Gesundes Essverhalten

Gesundes Essverhalten bei Kindern fördern


Essen lernen können alle Kinder. Jedoch ist es in der heutigen, oft hektischen Zeit für die Kinder oft schwierig, ein gesundes Essverhalten zu entwickeln. Erste Lernprozesse in Bezug auf Ernährungsgewohnheiten finden in der Regel sehr früh durch familiäre und kulturelle Einflüsse statt. Kinder entwickeln durch diese Erfahrungen ihren Geschmackssinn, ihre Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen, die meistens ein Leben lang beibehalten werden. Hier möchte ich Tipps geben, mit denen Ihr Euem Kind gesundes Essen schmackhaft machen könnt.

Mahlzeit – Familienzeit

Die gemeinsame Mahlzeit mit der Familie ist für die Entwicklung von Essgewohnheiten von zentraler Bedeutung. In Gesellschaft schmeckt es allen besser. Das Ziel sollten daher so viele gemeinsame Familienmahlzeiten am Tag sein, wie möglich. Mit diesen Tipps, kann aus einer Mahlzeit eine gelungene gemeinsame Familienzeit werden:

  • Deckt den Tisch schön.
  • Beginnt das Essen immer gemeinsam, zum Beispiel mit einem Tischritual.
  • Spielsachen, Zeitung, Fernsehen, Radio und Handys haben beim Essen nichts zu suchen.
  • Die Familienmahlzeit ist keine Zeit für Streit und Konflikte.
  • Ein Lob für eigenständiges Essen macht die Kinder stolz und selbstbewusst.

Eine Entdeckungsreise durch die Lebensmittelvielfalt

Eltern sollten mit ihrem Kind auf eine Entdeckungsreise durch die bunte Welt der Lebensmittel gehen. Frei nach dem Motto: „Ich mag was ich kenne!“ Oft müssen unbekannte oder unbeliebte Speisen mehrmals probiert werden, damit das Kind auf den Geschmack kommt. Vorlieben und Abneigungen übertragen sich bei einer gemeinsamen Mahlzeit. Wenn Familienmitglieder abwechslungsreich und ausgewogen essen, wird dies wahrscheinlich auch für das Kind selbstverständlich. Manchmal kommt es auch nur darauf an, wie das Essen „verpackt“ wird. Hier einige Tipps:

  • Da Kinder gerne mit den Fingern essen, können Obst und Gemüse als Sticks serviert werden.
  • Kinder bevorzugen „identifizierbares“ Gemüse. Gemüsemischungen sind oft nicht sehr beliebt.
  • Grob geschnitten, fein gerieben, als Auflauf oder in einem Wrap, die Verarbeitung hat viel Einfluss auf die Akzeptanz.
  • Der Einsatz von farbintensiven Lebensmittel, wie zum Beispiel rote Tomatensoße kann Unbeliebtes attraktiver machen.

Wie Ihr Euer Kind auch durch Einbeziehen in die Zubereitung von Gerichten im Erlernen von gesundem Essverhalten unterstützen könnt und wie wichtig das Gespür für Hunger und Sättigung bei Kindern ist, lest Ihr demnächst hier im Magazin.

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