liste verbotene lebensmittel in der stillzeit zitrone fisch knoblauch chili

Verbotene Lebensmittel in der Stillzeit


Während Deiner Schwangerschaft verzichtest Du brav auf verschiedene Nahrungsmittel. Sehnsüchtig schautest Du jedem Tiramisu hinterher. Rohmilchkäse und Mettwurst waren sowieso tabu. Jetzt ist Dein Nachwuchs endlich geboren und Du willst wieder richtig schlemmen, aber Du stillst. Dann fragst Du Dich vielleicht: „Was darf man in der Stillzeit nicht essen?“ Gibt es verbotene Lebensmittel in der Stillzeit?

Gehört Meeresfisch zu den verbotenen Lebensmitteln in der Stillzeit?

Stillende Mamas und ihre Babys brauchen Jod und Omega-3-Fettsäuren, um gesund zu bleiben. Beide Nährstoffe stecken im Fisch. Allerdings grassieren auch immer wieder Horrormeldungen über Schwermetallbelastungen bei Meeresbewohnern durch die Medien. Darfst Du Fisch also beim Stillen nicht essen?

Tatsächlich wird Stillenden vom regelmäßigen Verzehr von großen Meeresraubfischen abgeraten. Diese stehen am Ende der Nahrungskette und bekommen so besonders viel Quecksilber und Dioxine ab. Deshalb lässt Du von Thunfisch, Schwertfisch und Hai besser die Finger.  

Die gute Nachricht ist allerdings, dass die Umweltbelastung der Meeresbewohner zurückgeht. Es gibt einige Arten, die weniger betroffen sind. Du kannst beispielsweise Kabeljau, Hering, Schellfisch und Seelachs bedenkenloser essen.  

 

Wer auf Nummer sicher gehen will, der kauft Bio-Fisch. Mittlerweile gibt es Forelle und Lachs in Bioqualität. Diese stammen aus Zuchteinrichtungen, die die Haltung der Tiere streng überwachen.  

Wunder Po und Blähungen nach dem Stillen: Liste mit verdächtigen Lebensmitteln 

Du fragst Dich: „Was darf man beim Stillen nicht essen?“ Viele Stillende verzichten auf bestimmte Lebensmittel, um dem Baby Bauchschmerzen und einen wunden Hintern zu ersparen. Kohlsorten, Knoblauch und Zwiebeln stehen immer wieder im Verdacht Blähungen beim Säugling hervorzurufen. Zitrusfrüchte könnten für wunde Popos verantwortlich sein.

Einen wissenschaftlichen Beweis für diese Annahmen gibt es allerdings nicht.

Blähende Lebensmittel?

Gleich vorab: Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung, die bestätigt, dass Babys Blähungen bekommen, wenn die stillende Mama Lebensmittel wie Brokkoli oder Knoblauch isst.

Trotzdem werden die folgenden Lebensmittel oftmals für Verdauungsprobleme Deines Kleinen verantwortlich gemacht:

  • Aprikosen
  • Birnen
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Erbsen
  • Kirschen
  • Knoblauch
  • Kohl
  • Kohlrabi
  • Lauch
  • Linsen
  • Mais
  • Paprika
  • Pflaumen
  • Sauerkraut
  • Zwiebeln

Wenn Du Dir Sorgen machst, ob Du und Dein Kleines Brokkoli & Co. vertragen, dann probiere erst einmal eine kleine Portion und warte die nächsten Stillmahlzeiten ab. Verhält sich Dein Baby danach ganz normal, kannst Du beruhigt sein und die Menge langsam erhöhen.

Stellst Du trotz allem fest, dass sowohl Du als auch Dein Nachwuchs nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel von Gasen geplagt werden, dann streiche diese Nahrungsmittel für 1-2 Wochen von Deinem Speiseplan und beobachte. Werden die Bauchschmerzen bei Deinem Säugling daraufhin weniger, lass dieses Nahrungsmittel einfach weg.

Welches Obst in der Stillzeit meiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Obst bei Babys einen wunden Po verursacht. Trotzdem hegen Eltern bei manchen Früchte immer wieder den Verdacht.

