Tipps bei Windeldermatitis

5 Tipps bei Windeldermatitis – Hilfe für den wunden Po


Alles wird in den Mund gesteckt, es wird gesabbert und die Bäckchen sind rot. Das sind eindeutige Anzeichen: Meine Kleine zahnt wieder. In einer Woche kamen vier neue Zähnchen dazu. Sie meistert diese Situation ganz toll, sie leidet aber mit jedem Zahn unter einem wunden Po. Und einer Windeldermatitis.

Manchmal ist die Haut nur ein bisschen rot und gereizt, aber häufig sieht es schlimmer aus: Die Haut nässt und blutet teilweise, sodass schon alleine der Anblick wehtut. Durch hautreizende Stoffe in Stuhl und Urin wird die Haut stark angegriffen und geschädigt.

Ursachen für die Windeldermatitis

Die Ursachen für eine Windeldermatitis sind vielfältig. In den meisten Fällen sind folgende Faktoren dafür verantwortlich:

– Durchfallerkrankungen
– Harnwegsinfektionen
– bestimmte Nahrungsmittel
– Zahnen
– Überempfindlichkeit gegen Pflegeprodukte

5 Tipps bei Windeldermatitis

Bei einer leichten Form der Windeldermatitis helfen folgende 5 Tipps sehr gut:

Luft: die Haut braucht Luft, um heilen zu können. Das Baby sollte mehrmals am Tag ohne Windel strampeln und sich bewegen können.

Tee & Muttermilch: Die betroffenen Hautstellen kann man mit Muttermilch oder kaltem Kamillentee behandeln. Einfach ein Wattepad tränken und vorsichtig auftupfen. Bevor gewickelt wird, noch kurz einwirken lassen.

Häufig wickeln: Ganz wichtig ist es, das Baby nicht lange in einer vollen Windel liegen zu lassen, sondern häufig zu wickeln. So greifen die Ausscheidungen die Haut nicht noch mehr an und die Haut kann atmen.

Wundschutzcreme: Bei einer leichten Windeldermatitis helfen Cremes mit Zink sehr gut, denn sie unterstützen den Heilungsprozess. Produkte ohne chemische Zusätze sind hier die bessere Wahl.

Stoffwindeln: Wenn die Haut immer wieder angegriffen ist, hilft es vielleicht auf Stoffwindeln umzusteigen. Stoffwindeln sind luftdurchlässiger als Wegwerfwindeln und somit hautfreundlicher.

Sollten die Beschwerden schlimmer werden und sich nach zwei Tagen nicht bessern, ist es ratsam, zum Arzt zu gehen. Oftmals steckt auch ein Hautpilz dahinter, der nur mit speziellen Cremes und Salben verschwindet.

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