baby brei beikost

Ready for B(r)eikost?


Wann kann die große Breiparty starten? Das haben wir uns auch eine ganze Weile mit unserem Baby Clara gefragt. Schließlich sind die Anzeichen, wann das lütte Ding soweit ist, nicht mehr exklusiv an der Milchbar abzuhängen, nicht unbedingt klar wie Kloßbrühe.

Aber immerhin: Es gibt Indizien. Ab Woche 17 kannst du das Thema Brei auf jeden Fall in Erwägung ziehen – bei dem einen Baby früher, bei dem anderen später.

Bei uns war es so, dass Clara mit ca. 20 Wochen begann uns beim Essen wirklich ganz genau zu beobachten. Nach und nach wurde sie dann immer offensiver. Oder was heißt schon offensiv… übergriffig ist das bessere Wort! Egal ob Snickers-Eis, Leberwurststulle oder Rindersteak – Clara hat einfach überall reingelangt, was nicht bei drei außer Greifweite war.

Von daher konnten selbst wir Anfängereltern ziemlich zügig erkennen, dass Clari Lust auf mehr hat. Abseits von all den Ratgebern war uns immer wichtig auf unseren Bauch zu hören und einfach das Kind genau zu beobachten. Wer das tut, kann die Anzeichen eigentlich kaum nicht mitbekommen, dass das Baby bereit für Brei ist. Trotzdem sollen die folgenden Fragen ein wenig Hilfestellung bieten:

 

Ist Dein Baby bereit für Beikost?

  • Kann das Kind mit etwas Hilfe aufrecht sitzen und den Oberkörper halten?
  • Steckt dein Baby sich ohnehin schon ständig Spielzeug in den Mund?
  • Würde dir dein Baby am liebsten dein Essen aus der Hand nehmen oder schaut es zumindest ganz genau zu, wenn du etwas isst?
  • Reagiert dein Kind darauf, wenn du etwas (z.B. einen Löffel) Richtung Mund führst und öffnet den Mund?
  • Hast du manchmal das Gefühl, dass das Stillen nicht mehr ausreicht, um den Zwerg satt zu bekommen?

Als Zwergnase bei uns angefangen hatte, sich für unsere Mahlzeiten intensivst zu interessieren, war Mama so clever und hatte schon mal vorsorglich zwei, drei Portionen vorbereitet. Als dann der Kampf um die eigene Gabel mit Clara in Woche 21 endgültig zu groß wurde, beschlossen wir mit Beikost zu starten. Zunächst einmal am Tag – nur mittags. Und schon bei den ersten Mahlzeiten hat sie reingehauen, als hätte sie nie was anderes getan. Ruckzuck hatte „Specki“, wie sie seitdem bei uns auch gerne heißt, so ein 60ml- oder manchmal sogar 100ml-Glas weggehauen. Auch die Tatsache, dass sie sich schon beim dritten Haps den Löffel selber zum Mund führte, passt zu unserem quicklebendigen Kind wie die Faust aufs Auge. 

Als wir gerade anfingen, Claras Mähdrescher-Gemampfe bei unseren Einkäufen zu berücksichtigen, ließ die Menge zwischenzeitlich aber auch immer mal wieder nach. Manchmal hat sie nicht mal mehr 20ml geschafft. Aber das ist normal. Ich habe auch kein Bock jeden Tag All-you-can-eat zu machen.

Bei uns haben sich zum Einstieg die folgenden Sorten bewährt:

  • Pastinake
  • Brokkoli
  • Zucchini
  • Karotte

Obwohl sich bei Karotte ein wenig die Geister scheiden bezüglich Verdauungsproblemen. Bei uns hat es keine Probleme verursacht. In den darauffolgenden Wochen haben wir angefangen etwas Kartoffel und Rind im Brei beizumischen. Das sieht dann manchmal auch etwas nach Betonmischer (Rind) aus, aber Clara hat es gefallen.

Als kleinen Geheimtipp haben wir vor allem biegsame Löffel zu schätzen gelernt. Damit konnte die Kleine sogar ziemlich schnell selbstständig den Löffel zum Mund führen. Lediglich den Brei, den mussten Eltern natürlich trotzdem auf den Löffel tun.

Klar, wenn der Zwerg sich quasi selber füttert, dann geht da ordentlich was daneben. Allerdings waren wir darauf durch Omas Schutzanzug-Mega-Lätzchen bestens vorbereitet. An richtig hungrigen Tagen hat Clara dann sogar mit zwei Löffeln auf einmal gegessen – ein Bild für die Götter.

Wie war es denn bei Euch mit der Beikost? Wann war Euer Baby bereit für Brei und wie hat es Euch das gezeigt? Wir freuen uns über Eure Geschichte in den Kommentaren.

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