Schwangerschaftsmassage

SSW-Update: Massage für Schwangere (13. SSW)


16. Mai 2014

Es ist 20 Uhr und ich habe starke, hämmernde Kopfschmerzen. Sie entwickelten sich im Laufe des Nachmittages und ich wusste zunächst nicht, was die Ursache sein konnte. Ich hatte genug getrunken und gegessen – es ging mir eigentlich gut. Aber gerade fiel es mir wie Schuppen von den Augen…

Heute Morgen erhielt ich eine Massage von Isabell, einer Hebamme, die sich auf therapeutische Massagen für Schwangere spezialisierte. Sie bearbeitete eine Stunde lang all meine Verspannungspunkte im oberen Rücken- und Nackenbereich. Das war nicht nur angenehm, sondern zum Teil auch so schmerzhaft, dass ich bewusst meine Atmung einsetzen musste, um ihren Druck auszuhalten. „Es kann sein, dass Sie morgen Muskelkater im Rücken verspüren“, sagte sie zum Abschied. Diesen merkte ich bereits als ich zur Tür hinausging.

Im Laufe des Tages gesellten sich dann die Kopfschmerzen dazu. Bekannte berichteten mir von ähnlichen Körperreaktionen nach Massagen und dass ihre Therapeutinnen dazu meinten, es sei normal. Ich werde Isabell beim nächsten Mal fragen, was es mit den Kopfschmerzen auf sich hat und ob sie tatsächlich normal sind. Dass die gesetzlichen Krankenkassen Massagen für Schwangere bezahlen bzw., dass es hier in Krefeld eine auf Schwangerschaftsmassagen spezialisierte Hebamme gibt, erfuhr ich erst am Ende der ersten Schwangerschaft.

Damals besuchte ich Isabell noch zwei Mal vor der Geburt unseres Mädchens und sie half mir schwangerschaftsbedingten Verspannungen zu lösen. Diesmal kontaktierte ich Isabell direkt im dritten Schwangerschaftsmonat, mit der Bitte sich meinen Rücken anzuschauen. Einerseits trägt meine tägliche Schreibtisch- / Computerarbeit nicht gerade zu einer entspannter Muskulatur bei und ich erhoffte mir Entspannung. Andererseits sprach ich sie auf meine immensen Schmerzen im unteren Rücken während der ersten Geburt an (siehe „Hausgeburt und Beleghebamme“). Isabell freute sich sehr über meinen Wunsch das zweite Kind per Hausgeburt zur Welt zu bringen und sagte „Ich kann ihr Becken fantastisch auf eine Hausgeburt vorbereiten – so ab der 16. Schwangerschaftswoche schaue ich mir das dann etwas genauer an.“ Selbst wenn es an meinem Becken nicht viel zu richten geben sollte, finde ich den Gedanken beruhigend, eine optimale Vorbereitung für die Hausgeburt zu erhalten.

Isabell legte mir allerdings zusätzlich einen Gang zum Osteopathen ans Herz – genau wie Lisa meine Hebamme. Bislang hatte ich aber noch keine gefunden. Die Osteopathin, der wir unser Mädchen anvertrauten, behandelt zwar auch Schwangere, ist aber bis in alle Ewigkeit ausgebucht. Julia, meine ehemalige Hebamme, empfahl mir eine super Osteopathin, allerdings in Wuppertal – circa eine Autostunde von uns entfernt. Sollte ich mehrere Behandlungen benötigen, ist mir der Weg zu weit. Nun empfahl mir Isabell eine weitere gute und auf Schwangere spezialisierte Osteopathin ganz in meiner Nähe. Mal schauen, ob ich bei ihr unterkommen kann. Den nächsten Termin bei Isabell habe ich am 06. Juni 2014. Ich freue mich riesig darauf, denn im Anschluss an die unangenehme „Knotenbehandlung“ darf ich mich wieder bei einer wohltuenden Ölmassage entspannen und in weichen Pudding verwandeln :)

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