Liste von Obst, das vermeintlich einen wunden Po machen kann:

  • Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen
  • Kiwi
  • Beeren
  • Melone / Wassermelone
  • Fruchtsäfte

Experten räumen ein, dass jeder Säugling anders auf bestimmte Lebensmittel reagiert. Es kann also vorkommen, dass ein Baby einen wunden Po bekommt, wenn es gewisse Stoffe in Lebensmitteln, wie z.B. Fruchtsäuren aus dem Obst, nicht verträgt.

Bemerkst Du, dass Dein Nachwuchs nach bestimmten Nahrungsmitteln immer wieder Probleme hat, dann lass sie einfach weg, solange Du stillst.

Grundsätzlich ist Obst ein wichtiger Vitaminlieferant. Du solltest also auch auf Orange, Kiwi oder Wassermelone in der Stillzeit nicht verzichten. Wenn Du allerdings feststellst, dass Dein Säugling auf eine bestimmte Obstsorte reagiert, dann lass sie in der Stillzeit weg.  

Lebensmittel, die den Geschmack der Muttermilch verändern

Übrigens verändert die Muttermilch tatsächlich ihren Geschmack, abhängig von dem, was Du isst. Hast Du in der Schwangerschaft z.B. schon viel Knoblauch verzehrt, dann ist Dein Kind bereits durch das Fruchtwasser an den Geschmack gewöhnt. Es wird die Milch normalerweise nicht ablehnen. Bemerkst Du allerdings, dass Dein Baby die Milch dann nicht mehr mag, solltest Du auf bestimmte Lebensmittel achten.

Die Gewürze aus dieser Liste können den Geschmack der Milch stark verändern:

  • Knoblauch
  • Gewürze
  • Karotten

Interessanter Fakt: Chili, Curry oder Ingwer schmecken zwar für die Mama scharf, verleihen der Muttermilch aber kein verändertes Aroma. Das haben Forscher der TU München in einer Studie herausgefunden.

Welche Kräuter und Gewürze darf man beim Stillen nicht essen?

Einige Kräuter und Gewürze können Deinen Milchfluss beeinträchtigen. Dabei gibt es solche, die die Produktion anregen, und solche, die sie hemmen (siehe Liste).

Eine stillende Mutter, die sowieso schon wenig Milch produziert, sollte auf die Kräuter und Gewürze in der folgenden Liste möglichst verzichten. Sie hemmen die Milchbildung:

  • Salbei
  • Pfefferminze
  • Petersilie
  • Hibiskus

Die Gewürze und Kräuter aus dieser Liste regen die Milchbildung an:

  • Dill
  • Brennnessel
  • Basilikum
  • Fenchel
  • Kümmel
  • Kreuzkümmel
  • Anis

Produziert Dein Körper sehr viel Muttermilch, halte Dich bei diesen Geschmacksstoffen besser zurück.

Ob und was Du bei scharfem Essen in der Stillzeit beachten solltest, habe ich Dir im Beitrag „Scharfes Essen und Stillen“ zusammengefasst.

Allergien beim Säugling: das ist beim Stillen zu beachten 

Dein Baby leidet unter Koliken, Hautausschlag, Atemnot, Durchfall, Erbrechen oder Blut im Stuhl? Vielleicht schreit es auch extrem über lange Zeit? Dann könnte eine Lebensmittelunverträglichkeit vorliegen. Gerade bei schweren Symptomen ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Bei Atemnot wählst Du direkt den Notruf.  

Auch bei milderen Anzeichen kann eine Allergie der Auslöser sein. Das gilt insbesondere dann, wenn sie immer wieder auftreten. Glücklicherweise leiden Stillkinder weniger unter Allergien als Flaschenkinder. Dennoch kommen sie vor. 2 bis 3 % der Stillkinder weisen eine Unverträglichkeit auf.  

Versuche alle möglichen Allergieauslöser für einige Zeit wegzulassen. Die Symptome beim Baby sollten zeitnah abklingen. Anschließend kannst Du wieder nach und nach Lebensmittel essen. Beobachte Dein Kind genau. Wie reagiert es auf die Stillmahlzeit, nachdem Du ein bestimmtes Nahrungsmittel zum ersten Mal wieder gegessen hast? Passiert nichts, ergänzt Du die nächste Zutat. 

