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Vitamin D in der Schwangerschaft: Nicht so sinnvoll, wie alle glauben


Fast alle Fachärzte empfehlen in der Schwangerschaft die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Bei Folsäure in der Frühschwangerschaft herrscht beispielsweise ein weitgehender Konsens. Viel verwirrender scheint die Lage, wenn es um Vitamin D und Schwangerschaft geht. Manche Berichte suggerieren, dass alle Schwangeren Vitamin D einnehmen sollten, andere raten dringend davon ab. Was stimmt den nun? Brauche ich als Schwangere Vitamin-D-Tabletten oder nicht?

Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen.

Was ist Vitamin D?

Vitamin D ist, trotz des Namens, kein normales Vitamin, das wie andere über die Nahrung aufgenommen wird. Es ist die Vorstufe zu einem wichtigen Gewebshormon und wird überwiegend vom Körper selbst über die Haut produziert. Allerdings braucht die Haut für diesen Prozess Sonneneinstrahlung.

Zu wenig UVB-Strahlung

Bei einer ausreichenden Aufenthaltszeit in der Sonne (empfohlen werden zwischen 20 Minuten und 2 Stunden, je nach Sonneneinstrahlung) wäre damit gewährleistet, dass der Körper ideal mit Vitamin D versorgt ist. Leider halten sich die meisten Menschen in unseren Breitengraden viel zu wenig im Freien auf und die Haut bekommt nicht genug Sonnenlicht.

Häufig werden auch Tagescremes mit Sonnenschutz benutzt und beim Aufenthalt in der Sommersonne wird Sonnencreme angewendet. Diese blockt die benötigte UVB-Strahlung und die Bildung von Vitamin D wird verhindert.

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Deshalb haben in Deutschland wohl sehr viele Menschen einen Vitamin-D-Mangel, besonders in den Wintermonaten.

Grenze für Vitamin-D-Mangel unsicher

Experten weltweit sind sich allerdings bis heute nicht einig, welcher Vitamin-D-Spiegel als zu hoch oder zu niedrig angesehen werden sollte. Meist wird ein Wert unter 30 ng/ml als Mangel, über 60 ng/ml als Überschuss definiert. Manche definieren auch schon unter 50 ng/ml einen Mangel.

Kein Wunder also, dass verschiedene Zahlen kursieren, wie hoch der Prozentsatz an Menschen oder Schwangeren ist, die tatsächlich einen Vitamin-D-Mangel haben.

Brauche ich in der Schwangerschaft zustätzliches Vitamin D?

Was bedeutet das jetzt also für Dich als Schwangere? Musst Du in der Schwangerschaft Vitamin D supplementieren oder nicht?

Fakt ist: Schon kurz nach der Befruchtung der Eizelle stellt sich der Vitamin-D-Haushalt einer Schwangeren um. Der Vitamin-D-Spiegel steigt, ebenso wie die Transportmoleküle und Hormone, die eine Bildung unterstützen. Grundsätzlich ist Dein Körper also in der Lage, das zusätzlich nötige Vitamin D in der Schwangerschaft selbst zu bilden.

Das Baby im Bauch benötigt viel Vitamin D

Sobald die Plazenta arbeitet, transportiert sie auch Vitamin D zum ungeborenen Kind. Dein Baby benötigt viel Vitamin D für die Entwicklung des Gehirns, des Immunsystems, von Organen und Skelett und des Stoffwechsels. Auch jedes Gewebswachstum benötigt Vitamin D.
Wie viel Vitamin D durch die Nabelschnur zum Fötus transportiert wird, hängt vom Vitamin-D-Spiegel der Mutter ab.

Kurz gesagt: Vitamin D ist für die gesunde Entwicklung eines Embryos sehr wichtig. Ein so gravierender Vitamin-D-Mangel, dass das Baby unter Entwicklungsverzögerungen leidet, scheint aber extrem selten zu sein – ich habe bei meiner Recherche keinerlei Hinweise auf solche Fälle gefunden.

Trotzdem musst Du Vitamin D in der Schwangerschaft nicht zwingend einnehmen

Ob Du in der Schwangerschaft trotzdem zusätzliches Vitamin D einnehmen solltest, ist umstritten. Denn die Datenlage ist widersprüchlich und groß angelegte Studien fehlen bisher. Eine generelle Empfehlung auszusprechen könnte darum laut einiger Ärzte sogar gefährlich sein.

Ist ein Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft gefährlich?

Es scheint wohl so zu sein, dass durch einen leichten Vitamin-D-Mangel Dein Baby und seine Entwicklung nicht unmittelbar in Gefahr ist. Allerdings begünstigt zu wenig Vitamin D in der Schwangerschaft möglicherweise die Entwicklung von Schwangerschaftskomplikationen und hat möglicherweise einen Einfluss auf die nachgeburtliche Entwicklung des Kindes.

