lì”, dem sogenannten Bauernkalender. Dieser basiert auf dem Alter der Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis und dem Tag der Zeugung des Kindes.

Die Kombination des Alters der werdenden Mutter zum Augenblick der Zeugung in Verbindung mit dem Monat der Empfängnis könne dem Kalender nach das Geschlecht des Babys voraussagen.

So funktioniert der chinesische Empfängniskalender

Chinesischer Empfängniskalender für (werdende) Mütter von 18 bis 31 Jahren
Für Frauen mit einem Mondalter zwischen 18 und 31 Jahren
Chinesischer Empfängniskalender für (werdende) Mütter von 32 bis 45 Jahren
Für Frauen mit einem Mondalter zwischen 32 und 45 Jahren

Oben in den Tabellen siehst Du das Alter der (werdenden) Mutter. Dieses kombinierst Du mit der Spalte des Empfängnis-Monats. Daraus resultiert im chinesischen Empfängniskalender das Geschlecht des Kindes.

Chinesischer Empfängniskalender: Mondalter berechnen

Wichtig: Dein Alter ist nicht Dein “normales” Alter, sondern Dein Mondalter, auch lunares Alter genannt. Dein Mondalter berechnest Du, indem Du zu Deinem Alter zum Zeitpunkt der Empfängnis neun Monate dazuzählst.

Der Grund: Diese zusätzlichen neun Monate sind die Monate, die man selbst im Bauch der eigenen Mutter herangewachsen ist. Diese Zeit zählt im Mondkalender zur eigenen Lebenszeit dazu.

Ein Beispiel: Bist Du im April 1988 geboren, dann berechnest Du Dein Mondalter für den Januar 2019, indem Du zu Deinen 30 Jahren und zehn Monaten neun Monate dazuzählst. Dein Mondalter wären dann 31 Jahre und sieben Monate.

Auch das chinesische Neujahr spielt eine Rolle

Ebenfalls nicht unwichtig: Der chinesische Empfängniskalender differenziert sich von unserem Gregorianischen Kalender, das chinesische Neujahr spielt nämlich auch noch eine Rolle. Es findet jedes Jahr am Tag des Neumonds statt, also zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar.

Hast Du nach dem 22. Februar Geburtstag, spielt das chinesische Neujahr für die Berechnung Deines Mondkalenders keine Rolle. Dann musst nur die neun Monate für das Mondalter dazurechnen.

Liegt Dein Geburtstag aber vor dem 22. Februar, musst Du erst einmal herausfinden, auf welchen Tag in Deinem Geburtsjahr das chinesische Neujahr fiel. Dafür gibt es Tabellen der vergangenen chinesischen Neujahrsdaten, so etwa auf dieser Website. In der linken Spalte sind die Daten des Neujahrs seit 1948. Fiel das chinesische Neujahr auf einen Tag vor Deinem Geburtstag, musst Du für Dein Mondalter neben den zusätzlichen neun Monaten noch einmal zwölf Monate dazu rechnen.

Chinesischer Empfängniskalender ist keine sichere Methode

Eine Vorherbestimmung des Geschlechts ohne genetische Anwendung kann jedoch laut der Wissenschaft nicht zuverlässig sein. Zwar basiert der chinesische Empfängniskalender auf Langzeit-Beobachtungen und langjährigen Erfahrungen und trifft laut Erfahrungsberichten häufig zu.

Dennoch kannst Du Dich nicht zu hundert Prozent auf den chinesischen Empfängniskalender verlassen, um das Geschlecht Deines Kindes schon im frühen Stadium der Schwangerschaft zu erfahren.

Meist ab der 14. Schwangerschaftswoche kann Dein Frauenarzt beim Ultraschall das Geschlecht Deines Kindes erkennen, wenn es denn günstig liegt. Aber auch hier gibt es keine vollkommene Sicherheit, dass das erkannte Geschlecht am Ende stimmt.

Wissenschaftliche Studien zum Chinesischen Empfängniskalender

Der chinesische Empfängniskalender sei anhand von Berechnungen entstanden, die über Jahrzehnte hinweg aus astrologischen und statistischen Daten in China zusammengetragen wurden. Laut einer Untersuchung aus Nordamerika habe der Kalender eine Trefferquote von 85 Prozent. Die Studie wird in Berichten über den Kalender häufig genannt, aber immer ohne Quellenangabe oder Link zur Studie. 

Eine Studie der University of Michigan aus dem Jahr 2010 dagegen besagt, der Kalender solle lieber nicht zurate gezogen werden, da er genauso zuverlässig sei, wie eine Münze zu werfen.

Welche Erfahrungen hast Du mit dem Chinesischen Empfängniskalender gemacht? Wir sind gespannt auf Deinen Kommentar!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.