Hilfreich ist zu wissen, dass die meisten Babys auf Milch und Milchprodukte reagieren. Du kannst zunächst also einfach mal Joghurt, Käse und Co. weglassen und hoffen, dass es Deinem Baby schnell besser geht.  

Ich empfehle Dir, den Kinderarzt mit ins Boot zu holen. Er kann Dir am besten raten, wie vorzugehen ist.


Verbotene Lebensmittel in der Stillzeit

Getränke in der Stillzeit: Sind Alkohol und Kaffee tabu? 

Starten wir mit dem beliebtesten Heißgetränk der Deutschen – dem Kaffee. Falls Du morgens ohne Deinen Bohnensaft nicht aus den Federn kommst, sei unbesorgt. Du darfst auch als Stillende mit Kaffee in den Tag starten. Schau einfach, dass Du mit möglichst wenig Kaffee auskommst. Zwei bis maximal drei Tassen pro Tag sind aber in Ordnung.  

Koffein bitte in Maßen: Maximal 2-3 Tassen Kaffee pro Tag sind während der Stillzeit erlaubt.

Bedenke, dass das Koffein in die Muttermilch übergeht. Hast Du ein sehr unruhiges Kind, dann versuche Deinen Kaffeekonsum zu reduzieren. Gleiches gilt für Schwarztee. Auch davon solltest Du nicht mehr als vier Tassen täglich trinken, weil er ebenfalls aufputschend wirkt.  

Während Du Dir die Tasse Kaffee schmecken lassen darfst, sieht es beim Gläschen Sekt schon anders aus. Alkohol und Stillen vertragen sich nicht. Leider gibt es keine aussagekräftigen Studien darüber, ab welcher Menge Alkohol beim Baby Schäden entstehen.  

Deshalb wird der komplette Verzicht auf Wein, Bier und Schnaps empfohlen. Denn auch den Alkohol gibst Du mit der Muttermilch an Deinen Nachwuchs weiter.  

Alkohol ist absolut Tabu in der Stillzeit, da er Deinem Baby schadet.

Vielleicht fällt es Dir schwer, auf einer Geburtstagsparty oder am Silvesterabend nicht anzustoßen. Wenn sich das Glas Prosecco nicht vermeiden lässt, dann beachte folgende Sicherheitsmaßnahmen: 

  • Stille am besten direkt vor dem Drink. 
  • Idealerweise pumpst Du die erste Stillmahlzeit nach dem Alkoholkonsum bereits im Vorfeld ab.  
  • Trinke zu Beginn der längsten Stillpause des Tages. 
  • Greife zu Getränken mit einem möglichst niedrigen Alkoholgehalt. 
  • Die maximale Trinkmenge pro Woche liegt bei zwei Gläsern. 

Der Alkoholgehalt in der Muttermilch entspricht 95 % des Alkoholgehalts im Blut der Stillenden. Das heißt, dass das Baby ungefähr so viel Promille Alkohol trinkt, wie die Mama im Blut hat. Problematisch ist auch, dass Säuglinge Alkohol langsamer abbauen als Erwachsene. Somit bleibt die Substanz länger im Organismus und kann größere Schäden anrichten. 

Ein anschauliches Rechenbeispiel zum Alkoholabbau bei Frauen findest Du im Beitrag von Ursula.

Zwar handelt es sich bei Nikotin um kein Lebensmittel, aber ich möchte es trotzdem explizit erwähnen:

Bitte versuche während der Schwangerschaft und Stillzeit gar nicht zu rauchen!

Falls Du Schwierigkeiten hast, auf Alkohol und Zigaretten zu verzichten, wende Dich bitte an einen Suchtexperten. Dein Arzt kann Dich sicherlich entsprechend beraten und Dir Adressen geben. Lass Dir helfen, insbesondere wenn Du Mama bist.  

Vielleicht als kleine Aufmunterung: Ich war selbst 18 Jahre lang starke Raucherin. Bis zu zwei Päckchen Zigaretten paffte ich täglich weg. Viele meiner Freunde dachten, dass ich es nie schaffen würde aufzuhören. Doch durch die Schwangerschaft habe sogar ich es durchgezogen. Es ist nicht einfach aber machbar. Mittlerweile habe ich seit 6 Jahren keine Zigarette mehr angerührt.  