Gestationsdiabetes durch Vitamin D-Mangel?

So gibt es Hinweise darauf, dass Vitamin D einen engen Zusammenhang zur Entwicklung von Schwangerschaftsdiabetes hat.

Schwangerschaftsdiabetes ist eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die erst im Verlauf der Schwangerschaft auftritt. Wenn sie unentdeckt bleibt, kann sie im schlimmsten Fall zu Entwicklungsstörungen beim Embryo führen. Außerdem erhöht sich durch einen Schwangerschaftsdiabetes das Risiko, dass das Kind später übergewichtig wird.

Studien zeigen, dass niedrige Vitamin-D-Werte zu Beginn der Schwangerschaft (weniger als 20 ng/ml), mit einem um das doppelte erhöhten Risiko für Gestationsdiabetes einhergehen. In verschiedenen Studien zeigte auch eine Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes mit Vitamin D Wirkung.

Welcher Zusammenhang genau besteht, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Die Arbeitshypothese lautet, dass Vitamin D die Bauchspeicheldrüse dazu anregt, mehr Insulin zu produzieren. Allerdings handelt es sich dabei um sehr klein angelegte Studien, die wenig Anerkennung finden.

Vitamin D und Schwangerschaftskomplikationen

Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass ein Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft in Zusammenhang mit Bluthochdruck, bakteriellen Scheidenentzündungen und Frühgeburten steht.

Auch Allergien und Asthma im späteren Leben des Kindes sollen mit zu wenig Vitamin D einhergehen.

Ursache – Wirkung ungeklärt

Allerdings ist bei allen Ergebnissen letzlich unklar, ob Vitamin-D-Mangel in der Schwangerschaft wirklich die Ursache für die Erkrankungen ist. Denn es könnte ebenso gut sein, dass es für beide Erscheinungen eine gemeinsame andere Ursache gibt.

Ist zu viel Vitamin D in der Schwangerschaft gefährlich?

Und nicht nur ein Mangel, auch ein Überschuss an Vitamin D im Körper einen Schwangeren könnte zu Problemen führen. Forscher am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig fanden in der LINA-Studie (Lifestyle and environmental factors and their Influence on Newborns Allergy risk) heraus, dass ein erhöhter Vitamin-D-Wert in der Schwangerschaft das Risiko für Asthma und Allergien der Kinder ebenfalls erhöht.

Gleichzeitig gibt es Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass eine Vitamin-D-Einnahme in Kombination mit einer Kalzium-Substitution das Risiko einer Frühgeburt erhöht.

Fazit: Ohne ärztliche Diagnose in der Schwangerschaft kein Vitamin D substituieren

Du siehst also, so einfach ist es nicht. Zu wenig ist nicht gut, zu viel aber auch nicht.

Auch wenn Vitamin D in den Medien aktuell oft als Wunderheilmittel für zahlreiche Krankheiten dargestellt wird, ist eine Substitution mit künstlichem Vitamin D ein starker Eingriff in das Gleichgewicht unseres Körpers. Welche Auswirkungen und vor allem Wechselwirkungen mit anderen Stoffen und Erkrankungen das zur Folge haben kann, ist noch relativ unklar.

Bevor Du also Vitamin D einnimmst, solltest Du im Zweifel testen lassen, wie hoch oder niedrig Dein Vitamin D-Wert in Deiner Schwangerschaft tatsächlich ist. Das kannst Du mit einem Bluttest beim Arzt oder Selbsttest für Zuhause tun. Beide werden im Labor ausgewertet.

Vitamin D-Mangel in der Schwangerschaft im Zweifel testen lassen

Nur, wenn tatsächlich ein Wert unter 30 ng/ml vorliegt, stimmen alle Quellen, die ich gefunden habe, überein, dass Vitamin D in der Schwangerschaft eingenommen werden sollte. Wenn Dein Wert bei 60 ng/ml oder höher liegt, solltest Du auf keinen Fall zusätzliches Vitamin D einnehmen.

Besser wäre ohnehin, Du würdest für ausreichend Bewegung an der frischen Luft – ohne Sonnenschutz – sorgen. Auf diese Weise kann Dein Körper selbst regulieren, wie viel Vitamin D er in der Schwangerschaft produziert. Die erhöhte Bereitschaft dazu hat er ja.

