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Das Reisebett: Für erholsamen Babyschlaf im Urlaub

Das zarte Köpfchen, die geschlossenen Lider, der Brustkorb, der sich fast unmerklich hebt und senkt: Einem Baby beim Schlafen zuzusehen, ist ein wundervoller Moment. Wer genießt es nicht, sein kleines Wunder beim Schlafen zu beobachten?

Babyschlaf ist heilig und damit Dein Kleines auch unterwegs selig träumen kann, solltest Du bereits vor Deiner Reise darüber nachdenken, wo Dein Baby in den Ferien zur Ruhe kommen kann.

  • Soll Dein Baby im Urlaub ein eigenes Bett bekommen oder kann es bei Dir schlafen?
  • Gibt es die Möglichkeit, ein Reisebett zum Zimmer oder zum Ferienhaus dazu zu buchen?
  • Stellt das Hotel bzw. der Ferienanbieter ein Zustellbett zur Verfügung?
  • Entstehen Kosten und wie hoch sind diese?

Viele Hotels, Betreiber von Ferienanlagen und andere Reiseanbieter sind heutzutage zum Glück auf Familien mit Babys eingestellt. In solchen Häusern hast Du die Möglichkeit, ein Reise- oder  Zustellbett gratis oder gegen eine – meist geringe – Gebühren dazu zu buchen. Ist dies nicht möglich oder möchtest Du das nicht, so solltest Du über den Kauf eines Reisebetts nachdenken.

Das Reisebett und was Du vor dem Kauf beachten musst

Reisebetten gibt es wie Sand am Meer und es ist gar nicht so einfach, das richtige zu finden. Bevor Du Dich auf die Suche machst, solltest Du deshalb erst einmal klären, worauf es Dir bei einem Reisebettchen ankommt:

  • Das Gewicht und das Packmaß des Reisebetts: Wenn Du mit dem Zug oder Flugzeug reist, ist es besonders wichtig, ein leichtes Bett zu kaufen. Viele Reisebettchen sind leider ziemlich schwer und lassen sich schlecht transportieren. Achte deshalb unbedingt auf das Gewicht. Auch das Packmaß ist wichtig: Je kleiner dieses ist, desto leichter lässt sich das Bettchen unterbringen.
  • Zusammenklappbar, Pop-Up oder klassisch: DAS Reisebett gibt es nicht. Das klassische Reisebett ist relativ sperrig, schlecht zu verstauen und nimmt vergleichsweise viel Raum ein. Es muss zunächst zusammengesteckt werden.
  • Ein Pop-Up-Bett, das sich im Handumdrehen aufbauen lässt, ist leichter und kann einfach transportiert werden. Es ist verstaut kaum größer als eine Handtasche. Reisebetten, die sich zusammenklappen lassen, benötigen beim Transport oft viel Platz.
  • Das Gewicht Deines Kindes: Die meisten Reisebetten sind bis zu einem Gewicht von 15 kg zugelassen. Ist Dein Kind schwerer oder ist absehbar, dass Du das Bettchen auch später noch benötigst, solltest du Dich unbedingt nach einem stabilen Reisebett umsehen, das auch für ältere, schwerere Kinder geeignet ist.
  • Mit oder ohne Einhang? In viele Reisebetten kann eine zweite Ebene eingehängt werden. Auf dieser kannst Du Dein Baby leicht ablegen oder wickeln und bist ihm näher. Babybetten mit Einhang sind rückenfreundlich und bieten den Vorteil, dass Du Dich zum Ablegen, Wickeln und Herausnehmen Deines Babys nicht bücken musst. Allerdings ist der Einhang meist lediglich für die Allerkleinsten geeignet, da er nur ein geringes Gewicht aushält. Bei einigen Modellen kann der Reisebetteinhang auf unterschiedlichen Höhen angebracht werden. Passe insbesondere auf der höchsten Einstellung immer besonders gut auf Dein Baby auf. Es besteht die Gefahr, dass es beim Drehen oder Robben herunterfällt.
  • Das Reisebett mit Schlupfloch: Ob Du ein Reisebett mit oder ohne Ein- bzw. Ausgang kaufst, ist Geschmackssache. Beim Reisebett mit Schlupfloch befindet sich an der Fuß- oder Kopfseite (oder an beiden) ein Reißverschluss, damit Dein Kind aus oder in das Bettchen robben oder krabbeln kann.
  • Der Untergrund/die Matratze: Achte beim Kauf eines Reisebetts unbedingt auf den Boden des Betts. Ist dieser gepolstert? Gibt es eine Matratze zum Reisebett? Ist diese zusammenklappbar (Packmaß!)? Bei günstigen Reisebetten besteht die Schlaffläche oftmals nur aus einer mit einem dünnen Stoff bezogenen Pressspanplatte. Wähle deshalb entweder ein anderes Bettchen oder lege eine Matratze unter Dein Baby.
  • Das Babyzelt als Alternative: Wenn Du häufig am Strand oder draußen unterwegs bist und dort ein Bettchen benötigst, solltest Du dir auch Babyzelte ansehen. Diese haben einen Himmel, eignen sich wunderbar zum Schlafen und halten Wind und Regen ab. So kann Dein Kleines auch draußen selig in seiner Kuschelhöhle schlummern.

Qualitativ hochwertige Bettchen begleiten Euch viele Jahre und können auch für ein zweites Kind genutzt werden.

Wie bekomme ich das Bett wieder klein?!

Ein gutes Reisebett ist trotz seines geringen Gewichtes robust, sicher und bequem für Dein Baby. Es lässt sich einfach aufbauen und genauso unkompliziert wieder auseinanderstecken oder zusammenklappen. Sieh Dir im Vorfeld eines Kaufs nach Möglichkeit Videos zum Reisebettchen an, um einschätzen zu können, wie schwierig es ist, das Bett wieder abzubauen.

Ich selbst bin am Abbau eines Modells schon einmal verzweifelt, weil es nach dem Benutzen partout nicht mehr in seine Tasche zu bringen war. Nur weil ein Pop-up-Bett sich schnell aufbauen lässt, bedeutet das leider noch lange nicht, dass es genauso einfach wieder verstaut werden kann.

Mein Baby mag das Reisebett nicht

Häufig klagen Eltern darüber, dass ihr Kleines nicht im Reisebett schlafen mag. Dies liegt nur selten am Reisebett selbst. Im Urlaub ist alles anders: Die Umgebung riecht anders, Haus oder Zimmer sehen nicht so aus wie das gewohnte Zuhause und Dein Baby muss viele Reize verarbeiten.

Vielleicht ist Dein Kleines ruhiger und weniger ängstlich oder irritiert, wenn es bei Dir schlafen kann. Ist Dein Baby schnell unsicher, kannst Du es auch schon vor dem Urlaub an sein Reisebett gewöhnen und es daheim benutzen. So verliert Dein Baby die Scheu und kann in den Ferien in einem Bettchen schlafen, das es schon kennt.

Schlaf gut, kleiner Engel!

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