SSW-Update: Floradix Kräuterblut gegen Eisenmangel (33+3)


Mein Eisenwert wandert zunehmend in den Keller: Bei der frauenärztlichen Untersuchung Mitte August betrug er 10,8 g/dl, bei der Blutabnahme vor 2 Wochen 10,2 g/dl.

Vom Frauenarzt wurden mir im August Tardyferon-Tabletten empfohlen, die ich nicht sonderlich gut vertrug. Zuerst reagierte ich mit Durchfall, dann mit Verstopfung, so dass ich versuchte meine Blutwerte durch eisenhaltige Ernährung zu verbessern. Gut sind zum Beispiel grüne Gemüsesorten, Vollkornbrot, mit Eisen angereicherte Frühstücks-Cerealien, Kartoffeln, mageres rotes Fleisch und Hülsenfrüchte. Das klappte allerdings nicht, wie der zweite Messwert von 10,2 g/dl zeigte.

Schwangere und Stillende (ich bin ja Beides) brauchen wesentlich mehr Eisen (ca. 20-30 mg pro Tag) als „normale Erwachsene“ (ca. 15 mg pro Tag). Ein Eisenwert von 10,2 g/dl ist zwar noch nicht bedenklich, aber aktuell sieht es nicht so aus, als wenn ich es schaffe, meine Reserven wieder zu füllen. Mache ich nichts sinkt der Wert sehr wahrscheinlich weiter ab und rutscht er unter 9g/dl, kann das negative Auswirkungen auf den Schwangerschaftsverlauf und die kindliche Entwicklung haben, so mein Frauenarzt.

Das Problem mit der Eisenaufnahme ist, dass sie je nach Art des Lebensmittels leichter oder schwerer gelingt. Eisen aus Fleisch und Fisch verwertet der menschliche Körper beispielsweise sehr gut (etwa 15-35%). Eisen aus pflanzlicher Nahrung dagegen etwas schlechter (2-20%). Zudem hemmen bestimmte Nahrungsmittel, wie Kaffee, Tee und Milch die Eisenaufnahme (siehe „Eisen“).

Ich esse relativ wenig Fleisch, nicht weil ich es nicht mag oder absichtlich darauf verzichte. Nein, mein Mann ist Vegetarier und ich habe schlichtweg keine Lust für mich allein zum Metzger meines Vertrauens zu radeln und aufwendige Fleischgerichte zu brutzeln. In Hinsicht auf meine Eisenwerte sollte ich mir aber vielleicht doch öfter Mal ein gutes Stück Rindfleisch gönnen.

Außerdem trinke ich morgens so gerne einen großen Milchkaffee zum Start in den Tag. Das ist deswegen blöd, weil Eisenpräparate (wie Tardyferon und Kräuterblut) eine halbe Stunde vor dem Frühstück auf nüchternen Magen eingenommen werden sollten. Das schaffe ich so gut wie nie, weil ich echt hungrig bin, wenn ich aus dem Bett krabbele. Wenn ich dann aber direkt mit einem Milchkaffe starte, kann ich mir die zusätzliche Eisenration wahrscheinlich sparen… Seufz!

Gewohnheiten ändern! Und Kräuterblut trinken!

Nun, ich will keine Tabletten nehmen, bekomme aber meinen Eisenwert durch die Ernährung nicht in den Griff, also muss Plan C her: Floradix Kräuterblut (ein eisenhaltiger Saft, bestehend aus natürlichen Kräuterextrakten). Hab ich im Zusammenhang mit Eisenmangel schon oft als Empfehlung erhalten, aber jetzt wird es Zeit, den Trunk selbst auszuprobieren.

Ich besorgte mir eine Flasche (700 ml) für knapp 17,- Euro in der Apotheke und soll jetzt 3 Mal täglich jeweils eine halbe Stunde vor dem Essen 15 ml davon trinken. Am besten mit einem Glas Orangensaft, weil Vitamin C die Eisenaufnahme erleichtert.

Floradix hat einen recht intensiven Eigengeschmack, aber geht gut runter. Außerdem spüle ich meist mit einer frisch gepressten Orange nach, so dass nur leckeres „Süß“ im Gaumen übrig bleibt.

Da ich zu Hause arbeite, verschiebe ich meinen heißgeliebten, morgendlichen Milchkaffee einfach ein bisschen nach hinten. Muss ihn ja nicht direkt 7 Uhr morgens trinken, eine Stunde später schmeckt er mir sicherlich auch noch.

Nächster Check in zwei Wochen

Ich habe jetzt über zwei Wochen Zeit um herauszufinden, ob Plan C anschlägt oder nicht, denn Mitte Oktober findet die nächste Vorsorge beim Frauenarzt statt.

Ich tue mich zwar sehr schwer mit regelmäßigen  Verpflichtungen, wie tägliche Einnahme von Medikamenten und Änderungen meiner Gewohnheiten, aber da mich dieser Eisenmangel in Kombination mit dem nächtlichen Aufwachen unserer 3-jährigen super müde macht, muss sich dringend etwas verbessern!

 

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