Medikamente, die Du in der Stillzeit meiden solltest

Egal, welche Medikamente Du einnehmen möchtest, sprich Dich davor mit Deinem Arzt oder Deiner Hebamme ab. Sag dem Fachmann, dass Du stillst, damit er ein passendes Präparat für Deine Beschwerden verabreichen kann, das gleichzeitig dem Baby nicht schadet.

Du kannst Dich zusätzlich auf der Internetseite embryotox.de informieren. Die Plattform wird von dem Pharmakovigilanz – und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin betrieben. Dort wird die Verträglichkeit von Medikamenten in der Stillzeit getestet.

Bei Erkältungen und leichten Beschwerden versuchst Du am besten mit Hausmitteln und Naturheilmitteln zu lindern. Nimm so wenige Medikamente wie möglich. Allerdings brauchst Du auch keine Schmerzen unnötig zu ertragen.

Unter anderem solltest Du folgende Arzneimittel meiden oder nur kurzzeitig und nach ärztlicher Rücksprache einnehmen:

  • Aspirin / ASS
  • Codein
  • Diclofenac
  • Morphium
  • bestimmte Antibiotika wie Cotrimoxazol
  • abschwellende Nasensprays
  • Durchfallmittel wie Loperamid
  • Dimenhydrinat gegen Erbrechen
  • verschiedene Antihistaminika
  • Kortison
  • Pille und andere hormonhaltige Präparate

Aufatmen: Du darfst essen, was Dir schmeckt 

Viele Gerüchte zum Essen in der Stillzeit halten sich hartnäckig. Grundsätzlich gilt aber, Du bist bei Deiner Lebensmittelauswahl frei. Gerne darfst Du Dir eine große Portion Sushi bestellen. Auch gegen eine Scheibe Salami spricht nichts mehr.  

Wichtig ist, dass Du Dich abwechslungs- und nährstoffreich versorgst. Eine ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel, um Mama und Baby gesund zu halten. In der Stillzeit hast Du einen höheren Bedarf an Eiweiß, Folsäure und Jod. Diesen kannst Du folgendermaßen decken: 

Bitte zugreifen: Eiweißreiche Lebensmittel 

  • Fleisch 
  • Fisch 
  • Milch und Milchprodukte 
  • Soja-Produkte 
  • Hülsenfrüchte 
  • Vollkornerzeugnisse 
  • Nüsse und Kerne 

Jodhaltige Nahrungsmittel 

  • Fisch: mindestens zweimal pro Woche, einmal davon ein fettreicher Meeresfisch 
  • Jodsalz 
  • Meeresfrüchte 
  • Milch und Milchprodukte 
  • Eier 
  • Spinat 
  • Brokkoli 
  • Feldsalat 

Folsäurelieferanten 

  • Spinat 
  • Grünkohl 
  • Feldsalat 
  • Erbsen 
  • Kichererbsen 
  • Sojabohnen 
  • Weiße Bohnen 
  • Linsen 
  • Erdnüsse 
  • Quinoa 
  • Weizenkeime 

Achte außerdem darauf, dass Du Dich mit ausreichend Eisen, Mineralstoffen und Vitaminen versorgst. Zur richtigen Ernährung in der Stillzeit findest Du einen sehr informativen Artikel von Mareike auf unserer Seite.

Sprich Dich gerne mit Deinem Frauenarzt ab, ob er die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels empfiehlt. Ein Bluttest zeigt, ob Du aktuell unter einem Mangel leidest. Falls Du diesen nicht mit Deiner Ernährung in den Griff bekommst, gibt es hochwertige Präparate.  

Erfreulich für die meisten stillenden Mamas ist der erhöhte Kalorienbedarf. In den ersten vier Monaten nach der Entbindung benötigst Du ungefähr 500 Kalorien täglich mehr als vor der Schwangerschaft. Dadurch schwinden auch die zusätzlichen Pfunde schneller wieder.  

