pastinakenbrei fürs baby in gelber schale zubereitet im thermomix zum einfrieren geeignet

Pastinakenbrei fürs Baby: Grundrezept (mit Thermomix-Variante)



Hast Du schon einmal aus Pastinakenbrei für Dein Baby zubereitet? Falls nicht, probiere es unbedingt aus, denn Pastinaken sind nicht nur lecker, sondern auch gesund und gut bekömmlich.

Was sind Pastinaken?

Optisch ähneln Pastinaken Karotten, auch wenn sie weißlich statt orange sind. Sie schmecken fein würzig und gleichzeitig süßlich. Sie zählen zu den alten Gemüsesorten und wurden bis zum Siegeszug der Kartoffel im 18. Jahrhundert sehr viel angebaut. Anschließend gerieten sie etwas in Vergessenheit, doch inzwischen findet man das Wurzelgemüse wieder häufiger in deutschen Kochtöpfen. Und das zu Recht, denn Pastinaken enthalten viele Nährstoffe, darunter Vitamine und Mineralstoffe (besonders viel Kalium, Ballaststoffe und Vitamin C). Als Wintergemüse haben sie von Oktober bis März Saison.

Ab wann darf mein Baby Brei aus Pastinaken essen und wie nahrhaft ist er?

Bereits mit Beginn der Beikost – das heißt ab Beginn des 5. Lebensmonats – kann Dein Schatz Pastinake in Breiform probieren. Ein Vorteil der Pastinake ist ihr süßlicher Geschmack, den Babys eher bitteren Gemüsesorten meist vorziehen. Im Gegensatz zur Karotte, enthält das Wintergemüse deutlich mehr Kohlenhydrate, weshalb es besonders gut sättigt.

Ein rein praktischer Vorteil des Pastinakenbreis gegenüber Karottenbrei ist, dass er weniger schlimme Flecken auf Babykleidung, Lätzchen und Co. hinterlässt. Aufgrund seiner weißliche Farbe akzeptieren ihn Babys auch manchmal besser als den leuchtend orangen Karottenbrei.

➔ Wann Dein Baby für seine erste Beikost bereit ist, erkennst Du an den Beikostreifezeichen.
➔ Wie Du die Beikost Schritt für Schritt einführst, erfährst Du in unserem Beikostplan.

 

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Wie stelle ich Pastinakenbrei fürs Baby selbst her?

Die Zubereitung von Pastinakenbrei ist quasi identisch mit der anderer Gemüsebreie. Hier kommt das Grundrezept:

Für eine Portion puren Pastinakenbrei ohne weitere Zutaten benötigst Du etwa 100g Pastinaken.

  1. Wasche die Pastinake(n), schäle sie und schneide oben und unten ein Stück ab.
  2. Schneide die Rübe in kleine Würfel und gebe sie zusammen mit etwas Wasser in einen Topf.
  3. Lasse das Gemüse im Topf mit Deckel leicht köcheln oder dämpfen.  
  4. Wenn die Pastinakenwürfel weich gegart sind, püriere sie mit einem Pürierstab oder einer Gabel zu einem Brei.
  5. Falls der Brei zu fest sei sollte, kannst Du etwas Wasser hinzugeben.
  6. Anschließend noch einen Teelöffel hochwertiges Pflanzenöl hinzugeben und servieren. ➔ Welches Öl Du für Baby-Gemüsebrei am besten verwendest, hat Mareike für Dich herausgefunden.

Weitere Infos darüber, wie Du für Dein Baby einen Gemüsebrei selbst herstellen kannst, gibt Dir Simone in ihrem ➔ Gemüsebrei-Beitrag.  