Vitamin D in der Stillzeit
Auch die Substitution von Vitamin D im ersten Lebensjahr von Kindern wird immer wieder diskutiert. Tatsächlich hört die mütterliche Versorgung mit Vitamin D für das Baby mit der Geburt nicht auf. Wenn Du dein Baby voll stillst und selbst ausreichend Vitamin D im Blut hast, wird dieses über die Muttermilch in ausreichender Menge weiter gegeben. Das bedeutet oft, dass Du, aber nicht unbedingt Dein Stillkind Vitamin D supplementieren musst – immerhin muss Dein Körper jetzt Vitamin D für zwei bereit stellen. Wenn Du unsicher bist, kannst Du sowohl Deinen, als auch den Vitamin-D-Spiegel Deines Kindes kontrollieren lassen.
Wenn Du unter einer der Schwangerschaftskomplikationen leidest, die mit Vitamin-D-Mangel in Zusammenhang gebracht werden, solltest Du mit Deinem Arzt tatsächlich über eine Vitamin-D-Subsitution bei Dir oder Deinem Baby sprechen.

Mehr zum Thema: Die 5 wichtigsten Vitamine in der Schwangerschaft.

Quellen:

  • „Nicht jede Schwangere braucht Vitamin D. Cochrane-Review nimmt Studien zur Substitution unter die Lupe“. Deutsche Apotheker Zeitung 11/2016 (https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-11-2016/nicht-jede-schwangere-braucht-vitamin-d)
  • „Maternal and newborn vitamin D status and its impact on food allergy development in the German LINA cohort study“. Allergy, Vol 68, Ausgabe 2.
  • „Medikamentöse Krankheitsprävention mit Vitamin D – Epidemiologische Evidenz am Beispiel von Komplika­tionen im Verlauf der Schwangerschaft und bei der Geburt“. Gesundheitswesen 2014; 76(05): 325-330
  • „Vitamin D während der Stillzeit – Studie: Alleinige hochdosierte maternale Supplementation reicht aus.“ Z Geburtshilfe Neonatol 2016; 220(01): 3 – DOI: 10.1055/s-0034-1398308
  • Weigert, Vivian: Stillen. Kösel, 2015

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3 Kommentare zu “Vitamin D in der Schwangerschaft: Nicht so sinnvoll, wie alle glauben

  1. Liebe Autorin,

    ich kann diesen Artikel irgendwie nicht ganz ernstnehmen, weil er sich inhaltlich komplett widerspricht.

    Ihr Titel: “ [D3 ] Nicht so sinnvoll, wie alle glauben“ passt absolut nicht zu Ihrer Aussage:

    „Studien zeigen, dass niedrige Vitamin-D-Werte zu Beginn der Schwangerschaft (weniger als 20 ng/ml), mit einem um das doppelte erhöhten Risiko für Gestationsdiabetes einhergehen. In verschiedenen Studien zeigte auch eine Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes mit Vitamin D Wirkung.“

    Wenn D3-Mangel zu 50% mehr Risiko führt, dann wäre ein passender Titel eher: „D3 – enorm wichtig um Schwangerschaftsdiabetes-Risiko deutlich zu senken“

    Auch einige Ihrer Kontra-Punkte gegen D3 sind fragwürdig:

    „Gleichzeitig gibt es Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass eine Vitamin-D-Einnahme in Kombination mit einer Kalzium-Substitution das Risiko einer Frühgeburt erhöht.“

    Es ist absolutes Grundwussen bei D3-Supplementierung, dass man zugleich kein Kalzium supplementieren darf. Kalzium sollte generell nicht supplementiert werden, außer bei besonderen Krankheitsbildern. Stattdessen empfehlen alle D3-Experten die Einnahme von Magnesium, gerade um das Magnesium/Kalzium-Verhältnis nicht zum negativen zu verändern. (K2 wird ebenso empfohlen für die Knochengesundheit, das aber nur am Rande)

    Als letztes noch Ihre folgende Aussage:

    „Grundsätzlich ist Dein Körper also in der Lage, das zusätzlich nötige Vitamin D in der Schwangerschaft selbst zu bilden. “

    Das widerspricht allen Büchern und Quellen, die ich zu diesem Thema gelesen habe. Bitte um eine Quellenangabe spezifisch für diese Aussage. Halte ich für absolut unglaubwürdig und faktisch falsch. D3 kann nicht vom Körper selbst hergestellt werden, darin sind sich alle Quellen einig – auch jene, die gegen D3 argumentieren.

    Generell reichen fünf Quellenangaben für die Vielzahl an getätigten Aussagen zu diesem absolut wichtigen Thema hier nicht aus. Der Titel sollte mMn. ebenfalls den Tatsachen angepasst werden – D3 ist ein absolutes Muss für alle Menschen, nicht nur für Schwangere. Ob der Spiegel nun durch Nahrungsergänzungsmittel oder durch Sonnenbäder/Urlaub im Süden erreicht wird, ist nebensächlich. Zu wenig D3 ist nicht nur für Schwangerschaftsdiabetes ein relevantes Thema, sondern ebenfalls beispielsweise im eindeutigen Zusammenhang mit Winterdepressionen, Antriebslosigkeit, schlechtem Immunsystem etc. etc.
    Ich empfehle als deutschsprachige Quellen die Info-Videos von Dr. Spitz auf Youtube „D3 Hype oder Hope“, bei dem das wichtigste zum Thema gut zusammengefasst wird oder das Buch von Dr. von Helden „Gesund in 7 Tagen“ – die Buchbewertungen sprechen schon für sich, wenn man sich die mal anschaut.

