Schwangerschaftskalender

Die Entwicklung Deines Babys im Schwangerschaftskalender


Schwanger oder nicht schwanger? Am Anfang kannst Du das Testergebnis wahrscheinlich gar nicht abwarten. Doch natürlich hält diese Neugier auch während des Verlaufes der Schwangerschaft an. Du willst immer auf dem Laufenden sein und wissen, in welchem Entwicklungsstadium sich Dein Baby gerade befindet. Nichts leichter als das! Denn mit unserem Schwangerschaftskalender erfährst Du ganz schnell, in welcher spannenden Phase sich Dein Kleines in den 40 Wochen bis hin zur Geburt gerade befindet.

So erstellen Sie sich Ihren individuellen Schwangerschaftskalender

Dank des Internets war es wohl noch nie so einfach, immer über die Entwicklung Deines Babys auf dem Laufenden zu sein. Schließlich genügen zur Erstellung Deines persönlichen Schwangerschaftskalenders nur der letzte Tag Deiner Periode sowie Deine Zykluslänge. Sieh also selbst, welche körperlichen Veränderungen Du und Dein Baby gerade durchmachen und vor allem, wann der errechnete Geburtstermin ist.

Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft

Obwohl man Dir Deine Schwangerschaft in der dritten Woche noch nicht ansieht, passiert gerade dennoch so einiges in Deinem Körper. Nach Befruchtung der Eizelle macht diese sich nämlich im Laufe der 4 SSW auf den Weg in die Gebärmutter, um sich dort einzunisten. Gleichzeitig beginnt der sogenannte Gelbkörper, Progesteron zu bilden, das dafür sorgt, dass sich Deine Gebärmutterschleimhaut aufbaut, um für die befruchtete Eizelle ein wohliges Nest zu bilden. Dieser Prozess kann einhergehen mit einer Einnistungsblutung, die von Dir auch mit der Periode verwechselt werden kann, die jedoch deutlich schwacher ausfällt als die eigentliche Menstruation.

Mach Dich jetzt auch darauf gefasst, dass sich die ersten typischen Schwangerschaftssymptome bemerkbar machen können. Neben allgemeiner Schlaffheit und Gereiztheit kann es nun auch sein, dass Deine Brüste merklich spannen und Dir morgens übel wird. Nun wird es auch langsam Zeit für die Erstuntersuchung beim Frauenarzt, der Dir mittels eines Urin- oder Bluttests die Schwangerschaft offiziell bestätigt. Mach Dir dabei auch keine Gedanken darüber, dass der Embryo zu diesem Zeitpunkt meist lediglich als kleiner Punkt in der Gebärmutter zu erkennen ist. Erst ca. ab der 7. SSW kann der Embryo als eine etwas dickere Bohne im Ultraschall ausgemacht werden. In dieser Phase bildet das Baby zudem die ersten Muskeln, die es dann auch unkontrolliert zucken lassen. Ab der darauffolgenden Woche kann man dann bereits im Ultraschall die Ansätze der Finger und Zehen erkennen sowie einen deutlichen Herzschlag spüren. Wundere Dich in der 8. SSW übrigens nicht darüber, dass Du öfters mal leicht außer Atem gerätst. Das liegt daran, dass nun auch Dein Baby mit dem nötigen Sauerstoff versorgt wird.

Der dritte Schwangerschaftsmonat

Zwar lassen ab der 9. SSW die Symptome der Erschöpfung und Müdigkeit deutlich nach, doch nehmen einige Schwangere nun Gerüche extrem wahr und neigen zu Brechreiz. Auch Heißhungerattacken sind jetzt keine Seltenheit mehr. Der Embryo hat zu diesem Zeitpunkt zwar immer noch einen Schwanzansatz, doch die Organe Deines Babys sind nun schon fertig entwickelt und müssen bis zur Geburt nur noch wachsen. Versäume es daher nicht, bis zum Ende der 12. SSW eine große Vorsorgeuntersuchung samt Ultraschall durchführen zu lassen. Innerhalb dieser Untersuchung wird Dein Gewicht und Dein Blutdruck gemessen und in den Mutterpass eingetragen. Außerdem wird Dein Hämoglobingehalt festgestellt, um Aussagen zu Deinem Eisengehalt treffen zu können. Eisen ist in der Schwangerschaft essenziell für die Blutbildung. Innerhalb der Ultraschalluntersuchung wird dann noch die Lage der Gebärmutter festgestellt und die Scheitel-Steiß-Länge Deines Babys gemessen. Wenn Du viel Glück hast, kann Dein Frauenarzt ab der 11. SSW auch schon das Geschlecht Deines Babys erkennen.

Richtig musikalisch im zweiten Trimester

Ab der 13. SSW kann Dein Baby bereits die ersten Geräusche und Töne hören. Auch auf dem Ultraschallbild tut sich nun einiges, da nun auch die Knochen von Armen und Beinen zu erkennen sind. Natürlich kostet dieses Wachstum Kraft, was sich durch einen erhöhten Energiebedarf bemerkbar macht. Täglich etwa 250 Kilokalorien mehr darfst Du jetzt ohne schlechtes Gewissen mehr essen. Übrigens entspricht das in etwa einem kleinen Müsli. Achte dabei vor allem darauf, viel Calcium zu Dir zu nehmen. Dieses benötigt Dein Baby nämlich, damit sich seine Knochen gut entwickeln können.

Wusstest Du übrigens, dass die Entwicklung Deines Babys ab der 16. SSW abgeschlossen ist und es jetzt nur noch darum geht zu wachsen? Auch autonomer wird es jetzt zunehmend, denn ab der 16. SSW macht es bereits seine ersten Atemübungen, was dazu führen kann, dass es manches Mal Schluckauf hat. Doch die Entdeckerfreude geht noch weiter. Denn ab der 20. SSW lutscht das Kleine auch ausgiebig am Daumen. Wer weiß, vielleicht gelingt Dir zwischen der 19. und 22. SSW während Deiner zweiten großen Ultraschalluntersuchung sogar ein Schnappschuss davon. Und nie das Reden vergessen: Denn ab der 24. SSW reagiert das Baby insbesondere auf Deine Stimme.

Das letzte Trimester

Ab der 29. SSW wird der Endspurt eingeläutet. Möglicherweise macht sich zu diesem Zeitpunkt auch schon Dein Baby bereit und nimmt die Geburtsposition ein. Auch kann es nun zu leichten Vorwehen kommen, die in aller Regel jedoch kein Grund zur Besorgnis sind. Näheres wird Dir Dein Frauenarzt innerhalb der dritten großen Ultraschalluntersuchung erklären. Doch etwas Positives schon einmal vorweg: Ab der 33. SSW wirst Du wieder deutlich entspannter durchatmen können. Dies liegt daran, dass Dein Baby immer tiefer in Dein Becken rutscht und dadurch Dein Zwerchfell entlastet wird. Doch wahrscheinlich ist das nur ein schwacher Trost für Dich: Wahrscheinlich sitzt Du jetzt zunehmend auf heißen Kohlen und fragst Dich, wann es endlich losgeht. Um der Geburt dabei entspannter entgegenzusehen, informiere Dich am besten bei Deiner Hebamme über die Details bei der Geburt, besuche einen Geburtsvorbereitungskurs und sieh Dich auch ruhig schon einmal Geburtskliniken an.

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