Janina-Familienalltag

Alltag mit Baby und Kleinkind – stressig?


Christopher (3 Jahre) geht erst im August 2015 in die Kita. Vorher haben wir leider keinen Platz bekommen. Das heißt für mich, dass ich mich trotz Amelie (4 Monate) intensiv auch um Christopher kümmern muss.

Ich habe Glück

Amelie ist ein sehr pflegeleichtes Baby. Sie schläft viel und wenn sie wach ist, guckt sie durch die Gegend. Meist brabbelt sie leise etwas vor sich hin. Ihr Bruder Christopher kümmert sich rührend um seine Schwester Amelie. Wenn sie doch mal weint, geht er zu ihr und gibt ihr den Nuckel oder redet mit ihr. Ich kann mich also wirklich nicht beklagen.

Die Nächte

Amelie schlief im Krankenhaus nachts schon durch. Bis sie 4 Monate wurde. Leider ist sie seitdem fast stündlich wach und möchte ihren Nuckel von mir bekommen. Milch bekommt sie in der Nacht nicht. Die verlangt sie gar nicht. Wenn ich dann seelig wieder zu meinem Bett in Schlafzimmer marschiere, höre ich im Babyphone oft ein erst leises Weinen und das wird dann schnell lauter. Das ist dann Christopher. Christopher leidet, seit er 3 Jahre alt ist, an dem so genannten Nachtschreck. Er ist noch im Schlaf, weint aber. Ich muss dann leise mit ihm reden damit er sich wieder hinlegt. Er sitzt dann meist schlafend im Bett. Oft wird Amelie davon wach. Zum Glück ist das aber nicht immer der Fall. Mein Mann kann mir nachts leider nicht helfen, da er einen verantwortungsvollen Job hat und ich darauf Rücksicht nehme. Wenn er frei hat –  meist nur 1 Tag – lasse ich ihn auch schlafen. Oft geht er, wenn er frei hat, aber auch von alleine zu den Kindern. ;)

Am Morgen

Wenn ich gegen 7:00 Uhr dann von Christopher geweckt werde, möchte er sofort sein Frühstück. Amelie wird von Christopher geweckt. Er steht meist vor ihrem Bett und sagt: “Aufstehen Baby Amelie.” Also frühstücken wir alle zusammen: ich natürlich völlig übermüdet und Christopher immer voller Energie. Amelie kuschelt dann in Ihrer Wippe.

 

Am Vormittag

Der Vormittag gestaltet sich nach dem Wetter. Wenn es draußen regnet, bleiben wir drin und spielen etwas. Regnet es nicht, geht es an die frische Luft. Christopher war eine Zeit lang sehr faul, was das Laufen betrifft. Ich bin froh, dass es sich geändert hat. Wie oft stand ich mit Kinderwagen und in an einer Hauptstraße und er wollte nicht laufen. Ich habe dann immer auf ihn gut zugeredet. Er kam dann mit – aber bis nach Hause hat er laut geweint. :-/
Die Blicke anderer bemerkt man mit der Zeit zum Glück nicht mehr.

Am Nachmittag

Da sind wir noch am Spielen oder draußen. Essen gibt es dann, wenn wir zu Hause sind. Das verläuft stressfrei! Christopher kann sich mit seinen 3 Jahren auch alleine beschäftigen und Amelie nehme ich mit in die Küche. Ich erzähle ihr dann etwas und sie freut sich und lacht. ;-)

Am Abend

Am Abend darf Christopher den Sandmann gucken. Für uns schon ein Ritual. Jeden 2. Tag geht es am Abend noch in die Badewanne. Erst geht Christopher in die Wanne und spielt. Ich lasse die Badezimmertür dann immer einen Spalt weit auf, damit ich ihn höre. Höre ich ihn mal 5 Sekunden nicht, rufe ich direkt. Denn ich mache in der Zeit Amelie für die Badewanne fertig. Sie hasst baden! Wenn ich mit Amelie in das Bad komme, macht Christopher uns immer Platz in der Wanne. Amelie schreit wie am Spieß und ich bin schweißgebadet. Zum Glück hört sie direkt auf zu weinen, wenn sie aus der Badewanne kommt.

