Motorikspielzeug

Was bringen Motorikspielzeuge?


Motorikspielzeuge regen Dein Baby zur Bewegung an und fördern dadurch bestimmte Bewegungsabläufe. Dein Baby muss viele Bewegungen erst erlernen und dafür ständig wiederholen. Diese häufigen Wiederholungen trainieren auch Kraft und Ausdauer. So können sich die kleinen Muskeln aufbauen, welche wiederum die Voraussetzungen für neue Bewegungen sind.

Zum Beispiel strampelt Dein Baby, während es auf dem Bauch und Rücken liegt. Dadurch stärkt sich seine Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur. Diese ist wiederum die Voraussetzung, damit Dein Baby sich drehen, aufsetzen und krabbeln kann.

Motorikspielzeuge motivieren Dein Baby und regen auch seinen Forscherdrang an. So macht es Spaß neue Bewegungen zu üben und ständig zu wiederholen. Neue Spielzeuge oder länger nicht gesehene Spielzeuge werden meist eingehender untersucht und betrachtet, als solche, die jeden Tag in die Hand genommen werden können. Daher lege lieber wenige Spielzeuge um Dein Baby herum und wechsele sie dafür am nächsten Tag gegen andere aus.

[infobox bg=”redlight” color=”black” opacity=”on” subtitle=”Gesamtheit der aktiven, (…) koordinierten Bewegungen des menschlichen Körpers. (Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/Motorik)”]Motorik[/infobox]

Welche Motorikspielzeuge gibt es für Babys?

Mobile

Das Mobile regt durch seine bunten, fliegenden Objekte die Aufmerksamkeit Deines Babys an. Augen und Kopf bewegen sich und folgen den kleinen Figuren. Dein Baby freut sich sichtlich, wenn wieder etwas vorbei fliegt.
Nach ein paar Wochen strampelt Dein Baby vor Aufregung mit seinen Armen und Beinen. So werden die Bewegungen immer kräftiger.
Nach ein paar weiteren Wochen ist es toll, wenn Dein Baby das Mobile durch sein Strampeln in Schwingung versetzen kann. Es lernt, dass es etwas bewegen kann und motiviert sich dadurch selbst, immer wieder zu Strampeln.

Rasseln & Greiflinge

Dein Baby lernt, wie es Rasseln und Greiflinge festhalten muss und wie sie sich anfühlen. Bunte und kontrastreiche Farben erregen seine Aufmerksamkeit und motivieren das Spielzeug mit den Händen zu untersuchen. Mit Rasseln und Greiflingen in der Hand kräftigt Dein Baby seine Armmuskulatur und hat sichtlich Spaß daran ihnen Töne zu entlocken. Ob durchs Schütteln oder herunterschmeißen. Mit Zunge und Lippen werden die Spielzeuge untersucht und nach einiger Zeit auch von der einen Hand in die andere gegeben.

Gyms

An einem Gym, auch unter dem Begriff Trapez bekannt, hängen Spielzeuge an einer Stange aufgereiht. Dein Baby liegt unter dem Gym auf dem Rücken und übt nach den Spielzeugen zu greifen und sie festzuhalten. Wenn Dein Baby sitzen kann, wird es die kleinen Figuren und Greiflinge noch mal ganz genau untersuchen.

Spieldecken, Activity-Decken

Spieldecken und Activity-Decken sind quasi eine Kombination aus Krabbeldecken und Gyms. Sie bieten eine bunte Decke, auf der Dein Baby viel entdecken kann, während es auf dem Bauch liegt. Liegt es auf dem Rücken, kann es nach Spielzeugen und Lichter greifen sowie Musik und Geräusche hören. Manche Activity-Decken haben verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für die Musik, z.B. einen Bewegungsmodus. Wenn dieser eingeschaltet ist und Dein Baby an den herunterhängenden Spielzeugen wackelt, geht die Musik für eine kurze Zeit an.
Da die Decken so vielfältig sind, kann Dein Baby mit jedem neuen Entwicklungsschritt neue Spielmöglichkeiten entdecken.