Baby-Pastinakenbrei mit Thermomix herstellen

Wenn Du einen Pastinakenbrei für Dein Baby im Thermomix zubereiten möchtest, gehst Du wie folgt vor:

  1. Etwa 80g geschälte Pastinake in den Thermomix-Topf geben und für 5 Sekunden bei Stufe 5 zerkleinern.
  2. Zerkleinertes Gemüse in den Gareinsatz geben und 500g Wasser in den Mixtopf gießen.
  3. Pastinake für 15 Minuten, Varoma® bei Stufe 1 garen.
  4. Gareinsatz entnehmen und die Garflüssigkeit aus dem Mixtopf auffangen.
  5. Die weichen Pastinaken in den Mixtopf geben und für 15 Sekunden bei Stufe 10 pürieren
  6. Wenn der Brei zu fest ist noch etwas Garflüssigkeit hinzufügen und ggf. noch einmal verrühren.
  7. Anschließend noch einen Teelöffel hochwertiges Pflanzenöl hinzugeben und servieren.

Weitere Breirezepte und Tipps rund zur ➔ Breizubereitung im Thermomix verraten wir Dir hier.

Pastinakenbrei-Varianten

Wenn Dein Baby den Pastinaken Brei bereits mit Genuss isst und ihn gut verträgt, kannst Du weitere Zutaten hinzufügen. Klassisch folgt nach etwa einer Woche der Pastinaken-Kartoffel-Brei. Dafür mischst Du Kartoffel und Pastinake im Verhältnis 1:2 – also beispielsweise 100g Kartoffeln und 200g Pastinaken.  
Wenn auch das gut klappt, kannst Du weitere 1-2 Wochen später zusätzlich 25g Fleisch oder Fisch hinzugeben.

Warum ist Pastinakenbrei gesund fürs Baby?

Wie weiter oben bereits erwähnt, machen die vielen Vitamine und Mineralstoffe die Pastinake zu einem gesunden Lebensmittel. Außerdem ist das Wurzelgemüse leicht verdaulich und sehr bekömmlich, u.a. durch die enthaltenen ätherischen Öle. Mit ihren vielen Ballaststoffen trägt die Rübe zu einer guten Darmgesundheit bei.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Pastinake einen geringen Nitratgehalt hat, da beim Wachstum nur wenig Nitrat eingelagert wird. Besonders für Babys ist das wichtig, weil Nitrat im Körper zu Nitrit umgewandelt wird, was wiederum die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut stören kann.

Wirkt Pastinakenbrei beim Baby stopfend?

Beim Kauf der Pastinaken empfehlen wir die kleineren Varianten, da sie meist feiner schmecken. Das Schälen der Pastinaken ist bei kleinen Bio-Pastinaken nicht unbedingt nötig.

Im Gegensatz zum Karottenbrei wirkt Pastinakenbrei beim Baby nicht stopfend – ganz im Gegenteil. Die wertvollen Inhaltsstoffe wirken sich positiv auf die Verdauung aus und lockern den Stuhl eher, sodass Babys Pastinakenbrei in der Regel immer sehr gut vertragen.

Kann man Pastinakenbrei einfrieren?

Wie auch viele andere Gemüsesorten, kannst Du problemlos Pastinakenbrei einfrieren.
Gerade im Thermomix macht es Sinn, gleich etwas mehr Brei zuzubereiten und ihn anschließend portionsweise einzufrieren. So hast Du auch unter Zeitdruck ruck zuck einen frischen Brei griffbereit.

5 Portionen Gemüsebrei kannst Du im Thermomix gleichzeitig kochen und anschließend in gefriergeeignete Gläser abfüllen und einfrieren.

Den eingefrorenen Brei solltest Du erst kurz vor dem Erhitzen aus dem Gefrierschrank nehmen, um das Wachstum schädlicher Mikroorganismen zu hemmen, und anschließend gleich erwärmen – beispielsweise im Topf oder im Wasserbad.

Und nun wünschen wir Dir und Deinem Baby ganz viel Freude beim Kosten des ersten Pastinakenbreis!


Quellen:

  • Zentrum der Gesundheit „Die Pastinake – Wurzelgemüse mit Heilkraft“, URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/pastinaken (aufgerufen am 30.10.23)
  • Zentrum der Gesundheit „Pastinake: Die Nährwerte“ URL: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/tabelle_pastinake.pdf (aufgerufen am 30.10.23)

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