    Dann speziell zum Thema Schwangerschaft, Kinderwunsch und D3 gibt es ein Spezialistenvideo von Dr. Hannen: https://www.youtube.com/watch?v=hD8v3HtjYIM

    Leider ist der Wissensstand einiger Ärzte zum Thema sehr mittelalterlich, das Infoheft beim Frauenarzt „Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes für Frauen in der Schwangerschaft“ herausgegeben vom „gemeinsamen Bundesausschuss“ ist lt. Heft auf dem Stand von „Januar 2012“, obwohl die D3-Forschung in den letzten 10 Jahren enorm weitergegangen ist.

    Es gibt mittlerweile so viele Studien über die Notwendigkeit und den Mangel von D3, gerade in Nordeuropa und Deutschland und trotzdem muss man den D3-Test beim Hausarzt noch in der Regel selbst bezahlen und die Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen. Vielleicht sind Menschen mit guter D3-Versorgung einfach die schlechteren „Kunden“, weil sie weit weniger oft zum Arzt müssen. Mit Gesunden kann man hier kein Geld verdienen.

    Wie soll denn eine Person, die schon „alleine“ zu wenig D3 hat (80% der Deutschen ca.), noch ein Baby mitversorgen können? Dass das nicht gut enden kann, sollte jedem klar sein.

  2. Ich würde nie wieder hochdosiert Vit D in der Schwangerschaft einnehmen. Ich habe es gemacht und meine Tochter hat ein Stilling-Türck- Duane-Syndrom. Nach intensiver Recherche konnte ich feststellen, dass der Hirnnerv der betroffenen ist, genau in der Zeit angelegt wird, als ich das Vit D genommen habe. Der Arzt streitet natürlich ab, dass es davon kommen könnte. Gestern wurde auch noch eine Hörminderung (auf der gleichen Seite wie das betroffene Auge) diagnostiziert.
    Mich ärgert, dass der Arzt es einfach abstreitet, anstatt wirklich der Sache Zeit zu widmen und mal kritisch zu betrachten. Er wird einfach so weitermachen. Ich denke, man sollte den Spiegel nicht innerhalb kürzester Zeit extrem anheben. Ich sollte damals 9 Tage lang 40.000 IE einnehmen und danach regelmäßig 1 mal wöchentlich 20.000 IE. Ich wollte nur das Beste für mein Kind und habe dem Arzt vertraut!

    1. Hallo S.K.

      „Nach intensiver Recherche konnte ich feststellen, dass der Hirnnerv der betroffenen ist, genau in der Zeit angelegt wird, als ich das Vit D genommen habe.“

      Sagt Ihnen das Stichwort „Scheinkorrelation“ etwas? Nur weil hier eine zeitliche Überschneidung stattgefunden hat, ist das noch lange kein Beweis für irgendwas.

      Ich habe das Internet auch nach dem Duane-Syndrom im Zusammenhang mit Vitamin D3 durchforstet und schlichtweg nichts dazu gefunden. Es gibt keinerlei Studien, die einen Zusammenhang zu D3 festgestellt haben.

      Nebenbei ist eine Dosierung von 40.000 I.E. über 9 Tage nicht mehr als wenn Sie eine Woche Urlaub auf Mallorca verbringen, bei dem sie täglich ein Sonnenbad von etwa 30 Minuten nehmen. Rein chemisch ist es absolut gleich, ob sie D3 supplementieren oder ein Sonnenbad nehmen, die D3-Bildung ist dieselbe und in beiden Fällen wird überschüssiges D3 eingelagert. Eine Überdosierung ist dadurch schon schwer zu erreichen. Der einzige Unterschied liegt darin, dass Sie beim Sonnenbad ggf. noch Sonnenbrand oder ähnliches bekommen können.
      Würde Ihre Theorie stimmen, so müsste das Syndrom im Mittelmeerraum weit verbreitet auftreten – was nicht zutrifft. Es handelt sich meines Wissens nach um eine äußerst seltene Fehlentwicklung des Augennervs und nicht um eine Volkskrankheit.

      Zusätzlich scheint Ihr Kind ja noch weitere Probleme zu haben, wie Sie geschrieben haben, die wohl kaum ebenfalls auf die D3-Einnahme zurückzuführen wären.

      Als größeren Einflussfaktor für Schwangerschaftskomplikationen würde ich aktuell eher die Corona-Impfungen ansehen, weil diese bekanntermaßen zu diversen Durchblutungsstörungen und dementsprechenden Schäden führen können. (s. Liste Nebenwirkung)

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