Fazit: Genieße die Stillzeit 

Die ersten Wochen und Monate als Mama sind etwas ganz Besonderes. Jetzt entsteht die Bindung zu Deinem Baby. Stillen ist nicht immer einfach und die Nächte sind anstrengend. Damit Du genug Power hast, versuche Dich gesund und ausgewogen zu ernähren.  

Lass Dich von Foodblogs und Influencern inspirieren. Schaue Dich nach köstlichen Rezepten um und probiere Dich durch unzählige gesunde Lebensmittel. Du darfst Genuss leben und hast sogar noch bis zu 500 Kalorien extra, die Du pro Tag schlemmen darfst.  Probiere doch mal das Rezept von Berenice für die leckeren und gesunden Stillkekse aus.   

Beobachte Dein Baby genau. Wenn es Dir so vorkommt, als wäre ihm unwohl, dann versuche an Deiner Ernährung zu feilen.

Außer Alkohol und Drogen gibt es in der Stillzeit nichts, was wirklich verboten ist.

In diesem Video spricht unsere Hebamme Anna-Maria über den Mythos verbotener Lebensmittel in der Stillzeit:


Gab es bei Deinem Kind in der Stillzeit Unverträglichkeiten? Hast Du bestimmte Lebensmittel bewusst weggelassen? Oder hast Du noch Fragen zu verbotenen Lebensmittel in der Schwangerschaft? Dann hinterlass´uns gerne Deinen Kommentar!

Unsere Texte zu Gesundheitsthemen ersetzen keinesfalls den Arztbesuch.
Mehr Infos dazu findest Du hier.

Das könnte Dir gefallen

 

Weitere Artikel von uns:

5 Kommentare zu “Verbotene Lebensmittel in der Stillzeit

  1. Der Artikel sollte dringend nochmals √ľberarbeitet werden betreffend die √ľber die Muttermilch angeblich bl√§henden Lebensmittel. Muttermilch wird in den Brustdr√ľsen direkt aus dem Blut gebildet und nicht etwa aus dem Magen- oder Darminhalt. Wenn Babys von Bauchweh geplagt sind hat das in den meisten F√§llen schlicht mit der noch nicht abgeschlossenen Reifung des Darms zu tun und ist somit v√∂llig normal.

    1. Liebe Claudine, vielen Dank f√ľr Dein wertvolles Feedback!

      Du hast v√∂llig Recht. Keine wissenschaftliche Studie weist einen solchen Zusammenhang bisher nach. Das hatte die Autorin ja auch ein paar Mal geschrieben. Viele Eltern machen allerdings eine andere (subjektive) Erfahrung. Ob Baby-Bl√§hungen tats√§chlich etwas mit der Ern√§hrung der Mutter zu tun haben, ist eine spannende Frage, die viele M√ľtter googeln. Deshalb finden sich im Beitrag auch Abschnitte zu angeblich „verd√§chtigen“ Lebensmitteln.

      Auf Deinen Kommentar hin, haben wir den Beitrag √ľberarbeitet. Nun zeigt er sehr deutlich auf, wie wichtig Obst & Gem√ľse f√ľr Stillende ist (z.B. mit Infobox) und mit Fettungen wird hervorgehoben, dass es keine wissenschaftlichen Belege gibt. Gleichzeitig holt der Beitrag all diejenigen Leserinnen ab, die sich trotz allem Sorgen machen.

      Nochmals vielen Dank f√ľr Deinen Hinweis,
      Jennifer von Babyartikel

  2. Vielleicht k√∂nnte man Getreidekaffee, spezielle Stilltee- Mischungen und bei den Gew√ľrzen Kurkuma als Milchbildend aufz√§hlen. Es gibt n√§mlich viele Frauen, die gewillt sind, durch ganz nat√ľrliche Mittel ihre Milchmenge zu steigern.

    1. Liebe(r) Doof,
      bitte lies unseren Beitrag nochmal genauer. Die Autorin hat an verschiedenen Stellen deutlich gemacht, dass gewisse Lebensmittel „unter Verdacht stehen, Bl√§hungen zu erzeugen“ und dass es letztlich eine Frage des vorsichtigen Austestens ist, was das Baby vertr√§gt. Bei Brokkoli als Kohlsorte verh√§lt es sich genauso.
      Herzliche Gr√ľ√üe
      Julia von babyartikel.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert