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25 Tipps für einen besseren Strand-Tag mit Kindern (plus Packliste!)


So schön „Strand-Tag“ auch klingt – mit Kindern kann er wahnsinnig anstrengend sein. Damit es gar nicht erst so weit kommt, habe ich 25 Tipps für Dich, damit auch Du den Tag am Meer oder am See genießen kannst.

1. Gehe so früh oder so spät wie möglich

Wenn Ihr an den Strand gehen wollt, dann geht gleich morgens und bleibt nur bis zum Mittagessen. Oder geht erst nach dem Mittagsschlaf. So vermeidet Ihr den Aufenthalt mittags im Freien, wenn die Sonne direkt von oben herunterbrennt. Wollt Ihr den ganzen Tag bleiben, sucht Euch für die Mittagszeit einen sehr gut geschützten Platz.

2. Creme Dein Kind zuhause ein

Trage nicht erst am Strand Sonnencreme auf, sondern bevor Ihr Euch anzieht. Creme Dein Kind ein, wenn es noch nackt ist, so erreichst Du wirklich alle Stellen am Körper. Lasst den Sonnenschutz gut einziehen, bevor Ihr Euch anzieht, denn so seid Ihr optimal geschützt und die Kleidung bleibt fleckenfrei. Denke auch am Strand daran, immer wieder nachzucremen.

3. Baut Euch einen geschützten Platz

Ohne Kinder hätte uns ein Strandtuch und Sonnencreme gereicht, mit Kindern brauchen wir mehr: Baut Euch einfach einen geschützten Platz, indem Ihr eine Strandmuschel und einen Sonnenschirm aufstellt. Mit einem gewissen Abstand könnt ihr beides noch mit einem Handtuch verbinden und so zusätzlich Schatten gewinnen. So sind Deine Kinder beim Spielen und Essen geschützt und Du natürlich auch.

 

4. Packe einen kleinen Regenschirm ein

Dein Kind ist an einer nicht geschützten Stelle eingeschlafen? Platziere einfach einen kleinen Regenschirm über ihm. Solche Schirme brauchen kaum Platz in der Tasche und retten vielleicht in so manchen Momenten Deinen Strand-Tag mit Kindern.

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5. Kühle Getränke für die Rückfahrt

Nach einem Tag am Strand oder am See ein gekühltes Getränk im Auto genießen? Geht nicht? Doch! Anstatt Geld auszugeben, kühle ein paar Flaschen im Auto, indem Du diese zusammen mit einer Flasche gefrorenem Wasser in einer Tasche lagerst, falls Du keine Kühltasche mit Kühlakkus hast.

Oder lagere einfach ein paar Flaschen mit eingefrorenen Getränken (in Plastikflaschen, ohne Kohlensäure!) im Auto, sodass sie über den Tag langsam auftauen.

6. Lass‘ die Liegestühle zu Hause!

Wenn Du Kinder hast, die noch klein und aktiv sind, kannst Du Dir das Schleppen der Liegestühle an den Strand sparen. Du wirst sie nicht brauchen!

7. Platz in der Strandtasche mit den richtigen Handtüchern

Mit sogenannten „türkischen Handtüchern“ benötigst Du in Deiner Strandtasche viel weniger Platz. Sie sind ganz leicht und flach gewebt und werden auch Hamam-Handtücher genannt. Eine tolle Alternative sind auch dünne Mikrofaser-Handtücher. Sie lassen sich auf ein kleines Format falten oder rollen und sind vor allem in Sportgeschäften zu finden.

8. Nutze eine sanddurchlässige Tasche

Es gibt wirklich nichts Schlimmeres als Sand, der sich in der Strandtasche ansammelt. Deshalb sind Netztaschen die idealen Begleiter. So fällt der Sand einfach durch die Löcher und Deine Sachen bleiben sauber.

9. Nimm‘ einen Hammer mit

Auch wenn es erstmal schräg klingt – ein Hammer kann sich als total praktisch erweisen. Mit ihm kannst Du Deinen Sonnenschutz, zum Beispiel die Strandmuschel oder den Schirm, leichter in den Sand schlagen.

10. Babytrage statt Kinderwagen

Trage Dein Baby in den Schlaf, denn ein Kinderwagen oder Buggy kommt im Sand oft nur schlecht vorwärts. Tipp für Sommerbabys: In den neuen Babytragen aus Mesh-Gewebe kommt Du und Dein Baby nicht so schnell ins Schwitzen.

 

11. Denke an Pantys oder an einen Reisetöpfchen

Am Strand oder am See darf Dein Kind natürlich auch ohne Windel herumkrabbeln und planschen – warum also Pantys? Ganz einfach: Viele Babys erledigen ihr Geschäft ja gerne beim Essen oder unmittelbar danach. Hier sind Windelslips praktisch, die Du auch im Stehen schnell an- und wieder ausziehen kannst – vor allem, wenn Dein Kind sich nicht gerne wickeln lässt.

Wenn Ihr schon mit dem Töpfchentraining begonnen habt, nehmt einen Reisetopf mit, sodass das Kind auch am Strand auf‘s Klo gehen und so weiter trainieren kann.

12. Lieber eine weiche Kühltasche

Eine weiche Kühltasche hat mehrere Vorteile. Sie ist nicht so schwer und sperrig wie die harte Variante, hat meistens genau so viel Platz und kann nach der Benutzung leicht verstaut werden.

13. Packe sandfeste Snacks ein

Achte beim Einpacken von Snacks darauf, dass sie leicht abgespült werden können, falls sie sandig werden. Ideal sind Quetschbeutel, Trauben und Blaubeeren statt geschnittenem Obst und in kleine Stücke geschnittene Sandwiches. Sollte ein Stückchen herunterfallen, ist es nicht so schlimm wie bei einem ganzen Brot.

14. Pack‘ das Essen richtig ein

Nutze mehrere Behälter oder wiederverwendbare Beutel (damit vermeidest Du Müll und wegfliegendes Plastik), auf die Du die Snacks verteilst. Kinder greifen schnell zu – und mit sandigen Händen ist das Essen schnell ruiniert.

Vor allem die kleinen Schraub-Becher aus der Babybrei-Zeit sind super praktisch für den Strand.

 

15. Nimm lieber etwas mehr mit

Egal, wie vorsichtig Du bist und wie viele Behälter Du dabei hast – irgendetwas davon wird mit Sicherheit sandig. Packe deshalb etwas mehr ein, denn Planschen und im Sand toben macht Deine Kinder so hungrig!

16. Nicht nur Wasser trinken

Trinken ist das A und O, vor allem an sehr warmen Tagen. Wenn Du Dein Kinder allein durch Wasser kaum zum Trinken animieren kannst, mische etwas Saft dazu, gib ein paar Fruchtstückchen hinein oder nimm ungesüßten Früchtetee mit.

Wenn Dein Baby allerdings gerade erst das Trinken lernt, solltest Du ihm aber nur Wasser anbieten – warum, erklärt Hebamme Monika hier.

17. Beim Strandspielzeug ist weniger mehr

Die Erfahrung vieler Eltern zeigt, dass Kinder am Strand mit einem Eimer und einer Schaufel total glücklich sind. Ein großes Arsenal an Spielzeug ist absolut unnötig. Für größere Kinder sind große Schaufeln mit Holzgriff zum Graben von Löchern perfekt.

 

18. Bringe ein Kinderbecken mit

Dein Baby oder Kleinkind ist in einem aufblasbaren Pool unter dem Schirm am besten aufgehoben. So kann es im Schatten spielen, Du hast alles griffbereit und das Wasser wärmt sich schneller auf als das Meer.

Mittlerweile gibt es eine Art Planschteppich, der einfach nur ausgebreitet wird und eine Vertiefung für Wasser hat. Dafür buddelt man in den Sand ein kleines Loch und füllt Wasser hinein. Ein Aufblasen ist nicht notwendig. Denke aber daran, einen Eimer mitzunehmen, um den Pool befüllen zu können.

19. Dein Kind wird am Strand schlafen? Verlasse Dich nicht darauf

Auch wenn Dein Kind feste Schlafenszeiten hat und Du Dir sicher bist, dass Du am Strand eine Auszeit für Dich haben wirst – plane sie nicht ein.

20. Beachte die Gezeiten

Wenn Du an einem Strand bist, an dem Ebbe und Flut ein großes Thema sind, plane mit dem Gezeitenkalender. Das Wasser ist bei Ebbe ruhiger und für Kinder idealer. Achte jedoch darauf, dass Du Deine Sachen so abstellst, dass sie bei Flut nicht nass werden.

21. Kinderbücher für Ruhepausen

Wenn es mit dem Mittagsschlaf nicht klappt, kannst Du trotzdem für eine Ruhephase sorgen. Damit Deine Kinder auch wirklich zur Ruhe kommen, wenn sie es brauchen, kannst Du ein Buch vorlesen oder eine Geschichte erzählen.

22. Befasse Dich vorher mit dem Strand

Informiere Dich vorab darüber, was der Strand außer Sand und Wasser zu bieten hat. Gibt es einen Spielplatz? Welche Restaurants gibt es? Gibt es einen FKK-Bereich oder einen Hundestrand in der Nähe (davon haben viele Eltern gerne etwas Abstand)? Kann man Strandkörbe oder -liegen reservieren? Überlege, was Euch wichtig ist und plane danach.

23. Auf die richtige Kleidung kommt es an

Sorge für die richtige Schutzkleidung bei Deinen Kindern. Kopfbedeckung und UV-geschützte Badekleidung, die auch Arme und Beine bedeckt, sind ein Muss! Denke auch an Wechselkleidung.

 

24. Vermeide Müll

Packe eine Mülltüte ein, in die Du Deinen Müll legen und welche Du am Ende des Strandtages entsorgen kannst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es an Stränden zwar Mülleimer gibt, jedoch sind die Abstände ziemlich groß. Mit einer Mülltüte konnte ich meinen Müll sammeln und musste nicht nach jedem Windelwechsel oder Naseputzen zum Mülleimer laufen. Achte grundsätzlich beim Einpacken schon darauf, Müll zu vermeiden (Brotdosen, Mehrweg-Flaschen etc.).

25. Packe wie ein Profi

Nachfolgend eine zusätzliche Strand-Packliste, die Du noch einmal durchgehen kannst, bevor Ihr Euch einen Strandtag gönnt:

  • mehrere Sonnenschutzmittel, falls eines ausläuft oder im Sand landet
  • Zip-Beutel für nasse Badeklamotten oder Sonnencremes
  • Kopfbedeckungen für alle
  • Sonnenbrillen
  • Wasserflaschen
  • Kleingeld für Eis
  • Babytücher/Mullwindeln
  • Talgfreies Babypuder (damit entfernst Du Sand von den Füßen, wenn es mal schnell gehen muss)
  • kleines Erste-Hilfe-Set (Pflaster, Salbe, Verband) in einer extra Tasche mit Reißverschluss

Hast Du noch mehr praktische Tipps für einen Strand-Tag mit Baby oder kleinen Kindern? Dann schreibe uns gerne einen Kommentar!

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