Bälle und Würfel

Da die Bälle und Würfel immer wieder wegrollen, wird Dein Baby versuchen ihnen hinterher zu rutschen oder krabbeln. Es lernt sie wegzuschmeißen, zu betrachten oder mit Händen und Mund zu befühlen.

Die bunten Würfel lernt Dein Baby außerdem zu stapeln oder wie eine Schlange aneinanderzulegen. Allerdings erst zwischen seinem ersten und zweiten Geburtstag.

Von einfachen Bällen und Würfeln, bis hin zu Activity- oder Stapelbällen und -würfeln gibt es alles, was das Herz begehrt. Während Dein Baby an den vielseitigen Bällen oder Würfeln nach jedem Entwicklungsschritt wieder etwas Neues lernen kann, wird es mit den einfachen vielleicht nur kurze Zeit spielen. Dafür werden die einfachen Bälle und Würfel wieder interessant, wenn es laufen kann und Fußball spielen möchte.

[infobox bg=”yellow” color=”black” opacity=”on” subtitle=”Zur Grobmotorik zählen z.B. Arm- und Beinbewegungen, Sitzen, Krabbeln, Laufen und Schwimmen. Es werden Gleichgewicht, Körperwahrnehmung und Muskelspannung trainiert.”]Grobmotorik[/infobox] [infobox bg=”yellow” color=”black” opacity=”on” subtitle=”Zur Feinmotorik gehören z.B. Mimik, Pinzettengriff, Sprechen und Malen. Es werden feine Bewegungen trainiert, sowie das Gefühl für Hände und Finger. Dadurch kann die Kraft besser dosiert werden.”]Feinmotorik[/infobox]

Was trainieren Motorikspielzeuge für Kleinkinder?

Viele Spielzeuge für Kleinkinder trainieren die Feinmotorik. Die Hand-Auge-Koordination und der Pinzettengriff können durch viele unterschiedliche Spielzeuge verfeinert werden:

Spielzeuge zum Stecken & Stapeln

Ob Bausteine, Sortierklötze, Stapelbecher, Lego usw. hier wird gestapelt, gelegt und gesteckt. Euer Kind übt verschieden große Gegenstände aufzunehmen und an einer anderen Stelle wieder abzustellen oder sogar wie bei einem Puzzle, an der richtigen Stelle einzustecken. Das fördert die Geschicklichkeit der Finger.

Kugelbahnen & Motorikschleifen

Durch Kugelbahnen lernt Euer Kind, wie es eine Kugel aufnimmt und so auf der Kugelbahn ablegt, dass sie nicht wieder herunter fällt, sondern die Kugelbahn herunter rollt. Bei der Motorikschleife führt Euer kleiner Schatz eine Form an einer kurvigen Führungsschiene entlang.

Puppen, Puppenkleidung und Co

Im Umgang mit Puppen, z.B. beim an- und umziehen wird die Fingerfertigkeit geübt. Meist klappt zuerst das Ausziehen und Mama oder Papa müssen die Puppe wieder anziehen. Aber mit der Zeit werden die Kleinen zu richtigen Puppenmamas und -papas.

Andere Motorikspielzeuge für Kleinkinder schulen die Grobmotorik. Die Muskeln, die fürs Laufen wichtig sind, werden durch tägliches Spielen trainiert und immer kräftiger:

Schaukeltiere

Beim Schaukeln lernt Dein kleiner Schatz die Balance zu halten. Schaukeln kräftigt außerdem die Muskeln des Oberkörpers.

Lauflernhilfen

In Lauflernhilfen sitzt Euer Spatz mit frei hängenden Beinen, die den Boden berühren können. Dadurch kann die Laufbewegung geübt werden, ohne das eigene Gewicht tragen zu müssen.

Lauflernwagen

Wenn Dein Kind schon die ersten Schritte an der Wand entlang macht, kann es sich auch an einem Lauflernwagen festhalten und damit die Wohnung erkunden. Die Balance zu halten und die Laufbewegungen werden hierdurch täglich aufs Neue geübt.

Zieh- und Schiebespielzeug

Nachdem Deine Maus alleine laufen kann, werden Zieh- und Schiebespielzeuge interessant. Süße Tiere oder lustige Figuren begleiten dann die wackeligen Schritte, bis Dein Kind immer sicherer wird.

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