Shoppen

Shoppen mit Kindern kann ein Stressfaktor werden, muss aber nicht. Als Amelie geboren wurde, hat Christopher in den Läden nicht immer auf mich gehört. Er hat halt ein kleinen Dickkopf. Mein Tipp: links liegen lassen und ignorieren! Und endlich hat es gefruchtet. Er hört nun wunderbar auf mich und auch wenn ich ihm sage, dass wir etwas nicht mitnehmen, was er gerne hätte. Amelie ist im Kinderwagen und schläft unterwegs immer. Für mich ist daher Shoppen kein Stress mehr wie früher als Christopher noch jünger war. Und sollten Eure Kleinen mal einen Aufstand im Laden machen, einfach darüber stehen und die Kleinen lassen. Die Blicke bemerkt man nach einiger Zeit zum Glück nicht mehr. Man kann den Kleinen ja nicht immer alles durchgehen lassen nur weil andere gucken. ;-)

Leider komme ich beim Shoppen mit Kindern trotzdem zu kurz. Wenn ich Kleidung für mich aussuche und in eine Umkleide gehen, weiß ich, dass Christopher schnell gelangweilt ist. Daher gehe ich keine Kleidung kaufen mit Kind! Außerdem wüsste ich gar nicht, wie ich das anstellen sollte. Christopher mit in die Kabine nehmen? Und der Kinderwagen? Da lasse ich die Kinder lieber mal bei Oma und Opa. ;)

Mein Tipp: Lasst Euch nicht stressen!

Ich habe mir den ersten Monat als Amelie auf die Welt kam, sehr viel eigenen Stress gemacht. So ergeht es aber vielen Müttern. Gerade wenn man noch ein Kleinkind hat. Als mein Mann dann von der Arbeit kam und merkte, wie gestresst ich war, hat er mich zunächst auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Er hat gefragt, wieso ich mich so stressen lasse? Eine richtige Antwort konnte ich ihm darauf nicht geben. Er sagte dann: “Du hast den ganzen Tag für dich und die Kinder, wieso genießt du es nicht einfach?” Ja wieso eigentlich nicht? Ich bin dann zu dem Entschluss gekommen, dass es gar keinen Sinn macht, mich von irgendwas stressen zu lassen. Ich habe doch den ganzen Tag Zeit. Und wenn Christopher mal Mittag um 15:00 Uhr bekommt, weil es nicht anders geht, ist es eben so. ;) Man kann und muss als Mutter nicht perfekt sein. Natürlich möchte jede Mutter das beste für Ihre Kinder. Allerdings haben die Kinder nicht viel davon wenn die Mutter gestresst ist, weil sie alles perfekt nach Tagesplan abarbeitet. Gerade wenn dann mal etwas nicht klappt oder die Zeit nicht mehr ausreicht, wird man ungemütlich. Da bringt es den Kindern dann auch nichts, wenn der Tagesplan immer eingehalten wird.

Es wird immer mal stressige Situationen geben, entscheidend ist wie man sie meistert und ob man sich stressen lässt!

Liebe Grüße, Janina

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Ein Kommentar zu Alltag mit Baby und Kleinkind – stressig?

  1. Hi Janine mein name ist esra ich bin 27 jahre alt mein Sohn ilay ist 18 Monate alt ich habe vor ein paar Tagen erfahren das ich in der ca. 19 Wochen schwanger bin, das war ein totaler Schock ich wollte nämlich eigentlich keine Kinder mehr… Nun ja wir freuen uns natürlich trotzdem sehr über den Nachwuchs mein Sohn ist dann 2 Jahre alt ich habe keinen Kita Platz für ihn bekommen also werde ich mit beiden zu hause sein… Habe bisschen schiss vor der Zeit kannst du mir Tipps geben? Wie ist es jetzt bei dir spielen die Kinder zusammen?

    LG esra

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