Test: Babymoov Babyschaukel Swoon Motion – Zink


Babymoov-Babyschaukel-Swoon-Motion-Zink-Test-Baby-3-MonateAuch wenn wir für unseren zweiten Sohn Taavi noch einiges von seinem großen Bruder hatten und nicht mehr allzu viel neu kaufen mussten, standen auf meiner Wunschliste ein paar Dinge, die ich gerne austauschen wollte. Neben dem Kinderwagen und der Babyschale für’s Auto, war das unter anderem auch die elektrische Babyschaukel. Unsere alte war schon etwas in die Jahre gekommen, da wir sie bereits gebraucht erworben hatten und sprach mich auch optisch nicht mehr an. Mika-Flynn hatte darin zwar immer gerne geschaukelt, aber ich wünschte mir für Taavi dann trotzdem eine neue.

Ob man unbedingt eine Babyschaukel braucht? Ich muss sagen, für mich war sie bei Mika-Flynn immer eine große Hilfe. Da wir keinen Platz für ein Laufgitter oder ähnliches im Wohnzimmer haben, steht dort stattdessen die Schaukel, die nur ein Drittel des Platzes einnimmt. Wenn Mika-Flynn nicht in seiner Wiege oder seinem Bettchen liegen wollte, setzte ich ihn in seine Schaukel und er beruhigte sich und schlief meistens nach kurzer Zeit ein. Und ich konnte z.B. kurz duschen gehen oder andere Dinge erledigen, die sonst liegen geblieben wären.

Für Taavi haben wir nun die Babyschaukel Swoon Motion von Babymoov, die mich nicht nur wegen des modernen und schlichten Designs überzeugt hat. Sie ist Schaukel und Wippe in Einem und bietet einige tolle Möglichkeiten, um das Baby zu beruhigen und zu unterhalten.

 

Die Babymoov Babyschaukel Swoon Motion im Einsatz

Wir haben Taavi das erste Mal hinein gesetzt, als er eine Woche alt war. Allerdings eher zum Ausprobieren, wie er es findet. Auch wenn man die Babyschaukel durch das herausnehmbare sitzverkleinernde Kissen für Neugeborene bereits von Geburt an verwenden kann, haben wir dann noch ein paar Wochen gewartet, bis wir ihn öfter hinein gesetzt haben. Er wirkte anfangs noch etwas verloren darin und fing schnell an zu weinen.  Je älter er wurde, umso mehr Gefallen fand er aber daran und inzwischen schaukelt er meistens mindestens einmal am Tag für eine halbe Stunde. Ich setze ihn z.B. hinein, wenn ich mit Mika-Flynn auf dem Fußboden spiele und vermeiden möchte, dass er sich kleine Spielzeugteile greift oder ihn etwas außer Reichweite von Mika-Flynn haben möchte, da der manchmal doch noch etwas zu stürmisch ist und manchmal nicht aufpasst, wenn sein kleiner Bruder auf dem Boden liegt. Bevor dieser dann ein Knie oder einen Fuß im Gesicht hat, lasse ich ihn lieber aus sicherer Entfernung zusehen. Und gebe ihm dabei trotzdem das Gefühl, dabei zu sein.

Auch wenn ich eine Kleinigkeit zu essen mache, Wäsche aufhänge oder ähnliches, setze ich Taavi mal kurz in die Schaukel. Und manchmal kann es dann passieren, dass er, wenn ich damit fertig bin und ihn heraus holen möchte, bereits eingeschlafen ist.

Mittlerweile interessiert er sich auch für die bunten Plüschtiere am Mobile, das bei der Babyschaukel dabei war. Es lässt sich dreifach in der Höhe verstellen und die lustigen Figuren knistern, rasseln und quietschen und sorgen so neben der Musik und Bewegung für zusätzliche Unterhaltung.

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Viele Extras und individuell einstellbar

Die Babyschaukel selbst lässt sich ebenfalls dreifach in der Höhe verstellen und die Sitzfläche um 360° drehen. Somit muss man nicht das komplette Gestell verschieben, wenn man sich im Raum bewegt, sondern muss lediglich den Sitz mit drehen. Auch die Rückenlehne ist in zwei Positionen einstellbar. Das Baby kann darin entweder flach liegen oder etwas aufrechter “sitzend” in den Raum schauen (so wie Taavi auf den Fotos).

Ganz besonders gut gefällt mir, dass die Swoon Motion durch einen integrierten Bewegungssensor “spürt”, wenn das Baby weint bzw. sich bewegt und sich automatisch einschaltet, wenn sie zuvor nicht in Bewegung war.

Sie funktioniert nämlich sowohl als Wippe (dabei kann sich das Baby durch Bewegung und Strampeln selbst anschubsen), als auch als Schaukel und verfügt dabei über fünf Wiege-Geschwindigkeiten. Außerdem kann die Schaukelrichtung ausgewählt werden und die Schaukel seitlich oder vor und zurück schaukeln. Taavi gefällt es am besten, wenn er seitlich schaukeln kann. Ganz anders als sein Bruder Mika-Flynn, der damals in seiner Wippe lieber vor und zurück schaukelte.

Die Schaukeldauer der Swoon Motion kann in 10, 20 oder 30 Minuten eingestellt werden, danach geht sie automatisch von selbst aus. Toll finde ich auch, dass man aus acht Musikstücken bzw. Naturlauten wählen kann, die in unterschiedlicher Lautstärke abgespielt werden können. Die Melodien sind teilweise wirklich so beruhigend, dass selbst ich mich gerne zu Taavi davor setze, um etwas abzuschalten. Einziger Kritikpunkt: Je lauter man den Ton stellt, desto metallischer klingt der Sound und ist nicht mehr so klar, wie im leisen Modus.

Man kann sogar eigene Musikstücke abspielen, da ein Mini-USB-Adapter in der Schaukel integriert ist. Wir verwenden den Anschluss allerdings mit dem im Lieferumfang enthaltenen Adapter für die Stromzufuhr. Die Schaukel lässt sich allerdings auch mit 4xD-Batterien betreiben.

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Wir oder vielmehr Taavi sind mit der Babyschaukel wirklich sehr zufrieden und können sie uneingeschränkt weiter empfehlen. Schade ist nur, dass man sie maximal bis zum Alter von sechs Monaten benutzen kann, deswegen sollte man sich die Anschaffung angesichts des Preises gut überlegen und sich auch fragen, wie oft sie zum Einsatz kommt, damit es sich lohnt. Und auch wenn sie nicht ganz günstig ist, bietet sie für ihren Preis aber auch viele Möglichkeiten und Einstellungen.

Habt ihr für eure Babys auch eine Babyschaukel oder Wippe?

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